living4family a little bit of this and a whole lot of that

Freitag, 27. April 2012

Alles wird gut am Wochenende !


Es kam mir so vor, als ob die Natur in diesem Jahr später dran ist. Aber das war wohl wirklich nur ein Gefühl. Als ich in meinem Fotoarchiv die Gartenbilder vom April letzten Jahres durchstöberte, waren da auch nicht viel mehr Farben und Blüten zu entdecken. Glücklicherweise kann man ja etwas mit Töpfen nachhelfen. Die Hortensien sind immerhin schon grüne Büsche, Lupinen- und Salbeiblätter werden sichtbar. Nur meine Himbeeren und der Blauregen kränkeln, dabei wollten wir eigentlich in diesem Jahr unter einem blau/grünem Dach sitzen.




Erst im Mai explodiert es dann richtig mit Pfingstrosen, Flieder, Holunderblüten und Glockenblumen.
Ich freu mich drauf !

Am Wochenende werde ich versuchen, mich zu erholen, zu entspannen, mir Gutes tun.
Bei Sonnenschein im Garten wurschteln, sitzen und lesen.





Ich habe mich in dieser Woche so schrecklich geärgert (das ist untertrieben), dass ich das unbedingt "verdauen" muss.

Machts euch auch nett, am besten in der Natur, lasst euch die Sonne ins Gesicht scheinen, umgebt euch mit euren Liebsten und seid glücklich (so gut es geht), es soll ja einen kleinen Sommer geben   :-)



Freitagsspruch:


"Den ganzen Tag Unkraut gejätet und die Beete fertig gemacht, in einer eigentümlichen Art von Begeisterung, die mich dazu brachte zu sagen, das ist Glück."

 

Virginia Woolf



Donnerstag, 26. April 2012

Love ist all around

Mir ist heute eher nach Streiten....

Aber Caspar und seine Freunde lieben sich innig.







Vielleicht hilft es mir, eine Portion Liebe bei frl. pimpinella abzuholen.


Mittwoch, 25. April 2012

Boys'Day

Morgen ist Boys Day !

Natürlich auch Girls Day, aber das ist ja schon ein "alter Hut."

Beide Aktionen finde ich super.



Allerdings glaube ich nicht, dass ein Mädchen heute noch komisch angesehen wird, wenn es Maschinenbau studiert oder Schornsteinfegerin werden will. Zum Glück ist das so!
Bei Jungs in Mädchenberufen wird das Umfeld wahrscheinlich noch staunen (im besten Fall).

Meiner Meinung nach sind Mädchen meistens zielstrebiger und disziplinierter, wissen viel zeitiger genau was sie wollen, ecken weniger an, arbeiten ordentlicher, und haben es einfach im Schulalter (die Probleme fangen dann später erst an) leichter als Jungs.

Als Mama von Junge und Mädchen bin ich damit täglich konfrontiert.
Ich persönlich wünschte mir mehr Männer im Bildungs- und Sozialwesen, mehr Verständnis und die Erkenntnis, dass Jungs eben anders sind - schwieriger - aber auf keinen Fall schlechter!

Bei unserer Frühjahrs-Schulgala hat der sogenannte "Problemfall" (schrecklich solche Ausdrucksweisen) sich hingestellt und vor 500 Eltern ein Lied gesungen. Und wenn er das nächste Mal im Unterricht stört, dann sollten die Lehrer vielleicht mal kurz daran denken. Da steckt viel Mut, Neugier und Potential in dem Jungen, aber er wird nur auf den Störfaktor reduziert.




Das große Kind schnuppert zum Boys Day beim kleinen Kind im Kindergarten.

„Prima“ freut sich das kleine Kind „ dann können wir wieder ‚faules Ei, faules Ei‘ brüllen.“

Ich habe es ihr und ihren kleinen Mit-Tyrannen bei Androhung von allen denkbaren und undenkbaren Strafen verboten !!!!!!!!


Dienstag, 24. April 2012

Küchenlust und - frust

 
Ich bin sehr dankbar, dass wir so privilegiert leben können, dass unser tägliches Essen nicht nur zum Sattwerden dient, sondern auch einen gewissen Lustfaktor hat.  Kochen und backen ist für mich manchmal auch Kunst.
Gemeinsame Mahlzeiten früh und abends sind Pflicht. Aber den Satz „was auf den Tisch kommt, wird gegessen“ den gibt’s bei uns nicht.

Früher war Kochen mein Hobby. Da wurde ausprobiert, in Gemeinschaft gekocht und auf dem Tisch standen als Endprodukte sizilianische Thunfischpfanne, französische Entenbolognese oder indisches
Curry.

Heute will das Keiner.
In der Familie bin ich umgeben von lauter kleinen und großen Nörglern die jeweils maximal  5 erzkonservative Lieblingsgerichte haben, die allerdings leider keinerlei Schnittmenge ergeben.
Mir fällt spontan nur ein einziges Gericht ein, was innerfamiliär alle gerne essen: Gulasch.

Das kleine Kind ist noch bereit, alles mal auszuprobieren. Beim Großen Kind und dem Mann funktioniert das leider nicht mehr.

Und so stehe ich jeden Abend mehr oder weniger frustriert vor Kühlschrank und Herd und zermartre mir den Kopf:  was Koche ich heute.  
So richtig Spaß habe ich an dem ewigen Einerlei nicht wirklich.
Falls ich mich doch mal wieder traue, eine selbstkreierte Spezialität auf den Tisch zu bringen, sehe ich in entgeisterte Gesichter.

Da ich mich noch ganz gut an meine eigene sehr mäkelige Kindheit erinnere (wahrscheinlich mochte ich damals auch nicht mehr als eine Handvoll Speisen) stehen am Ende
meistens mehrere Gerichte auf dem Tisch, damit jeder etwas vom Lustfaktor spürt.
Aber  ich werde oft „nur“ satt.
Und bewundere die tollen Koch-Fotos in den anderen Blogs. Naja – das Auge isst ja auch irgendwie (mit).



Freitag, 20. April 2012

Liebeskummer lohnt sich nicht my darling


Noch vor der ersten Zahnlücke hat das kleine Kind den ersten Liebeskummer.

Schon seit einem dreiviertel Jahr ist sie in L. aus ihrer Kindergartengruppe verliebt.
Fast täglich berichtet sie über ihre Avancen und ob und wie diese erwidert werden.
Meist werden sie nicht erwidert. Hat sie sich in ihrer stürmischen Art doch einen eher spröden Jungen ausgesucht.  „L. will mich nicht heiraten.“  ist der Standardsatz.

Den ersten Akt des Dramas gab es zu ihrem Geburtstag. Natürlich wurde L. eingeladen. Und damit er sich nicht komisch vorkommt unter all den Mädels, bekam auch R. eine Einladung.
„Eigentlich kann ich R. überhaupt nicht leiden, aber er ist Ls Freund und dann kommt er bestimmt!“.
Man ahnt es – L sagte ab und R sagte zu. Tränen flossen in Strömen. „Mama, L ist doch mein liebster Gast.“  So war R. dann der einzige Junge in der Runde, hat sich sichtlich wohlgefühlt dabei. Das kleine Kind war tapfer.

Vor Ostern bastelte das kleine Kind voller Hingabe und Eifer eine Papiertüte, legte ein sorgfältig ausgeschnittenes Papierherz rein, dazu noch eine Kastanie und ein Schoko-Osterei.
„Mama – L hat mein Geschenk nicht angenommen, da hab ich das Herz zerrissen.“
Schluck, Würg! 

Gestern fiel dann auch der erste Zahn raus.
Und kurz vor dem Kindergarten meinte das kleine Kind: " L wird mich sicher auch mit Zahnlücke mögen."

Erstaunlich wie taff und beharrlich das kleine Kind sein Ziel verfolgt. Sich überhaupt nicht von Rückschlägen beeindrucken lässt.

Beim großen Kind ist es ähnlich. Seit einem Jahr ist er in ein Mädchen aus seiner Klasse verliebt. Er geht ganz offen damit um, hat ihr Foto als Hintergrund auf seinem Computer und auf dem Handy – jeder kann es sehen.
Jetzt wechselt das Mädchen die Schule. Ich frage, ob er traurig ist, seine Antwort: „Ach Mama, die konnte mich doch sowieso nie leiden.“

Aber ich leide – mir brennts im Herzen.
Diese fast schon abgeklärte Art im Umgang mit Liebeskummer ist mir etwas unheimlich - ich selbst neigte bis zum 30. Lebensjahr eher zu Hysterie :-)
 
Hat man dann endlich die Zeiten des eigenen Liebeskummers  hinter sich, muss man sich mit
den schrecklichen Liebeswirren seiner Kinder „rumschlagen“.
Na das kann ja noch heiter werden. 

Der Caspar beginnt auch so langsam,  sich exrem für Hundedamen zu interessieren.



Ein gänzlich kummerfreies sonniges Wochenende
 wünsch ich euch!

Donnerstag, 19. April 2012

Souvenir

Ohne geht nicht.
Das neuste  Souvenir vom letzten Hamburg Wochenende sind diese Türschilder aus dem Hotel, die so hervorrragend an die Kinderzimmerklinke vom großen Kind passen ...



Auch sonst könnte dieser Post komplett ausufern, die Bude ist voll von Mitbringseln.


Ganz persönlich bringe ich mir oft ein kleines Schmuckstück mit. Wenn man es trägt, hat man sofort alle Erinnerungen wieder bei sich und ich freue mich viele Jahre daran.


Das große Kind ist auch schon ein Jäger und Sammler und bringt mir auch meistens etwas aus Italien mit.




Und ganz selbstverständlich sind Muscheln und Steine in nicht mehr zählbaren Dimensionen.




Man sieht ganz deutlich, wo unsere Urlaubszielpräferenzen liegen - nicht beim Bergwandern :-)


Spannend mal wieder heute bei frl. pimpinella, ich schau mal, was ihr so alles "anschleppt".

Dienstag, 17. April 2012

Vom Reisen

Ehrlich gesagt gehöre ich wohl zu den wenigen Menschen, die das Reisen nicht wirklich als ihre Leidenschaft bezeichnen.
Ich halte es da ganz mit Erich Kästner: "Der verborgene Sinn des Reisens ist es, Heimweh zu haben."

Mit Kindern und Hund finde ich das ganze Logistikgedöns ganz schön anstrengend.

Und wenn man "ohne" fährt, fehlt was - jedenfalls mir.

Zum Glück haben wir liebe Menschen um uns, die Kinder und Hund auch mal betreuen.
Allerdings fällt es mir etwas schwer, in die so traurig anmutenden Kinder- und Hundeaugen zu sehen, wenn wir auf Reisen gehen.







Das Wochenende in Hamburg war wirklich toll. Selten in einem so schicken Hotel übernachtet, super gegessen, viel Neues in meiner Lieblingsstadt entdeckt.

Aber als wir auf dem Heimweg die Kilometer fraßen, war ich kein bisschen traurig.







Donnerstag, 12. April 2012

we are family

Ein so tolles Thema heute, ich freu mich auf alle Bilder bei frl. pimpinella.


Samstag, 7. April 2012

Hasenwürfeln






 Regen, Regen,  Regen !



Falls ihr noch eine Spielidee braucht:


Bei uns ist Figurenwürfeln der Hit. 

Ostern natürlich mit Hasen, 
sonst aber auch gerne mit Schneemännern, Häusern, Blumen, Weihnachtsmännern oder was einem einfällt.


Jedem Element eine Zahl zuordnen, wer zuerst seine Figur fertig gewürfelt hat ist Sieger.


Viel Spaß!


Bei uns war es wieder sehr lustig, 
nur das kleine Kind war am Heulen, weil es seinen Hasen nicht schön genug fand...


Ein wunderbares Osterfest 
wünsche ich Euch!










Donnerstag, 5. April 2012

Mellow yellow

Vielleicht wirken die gelben Bilder bei frl. pimpinella ja aufmunternd bei dem Grau da vorm Fenster!

Glück gehabt, bei uns gibts wirklich nur zur Osterzeit Gelbes zu entdecken.




Mittwoch, 4. April 2012

to do

  • oberflächlich durchputzen
  • Großeinkauf machen als hätten alle Geschäfte für die nächsten zwei Wochen geschlossen, in "Raten" vom Auto in die Wohnung schleppen - stöhnen
  • großen Tulpenstrauß besorgen
  • nochmal Eier färben
  • Osternester mit Süßigkeiten und Kleinigkeiten füllen
  • deftig übers Wetter meckern
  • waschen
  • Koffer packen für die Ferienreise des großen Kindes
  • Emails checken, mit Kunden telefonieren, Unterlagen weiterleiten
  • Osterplanung - wer isst wann mit bzw. bei wem was (Leckeres), Grillen nicht ganz ausschließen, Plan B für Dauerregen, Oma zum Spieleabend und Brunch einladen, 
  • dem kleinen Kind in Ruhe die Bedeutung der einzelnen Osterfeiertage erklären - wie jedes Jahr
  • zur Schul-Frühlingsgala gehen und dem großen Kind beim Singen zuhören und -sehen (mit Abstand die schönste Beschäftigung des heutigen Tages)
Und ihr so ?
Ganz entspannt  ?

Montag, 2. April 2012

WER IST DER CHEF ? ? ?

Das kleine Kind und der Mann scherzen miteinander und kabbeln sich. 
Irgendwann wird es dem Mann zu viel und er mahnt zum Aufhören - mehrfach.
Das kleine Kind denkt nicht daran und spaßt fröhlich weiter.
Der Mann sagt mit ernster Stimme: "Schluss jetzt, ich hab hier das Sagen"
Antwort des kleinen Kindes:
"Gar nicht wahr, die Mama hat hier das Sagen !"

Wäre das auch endlich mal geklärt.