living4family a little bit of this and a whole lot of that

Dienstag, 29. Oktober 2013

Ach Papa !



Warst unbeugsam, auch zu Zeiten des DDR-Regimes – ein Freigeist.

Hast dein Leben konsequent nach deinen Vorstellungen gelebt und das auch allen anderen Menschen zugestanden – tolerant gegenüber jeder Lebensform.

Du warst ganz sicher der einzige in unserer Familie, von dem ich nie Vorwürfe oder nicht gewollte Ratschläge gehört habe. Hast mich immer so genommen, wie ich bin und alles ausnahmslos unterstützt, was ich getan habe.

Du warst das Gegenteil eines Bedenkenträgers, niemals wäre es dir in den Sinn gekommen, andere Menschen mit schlechter Laune zu nerven.

Lebensbejahend, lustig, immer `nen  coolen Spruch auf den Lippen. Alles kann, nichts muss.

Immer hast du überall geholfen, getüftelt, gebastelt.

Warst der erste, dem ich von meinem Blog erzählt habe.

Mit 67 immer noch unkonventionell und ein Hippie im Herzen.

So stolz hast du uns vor 2 Wochen euer frisch erworbenes Wohnmobil präsentiert, ihr hattet noch Pläne.

Ein Glück für alle, dass dir der Himmel gewogen ist.
Bist einfach so – mit Freude im Herzen - eingeschlafen.

Und ich denke immer, du sitzt mal wieder mit `ner Tasse Kaffee bei mir in der Küche.



Freitag, 25. Oktober 2013

Endlich Kühe

Wenn ich Lady Bente auf ihren Spaziergängen begleite, gehen "wir" oft an Kuhweiden vorbei.
Bentes Frauchen hat die Kuhfotografie perfektioniert.
Ich liebe Kühe, sie sind die wahren Top-Models und für mich die fotogensten Tiere.
Leider sind in unserer Nähe keine Wiesen voller Kühe.

Damit das arme Stadtkind nicht verblödet, gibt es beispielsweise den Kinder- und Jugendbauernhof in Nickern. Hier kann man einzelnen Exemplaren von Kuh, Pferd, Schwein, Ziege und Karnickel ganz nahe sein. Immerhin!

 Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe!





Ansonsten genießen wir die Ferien.
Wir sind mittlerweile auch wieder unter uns.

Schönes Wochenende!


Meinen Freitagsspruch habe ich vor längerer Zeit schon einmal bemüht. Aber ich finde ihn so klasse, dass er heute erneut hier stehen darf:

Alle guten Dinge haben etwas Lässiges 
und liegen wie Kühe auf der Wiese.

Friedrich Nietzsche



Dienstag, 22. Oktober 2013

Ferien zu Hause - Großer Garten

Ferien!
Wir bleiben in diesem Jahr zu Hause.

Eigentlich wollte uns der Mann am Bodensee absetzen und in die Schweiz zum Arbeiten fahren, aber da er immer noch "Rücken hat" sind wir hier.

Macht nix. Das Wetter hat uns noch einmal Altweibersommer beschert. Ein Traum!

Außerdem haben wir Besuch. den ich nicht eingeladen habe Das ist manchmal etwas anstrengend und dann sind wir alle froh, uns im Freien zu tummeln.



Spaziergang durch den Großen Garten mitten im Herzen von Dresden bei Sonne satt.



Im Carola Schlösschen war man recht flexibel und hat uns tatsächlich auf der Terrasse noch Abendessen serviert.





Ich hoffe, ihr habt auch alle so schönes Wetter abbekommen!


Freitag, 18. Oktober 2013

Geschenke-Tipp

Ein schöner Effekt im Bloggerland ist, dass man so viele Anregungen bekommt.

Ich habe einen Ordner auf dem Rechner, der voll ist mit Inspirationen aus euren Blogs.
Rezepte, Basteleien, Erfahrungsberichte, Kosmetik, Denkanstöße, Empfehlungen, Gartentipps - ganz viele gute Sachen hätte ich wohl sonst niemals gefunden.

Bei Scharly las ich im August über personalisierte Kalender.

Das gefiel mir sofort.
Blöd an guten Geschenken ist aber, dass ich sie auch gleich selbst haben möchte.

Also wurden es zwei  - einer für mich und einer für meine Mama zu Weihnachten.


Achtung - es gibt ganz schöne Preisunterschiede bei den verschiedenen Anbietern!



Dieses Buch wollte ich mir ursprünglich vom Mann zu Weihnachten schenken lassen.
Aber ich habe es dann nicht mehr ausgehalten. Der Anblick des Covers signalisierte mir: sofort darin blättern und genießen. Es passt so gut zu meiner Stimmung und meinem derzeitigen Deko- und Lebensverständnis, ich musste es mir ganz einfach kaufen !


Simple Chic.

Einrichten und Dekorieren mit natürlichen Materialien

von Hans Blomquist

Christian Verlag

ISBN-10:3-86244-317-5

Originaltitel: The Natural Home
Erschienen:17.07.2013
Seitenzahl:158


Weihnachten ist ja jetzt auch nicht mehr soooo weit weg. Ich finde, da kann man schon mal langsam über schöne Geschenke nachdenken.

Ein schönes Wochenende!


Freitagsspruch:

Ein Geschenk ist genau so viel wert wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist.

Thyde Monnier 
 (1887 - 1967)




Mittwoch, 16. Oktober 2013

Bei der zweiten Fünf tut es schon gar nicht mehr weh

Das kleine Kind ist ein Herzchen.
Unbeschwert, lustig, immer springend und tanzend oder singend, aufgeregt, verspielt, offen, herzlich, die Gedanken verstreut bei allen schönen Dingen und was doof ist, wird weit weg geschoben.

Ich finde das meist völlig in Ordnung, so soll doch Kindheit sein.
Im Alltag ist es manchmal etwas anstrengend, in der Schule wird es auch zum Problem.

Nun kenne ich das schon vom großen Kind, also war der Schock bei mir nicht ganz so groß.

Nach sechs Wochen die erste 5.

Ein Drama, Tränen, Fassungslosigkeit, Ungläubigkeit (äh ja, 5en gibt es wirklich!)

Noch einmal kurz informiert "Wer saß denn neben dir?"
"Die Frieda (Name geändert), die hat das gleiche..."
Ja, da scheint der Tatbestand des Abschreibens also gegeben :-)

Nun gut.
Merke! Konzentriere dich auf dich selbst und auf die Aufgaben, dann wird nächstens alles besser.


Montag, 14. Oktober 2013

Willkommen in der Steinzeit-Küche

Soziologisch-evolutionär haben wir wohl die Trends bei unserer neuzeitlichen Ernährung verpasst.

Kaum wird es kälter und die Tage kürzer, kommen bei uns die fetten, süßen, fleischlastigen Essen auf den Tisch, gerade als ob es weder, Heizung, noch Auto und schon gar nicht volle Supermärkte in der Nähe gäbe.
Wir futtern uns Winterspeck an für die laaaangen kalten Zeiten....

Ja - das ist nicht nötig und nicht gesund und nicht grün, aber wir können nix dafür, es sind die Gene!

Am Freitag waren wir in einem österreichischen Restaurant. Ich sag nur: Wiener Schnitzel, Marillenknödel, Palatschinken, Kaiserschmarrn! Herrlich!

Samstags habe ich Fasan gemacht mit Klößen, wahlweise Kartoffeln und Rotkraut.


Gestern gab es Nudeln mit Gulasch.




Wenn ich das so lese überfallen mich gleich ein paar schlechte Gefühle, wegen der Korrektheit und so. Auf die Waage steige ich lieber auch nicht. Aber es war alles sehr lecker!

Und wegen des guten Gewissens: Jede Woche gibt es bei uns eine Gemüsecreme-Suppe die mit allem gemacht werden kann, was der Haushalt gerade hergibt. Sprich nachhaltig (Resteverwertung) und vegetarisch. Brav!

Grundlage ist immer eine große Kartoffel,Gemüsebrühe und ein wenig Sahne/Milch +
Möhren oder Erbsen oder Kürbis oder Blumenkohl oder Broccoli oder Lauch oder
Rosenkohl - wie in diesem Fall



Wir gehen jedenfalls satt und zufrieden in die neue Woche!

Das wünsche ich euch auch!

Freitag, 11. Oktober 2013

Bucheckernschwemme

oder manchmal ist die Fälschung besser als das Original.




Das kleine Kind borgt sich meinen alten Kranz und klebt sich einen neuen.
Ich habe nur einmal kurz eine Unterlage angeboten, als ich die dicken Leimspuren auf dem Parkett sah.

Immer wieder erstaunlich, welche Macht und Kraft Kinder dem Kleber zutrauen.
Egal was kaputt geht, vertrauensvoll lächelnd steht ein Kind mit 'ner Tube oder dem Klebebandroller vor mir, frei nach dem Motto "ich kleb mir die Welt, wie sie mir gefällt....". Ich gebe zu, oft sage ich "das geht nicht".

In diesem Fall hat es funktioniert!







Freitagsspruch:


Blumen reicht die Natur,
es windet die Kunst sie zum Kranze.


J.W. von Goethe



SCHÖNES WOCHENENDE !

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Beziehungskrise

Mein Garten und ich - eine große Liebesbeziehung und in diesem Jahr schwer in der Krise.

Ich bin kein Profi, pflanze wild durcheinander, wie es mir gefällt und was mir gefällt. Vieles wird gut, einiges wird nix. Jedes Jahr probiere ich mich wieder aus.
Gartenarbeit empfinde ich als genauso schön, wie im Garten sitzen und lesen oder grillen.
Glücklich macht mich, wenn ich den Holunder ernten kann, wenn Fetthenne und die Hortensien so üppig wuchern, dass ich den ganzen Herbst Blumen in der Vase habe. Wenn im Frühling die ersten Blüten kommen, später der Flieder blüht - unbeschreiblich schön ist das für mich.
Töpfe sind eine gute Lösung, um zusätzlich Farbe und Vielfalt in den Garten zu bringen.


Unser Boden ist nicht einfach und es gibt wenig sonnige Plätze, der Garten ist klein - aber ich liebe ihn und es ist eine Herausforderung. Nichts war am Anfang und jetzt wuchert es grün.


In diesem Jahr hat meine Brombeere keine einzige Frucht getragen, meine Dahlien keine einzige Blühte gezeigt. Und wir haben an einer Handvoll Tagen draußen gesessen.



100 m Luftlinie von hochwasserfeuchten Überflutungswiesen der Elbe entfernt, wie im Horrorfilm von Mückenschwärmen überfallen.

Jetzt räumen wir die Sachen in den Keller, machen Beete und Töpfe winterfest, schneiden Bäume und Sträucher, rechen Laub und es ist, als würde ein Stück Zeit fehlen. War nicht gerade erst Frühling, so sehnsüchtig erwartet nach dem langen Winter und mit großer Vorfreude auf den Garten?


Hübsch sieht er trotzdem noch aus, der Herbstgarten.

Vergessen wir schnell unser Problem, versöhnen uns und hoffen auf ein nächstes gemeinsames Gartenjahr.









Montag, 7. Oktober 2013

Wandern wir mal II.

Schon wieder ein Familienwandertag!
Wir machen da ja regelmäßig mit, weil ich es ganz angenehm finde, einfach eine geplante Route zu laufen und den Kindern macht es in einer großen Gruppe auch mehr Spaß!



Das Wetter war fantastisch, kalt zwar, aber sonnig und mit blauem Himmel.
Die Landschaft ist sowieso großartig.



Nun könnte ich hier von einem tollen Erlebnis schwärmen, mach ich aber nicht, war's nämlich nicht!



Die Mutti, die diesmal freundlicherweise die Route geplant hatte, ist entweder professionelle Extremwandererin oder die Strecke vorher noch nie selbst gewandert.
Leider konnte ich sie nicht danach fragen, denn sie hatte sich krank gemeldet (kein Witz).
Den Papa hatte sie zwar mitgeschickt, aber der lief immer ganz hinten und hatte gar keinen Plan, was meiner Annahme der theoretischen Wanderungsplanung im Internet Nahrung gab.



Glücklicherweise waren Eltern dabei, die sich auskannten und einen Wanderführer in der Tasche hatten.
Es war eine Brachialtour.
Nicht kilometermäßig, aber das heftige steile Auf und Ab.
Für siebenjährige nicht wirklich geeignet. Dazu kamen - man kann es auf den Fotos vielleicht sehen, die nicht ganz ungefährlichen Felsen, teilweise ziemlich hoch, mit Spalten und ohne Geländer. Man musste also ständig wachsam sein. Gegen Ende heulten dann die ersten Kinder, keiner wollte so wirklich mehr weiter.

Also wir haben uns dann abgesetzt.
Nach Gefühl durch die Pampa. Wanderern, die wir trafen, ging es ähnlich. Die meinten nur sie dächten wage es ginge rechts. Das sagte mir meine Intuition auch, die Schilder zeigten allerdings entgegengesetzt.

Glücklicherweise haben wir dann irgendwie doch den Parkplatz erreicht.





Das kleine Kind war fertig. Geheult, gezittert, wollte in die Wanne und sofort ins Bett. Und ich auch.



Natürlich lege ich trotzdem allen unsere wunderbare Sächsische Schweiz (und hier) wärmstens ans Herz.
Für jedes Alter und für jede Kondition geeignet, wenn man richtig plant. Und die Mutigen können gleich noch einen Kletterkurs absolvieren.....