living4family a little bit of this and a whole lot of that

Freitag, 28. Februar 2014

Frühlingsbastelei

Den Rahmen hatte ich ja im November schon einmal vorbereitet,
und nicht so recht gewusst, was anstellen damit.
Kommt Zeit, kommt Idee....




Mal wieder mit freundlicher Unterstützung von http://thegraphicsfairy.com/,
habe ich mir Vögel auf Pappe gedruckt und einfach auf den Rahmen geklebt.



So sieht es derzeit bei uns im Dresdner Großen Garten aus.





   Und diese "Schüsse" hat das große Kind aus dem Auto auf der Rückfahrt vom Spreewald gemacht:




Freitagsspruch:

Frühling, Sommer und dahinter
Gleich der Herbst und dann der Winter –
Ach, verehrteste Mamsell,
mit dem Leben geht es schnell


Wilhelm Busch

Die Ferien sind vorbei.

Schönes Wochenende!

Mittwoch, 26. Februar 2014

SCHÖNER WOHNEN IM WASSER

Quasi die Halligen für Weicheier...
Viele der Grundstücke sind tatsächlich nur übers Wasser zu erreichen.
Sturmfluten und Hochwasser braucht man hier nicht zu befürchten.
Das Wasser hat genügend Platz, sich in den Sumpf- und Teichgebieten auszubreiten.

Nur die Mücken fühlen sich bestimmt bei den fast stehenden Gewässern sehr wohl.



Wenn ich mir jetzt so überlege, im Winter - wenn es kalt und dunkel ist - die Kinder mit dem Kahn zur Schule zu schippern - da nehme ich doch auf der Stelle die Weicheier zurück!
Und wenn man mal die Milch vergisst - herrje..





Zum Weitergucken:

http://www.luebbenau-spreewald.com/pages/de/start.php
http://www.spreewald.de/

Montag, 24. Februar 2014

Kein Hochwasser -

das muss so.
Wald in der Spree - Spreewald!



Großer Kahnhafen Lübbenau


Nikolaikirche Lübbenau



Der Spreewald ist einzigartig romantisch und im Winter wie ausgestorben.
Kein einziger Touristenshop hatte geöffnet.
Trotzdem werden auch im Winter am großen Kahnhafen Lübbenau 11.00 und 13.00 Uhr Kahnfahrten angeboten. Die Sonne schien, es gab heißen Tee und warme Decken. Ein traumhaftes Erlebnis, sich fast lautlos durch die Natur gondeln staken zu lassen.
Auch auf Wasserstraßen gibt es Verkehrsschilder- und Ortsschilder.

Wir genießen unsere Ferien, aber wie!

Freitag, 14. Februar 2014

Sentimentaler (Valentins-)Freitag mit Herzen und Lachen

Den heutigen Anlass nutze ich dazu, mal meine Herz-Stein-Sammlung zu präsentieren:




Man muss ja etwas zu tun haben im Urlaub und es soll was bleiben, wenn man nun schon jahrzehntelang an den Stränden seine Runden dreht (natürlich außer den Muscheln, Schnecken, Federn , Hühnergöttern und Treibholzstücken).



Heutiges Mitgebsel in der Brotdose für die Schule:



Einen friedlichen, liebenswerten Tag heute
und schönes Wochenende!

Freitagsspruch
darf bei mir fast alles sein, Spruch, Zitat, Witz, Gedicht oder Songtext, so wie heute.

Wir haben morgens zum Frühstück bewusst einen Oldie-Sender eingestellt.
 Das große Kind und ich vergessen manchmal das Essen vor lauter philosophieren über die Musik. 
Wann, von wem, welche Zeit, warum, persönliche Anekdoten, Musik- und Weltgeschichte
 - heute Morgen musste ich bei diesem Lied ein bisschen Tränchen verdrücken
 (weil die Zeit zu schnell vergeht) - 
so'n Quatsch aber auch!
 Altes sentimentales Weib ich!


.........und die, die's kennen stellen sich jetzt bitte die geniale Percussion- und Mundharmonika (!) -Einlage am Ende vor.......und nicht die Vokuhila-Frisur.......
http://www.myvideo.de/watch/7947241/Karat_Jede_Stunde_HQ

Ab heute Nachmittag haben wir 2 Wochen Winterferien, also einen guten Grund, um zu lachen! (Egal was auf den Zeugnissen steht)
 

Mittwoch, 12. Februar 2014

Wanderzoo


Die Hirsche müssen raus.


Die Schafe ziehen ein.



Montag, 10. Februar 2014

Randnotizen


  • das erste Mal Wäsche im Garten aufgehangen
  • es ist hell, wen ich das kleine Kind zur Schule bringe
  • eine dünnere Jacke angezogen
  • das kleine Kind ohne Mütze gehen lassen
  • ich brauche dringend ein neues Rezept wegen meines Heuschnupfens, die Nase läuft
  • mir juckt es in den Fingern, ich will die Gartensaison eröffnen




Ein paar Kilometer weiter nach oben sind die Teiche noch gefroren und bei guter Sicht sieht man kleine weiße Schneefelder im Erzgebirge.





Das kleine Kind ist traurig.
Sie will nichts hören von Frühling. Sie will Schlittenfahren!
Ob das wohl noch mal klappt.........

Kommt gut in die neue Woche!

Freitag, 7. Februar 2014

Wo bin ich?




Zu Hause ! Nicht im Urlaub. Alles eine Frage der Betrachtung. Und für das besonders authentische Feeling haben wir noch ziemlichen Sturm hier seit Tagen. Nur gestern war ich kurz davor, den Liegestuhl aufzustellen, so mild war es für ein paar Stunden.






Und ich habe mir die ganze Zeit eingebildet, wir hätten schon ab diesen Freitag Ferien. 
Sogar die Zeugnismappe habe ich dem kleinen Kind mit zur Schule gegeben.... 
Da war mal wieder der Wunschgedanke mit mir durchgegangen.

Mein Beitrag zum Thema Kind im Elternbett:


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!


Freitagsspruch:

In den Kindern erlebt man sein eigenes Leben noch einmal,
und erst jetzt versteht man es ganz.



Mittwoch, 5. Februar 2014

Drastische Pädagogik

Ich will von einer Begebenheit berichten, die uns alle doch sehr beschäftigt hat.
Ein Mädchen aus dem engen Freundeskreis des kleinen Kindes kennt sie aus dem Kindergarten, in der Schule sind die zwei nicht in einer gemeinsamen Klasse.
Trotzdem sind die beiden sehr eng miteinander befreundet. Sie treffen sich am Nachmittag, übernachten mal gegenseitig beieinander, wir waren mit den Eltern und den Kindern schon zu Walpurgisnachtfeiern oder auf dem Spielplatz, wir telefonieren ab und zu.

Am Freitagnachmittag vor dem Kindergeburtstag telefonierte ich noch mit dem Papa, weil die beiden zusammen zum Eislaufen wollten.

Freitagabend klingelt das Telefon nochmals und der Vater war wieder dran.
"Wir haben beschlossen, wegen anhaltender schulischer Probleme, schlechter Noten und allgemeinem Unwillen der Tochter, dass XYZ leider morgen nicht zur Kindergeburtstagsfeier kommen darf......."

Ich war perplex, mir blieb die Sprache weg. Es folgten noch ein paar Erklärungsversuche. Das kleine Kind stand neben mir und bekam schon mit, was Sache war und fing heftig an zu heulen.

Da saß ich nun. Das kleine Kind weinte und weinte. Der Mann war auf 180 und wäre am liebsten gleich zu den Eltern gefahren, um sich Luft zu machen.
In mir kroch auch der Ärger hoch. Erstens, fand ich es nicht in Ordnung, mein Kind in solche Erziehungsmaßnahmen einzubeziehen und leiden zu lassen. Zweitens kam ich nun auch in Erklärungsnotstand. Wie erkläre ich diese Situation einer Achtjährigen, wenn ich sie doch selbst nicht verstehe. Niemals im Leben wäre mir so eine Erziehungsmaßnahme in den Sinn gekommen. Für eine Zehntelsekunde kam mir die Idee, einfach zu sagen, die Freundin ist krank. Aber das verwarf ich ganz schnell. Ich versuchte es mit der weichgespülten Wahrheit und erntete nur den entsetzten Satz: "Aber Mama, du machst so etwas doch ganz bestimmt niemals mit mir?"

Nun habe ich aber in mehr als 40 Jahren Leben gelernt, mich mit schnellen Wertungen und Urteilen zurückzuhalten. Ich habe die Weisheit schließlich nicht mit Löffeln gefuttert.

Die Mutter kam am Samstagabend vorbei, um das Geschenk abzugeben. Sie war sichtlich nervös, ich bat sie herein und sie schüttete mir quasi ihr Herz aus.
Das Mädchen hat große Probleme in der Schule. Die Eltern kommen nicht klar damit, dass sie in denr zweiten Klasse schon so viele Vieren bekommen hat. Außerdem zeige das Kind auch keine Einsicht, schreibt nicht mit, will nicht üben und hat überhaupt so gar keine Lust auf Schule. Die Situation in der Klasse ist schwierig, in anderthalb Schuljahren schon die dritte Klassenlehrerin und auch die wird in Kürze wieder gehen. Hausaufgaben gäbe es grundsätzlich nicht, die Eltern wüssten nicht, was die Kinder gerade in der Schule so machen.

Ärger verspürte ich nicht mehr, mit tat die Mutter nur unheimlich leid. Die Aktion war einfach ein spontaner Anfall von totaler Hilflosigkeit gewesen.

Ansatzweise erinnert mich das kleine Mädchen an mein großes Kind.
Ich bin dankbar, dass ich immer ein absolutes und tiefes Urvertrauen in das große Kind hatte und immer geglaubt habe und glaube, dass er seinen Weg gehen wird, egal wie steinig er wird.
Und ich bin dankbar, dass das kleine Kind eine gute Klassengemeinschaft und eine super Lehrerin hat.
Ich bin dankbar, dass mir solche Maßnahmen nicht in den Sinn gekommen sind, weil ich ganz persönlich glaube, dass sie das Verhältnis zur Schule und zu den eigenen Eltern bestimmt nicht stärken.

Die Freundschaft unter den Mädels ist zum Glück ungetrübt, ich hoffe, sie können bald mal wieder gemeinsam etwas unternehmen.



Montag, 3. Februar 2014

Große Mädchen - kleine Mädchen

Meine persönliche Theorie, dass es besser ist, seine Grundschule nicht unbedingt nach dem Ruf, sondern nach Wohnortnähe zu suchen, bestätigt sich beim kleinen Kind auf jeden Fall.
Mütter und Töchter sind inzwischen eine eingeschworene Gemeinschaft. Das kleine Kind hat einen festen Stamm aus Freundinnen, teilweise noch aus Kindergartenzeiten. Sie wohnen im Umkreis von 200 m bis max. 2 km. Deshalb haben wir jede Woche Kinder bei uns zum Spielen oder das kleine Kind geht am Nachmittag zu Freundinnen. Nach der Geburtstagsfeier am Samstag lud sich das kleine Kind gleich selber zum Schlafen bei der Nachbarstochter ein und Sonntag klingelt das Telefon und man verabredete sich fürs Kino.

Auch wir Mütter verstehen uns bestens. Wir treffen uns zum Quatschen, im Garten, Silvester und wenn eine Familie mal abends einen Termin hat, ruft man sich an und fragt, ob die Kinder mal beim anderen übernachten können. Das ist schön.

Beim großen Kind war das ganz anders. Da waren wir die neu "Zugezogenen" und jetzt auf dem Gymnasium haben wir Eltern uns überhaupt nichts zu sagen.

Unsere diesjährige Kindergeburtstagsfeier haben wir mit Porzellanmalen verbracht.


In unserer Nähe haben Ende letzten Jahres neue Räumlichkeiten geöffnet.
Es hat wirklich allen riesigen Spaß gemacht.



Mein Motiv für die Kaffeetasse kommt jetzt nicht überraschend....

Am Dienstag kann ich dann die gebrannten Schmuckstücke abholen. Wir sind schon alle sehr gespannt.

Kulinarisch geht es bei uns eher schlicht zu. Irgendwie ist das Essen immer das Letzte, was die Kinder so interessiert.

Auch ein Erfahrungswert: Die stinknormalen Schokomuffins waren gleich gegessen, während Cupcakes eher weniger Begeisterung hervorrufen.
Am späten Nachmittag hatte ich noch zwei große Teller mit Würstchen, Käsewürfeln, hartgekochten Eierhälften, sauren Gurken, Minitomaten und Weintrauben hingestellt.

Allerdings merkt man auch, dass schon ganz schönes Zickengehabe auftritt, wenn so viele Mädchen auf engem Raum sind.
Deshalb sind wir auch für 1 Stunde raus und haben Sackhüpfen (ja ich auch - war immer die Letzte) und Seilspringen gemacht (der Mann hat klar gewonnen) und die Kinder noch alleine Verstecken, Faules Ei und Steh/Geh spielen lassen.

Das kleine Kind war sehr zufrieden.

Ein einschneidendes Erlebnis gab es noch, aber davon muss ich gesondert berichten, das ist ziemlich komplex.

Einen schönen Montag wünsche ich euch allen.