living4family a little bit of this and a whole lot of that

Dienstag, 29. September 2015

Septembergrünzeugs


Einen kleinen Blick in den Septembergarten wollte ich noch werfen.




Viel bunt ist nicht mehr.
Erstaunt haben mich die Rosen, die immer und immer wieder blühen.
Ich werfe ja nichts weg und so stehen die kleinen Topfrosen überall so rum und tatsächlich 
kommt immer mal eine Blüte hervor. 
Mit den Strauchrosen hatte ich in diesem Jahr auch viel Glück.


Was stand bei mir im September in der Vase?


Rosen von der Mama,
Hopfen von der Freundin,
Kleines Buntes vom Markt,
selbst gepflückte Minihagebutten in Mengen.



Freitag, 25. September 2015

Memo

·      Nicht jeder Flüchtende kann sich Tausende Euro für Schlepper leisten und nicht für alle ist das gelobte Europa eine gewünschte Alternative.  Ca. 2 Millionen Menschen leben in Flüchtlingslagern in der Türkei, ca. 450.000 Menschen im Nordirak, unter furchtbar schlechten Bedingungen.

·      Die durch die entsetzlichen Erdbeben und Erdrutsche zerstörten  500.000 Häuser in Nepal sind noch nicht wieder aufgebaut. Hunderttausende leben noch im Freien.

·      Im unsicheren krisengeschüttelten Südsudan sind 4,6 Milliionen Menschen akut von Hunger bedroht.

·      Sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen sind in Afrika keine Selbstverständlichkeit, zum Beispiel in Uganda und Malawi. Dadurch sterben jedes Jahr Tausende Menschen.

·      In Myanmar hat auch 2015 wieder eine Flutkatastrophe rund 40.000 ha Ackerland vernichtet.


Aufschrei?
Spendengala?
Facebookaktivistinnen?
Dauerthema in den Medien?
Vergessen?!

Es gibt kein gutes oder schlechtes Leid.
Es gibt kein wichtiges oder unwichtiges Leid.
Es gibt nur Leid.
Zu viel Leid.

Ich will hier nicht darüber diskutieren, weil Mitleid und Empathie eine sehr persönliche Angelegenheit sind und jeder Einzelne anders fühlt.
Nur mal kurz erinnern.


Hilfe für:

Afghanistan  Äthiopien  Bangladesch  Bolivien  Burkina Faso  Burundi  Ecuador  Haiti  Indien  Kambodscha  Karibik  Kaschmir  Kongo  Kuba  Laos  Liberia  Madagaskar  Malawi  Mali  Myanmar  Nepal  Nordirak  Nordkorea  Pakistan  Peru  Philippinen  Sahel  Sierra Leone  Simbabwe  Sri Lanka Sudan  Südsudan  Syrien  Tadschikistan  Uganda  Zentralafrikanische Republik









Freitagsspruch:

Die Zeit wird kommen,
wo unsere Nachkommen sich wundern,
da wir so offenbare Dinge nicht gewusst haben.
Seneca


Habt ein schönes glückliches erholsames Wochenende.




Donnerstag, 24. September 2015

Monatscollage September




Spätestens am letzten Donnerstag im Monat wird es einem wieder bewusst, dass er rum ist.
Gut gefüllt, bunt und schön war unser September.

Einen Dank an Birgitt für das Sammelsurium.

Monatscollage: vom letzten Donnerstag jeden Monats bis zum ersten Donnerstag des neuen Monatsklick




Montag, 21. September 2015

Vom Virus genesen...

ist mein Computer hoffentlich.

Ja - jetzt hat es mich auch mal erwischt. Dabei war ich schon gewarnt worden. Und im selben Moment, als ich auf die Anlage klickte, wusste ich auch schon, dass jetzt was blödes passiert.

Der Virus funktioniert immer nach dem gleichen Prinzip, nur der Name ändert sich.
Mir bekannt sind inzwischen INDIA, VAULT oder RUS.

An einer Email hängt ein Anhang als ZIP-Datei mit 1 KB.

Öffnet man den Anhang, werden sofort alle Dateien auf dem Rechner unlesbar gemacht. Sie haben dann den entsprechenden Virusnamen übernommen und heißen z.B. mustermann.jpg.RUS oder mustermann.doc.INDIA.

Es trifft meist Word-, PDF-, Excel- oder JPG-Dateien.

Ich habe also am Wochenende so ungefähr mindestens 6000 zerstörte Dateien vom Rechner gelöscht.

Schicksal, Zufall - auf jeden Fall Glück, kurz zuvor hatte ich eine Datensicherung auf der externen Festplatte gemacht und so sind mir alle Dokumente und Fotos erhalten geblieben.

Privat öffne ich keine Anhänge, bei denen mir der Absender nicht bekannt ist.
Aber dienstlich bekomme ich täglich Emails von mir unbekannten Menschen und die schicken auch Unterlagen mit.
Da muss ich das Risiko eingehen.

Auf jeden Fall öffne ich momentan keine ZIP-Dateien mehr.



Kommt gut in die neue Woche.
Und immer schön vorsichtig sein :-)





Freitag, 18. September 2015

Sonne im Alltag



Ich brauchte mindestens drei Tage, um mich vom wilden Wochenende zu erholen :-)

Jetzt genießen wir die letzten kräftigen und warmen Sonnenstrahlen, 
die uns ein kleines Stück Sommer zurückbringen.
Schön ist das.



Und ich kümmere mich jetzt um die profanen Dinge, meine bezahlte Arbeit, dann Großeinkauf und Hausputz.


Habt ein schönes Wochenende!



Freitagsspruch:

Die Zeit vergeht, immer schneller werden ihre eiligen, kleinen Schritte. 
Wie goldene Stäubchen im roten Strahl der Sonne, 
so flimmern in der Zeit die Menschen auf und verschwinden wieder.

Maxim Gorki (1868 - 1936)


Mittwoch, 16. September 2015

Keep calm and lolla on


Zum Geburtstag hatte ich dem Großen eine Karte + Reise zum Lollapalooza geschenkt.
Das Festival amerikanischen Ursprungs fand in diesem Jahr das erste Mal in Europa statt. 
Der Veranstalter hatte sich bewusst für Berlin entschieden.



Ich bin ja nicht so der Fan von großen Massenansammlungen und ein wenig mulmig war mir schon.
Zum Glück hatten die Organisatoren die Pannen vom Samstag schnell beseitigt
 (da stand man schon mal über eine Stunde am Toilettenhäuschen oder an der Futterstelle).
Das hätte mich wohl ziemlich sauer gemacht.


Richtiges Gedränge gab es eigentlich - 
obwohl die Veranstaltung komplett ausverkauft war -  nirgends. 
In Ruhe konnte man das riesige Festivalgelände auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof erkunden.
Ein Kidspalooza für die Kleinen, Basteln und Workshops - z.B. Blumenkränze fürs Haar oder selbstbemalte Baumwollrucksäcke, 
Fotoboxen, zirkusähnliche Darbietungen, schminken, schaukeln usw.

Auf vier großen Bühnen durften wir am Sonntag u.a.
  Seeed, Muse, Sam Smith, Felix Jaehn, Robin Schulz, Kygo, Klangkarussell oder Bell & Sebastian
erleben. 
Also alles, was man in den üblichen Radiosendern so hört, tummelte sich da live.


Ich mag diese Musik sehr und finde es immer lustig, 
dass meine Generation in den 80igern ja schon zu vielen Originalsongs 
der jetzt gerade angesagten Remixe getanzt hat.


Neben den vielen ausgelassenen jungen Menschen waren auch eine Menge Familien vertreten. 
Eltern mit Kindern zwischen 1 und 16, die Kleinen mit lustigen großen Ohrschützern auf dem Kopf. 

Dramatische Szenen gab es zu erleben, 
z.B. als ein Vater mit seiner etwa 7jährigen Tochter zu den letzten Tönen von der Jaehnschen Version von "Ain't Nobody" völlig außer Atem angerannt kam und das kleine Mädchen hemmungslos zu weinen begann, weil es ihr Lieblingslied nun verpasst hatte....

So rührend, ich musste an mein kleines Kind denken. Wahrscheinlich darf sie im nächsten Jahr mit.



Während ich mich diskret im Hintergrund hielt, drängelte sich mein Sohn 
direkt bis vor die Bühne, um mal so richtig zu feiern. 
Aber ehrlich, ich hatte auch bis zum letzten Ton sehr viel Spaß! 
Meine Hippiegene vom Vater hatten mal wieder Ausgang.
Es war einzigartig und toll.
Das große Kind meinte, es wäre das schönste Wochenende seines Lebens gewesen :-)

Lolla - wir kommen nächstes Jahr wieder!



Sonst noch:
Es gibt ja immer wieder diese Diskussionen, warum sich die Jugendlichen nicht mehr gegen ihre Eltern auflehnen und ob Eltern jetzt die besten Freunde ihrer Kinder sind.

Nein, ich bin ganz gewiss nicht die beste Freundin meines Sohnes.
Er erzählt mir kaum etwas aus der Schule, von Mädchen gar nichts und nachmittags verschwindet er für Stunden in seinem Zimmer und ich höre und sehe nichts von ihm. Ganz normal eben.
Was uns sicherlich besonders verbindet ist unser beider Humor. Von albern bis ironisch, teilweise an der Grenze des guten Geschmacks. Wir halten uns manchmal die Bäuche vor Lachen und um uns herum fragen sich alle, was denn jetzt so lustig gewesen ist....

Es gibt nicht viele Regeln in der Gretel-Family, aber die wenigen müssen eingehalten werden - sonst ist schnell Schluss mit lustig und das wissen die Kinder ganz genau.

Das erste Kind ist eben ein ewiges "Versuchslabor".
"Wir" bewältigen gerade den Anfang der verrückten pubertären Zeiten und bis jetzt funktioniert es ganz gut. Ich weiß nicht, was noch kommen wird.

Ich glaube und hoffe, solche gemeinsamen Erlebnisse verbinden Eltern und Kinder, machen stark, bilden Vertrauen und die guten Erinnerungen daran helfen vielleicht bei stürmischen Zeiten - beiden Seiten.
Für mich ist es nicht fragwürdig, wenn Eltern und Kinder ein harmonisches Verhältnis haben.










Dienstag, 15. September 2015

Steht alles noch....

in




Am Wochenende haben das große Kind und ich unsere traditionelle Berlin-Fahrt unternommen.


Für den Samstag hatten wir uns nichts Besonderes vorgenommen. 
Nur mal so die üblichen Hotspots abfahren.
 Auf der Spree haben wir Berlin von der Wasserseite betrachtet.
Wir hatten Glück mit dem Wetter.





Abends waren wir am Alex essen.



Aber eigentlich hatten wir einen ganz besonderen Grund für unseren Aufenthalt
 in Berlin am letzten Wochenende.
Davon erzähl ich später.....

Freitag, 11. September 2015

Herbst auf dem Teller





Die erste Kürbissuppe der Saison.
Mhhh!

Ich bin eher der bodenständige einfache Suppentyp,
 Ingwer und Orangen brauch ich persönlich
 nicht unbedingt als Geschmacksnoten.

1 Möhre, 2 Kartoffeln, einen kleinen Hokkaido
 zerschnibbeln, kochen und pürieren, mit Gemüsebrühe verdünnen, 
Pfeffer, Salz, paar Kräuter
 und einen großen Schlag Crème fraiche - 
so schmeckt es mir.
 


Wir werden ein sehr aufregendes trubeliges Wochenende haben, so alles läuft
wie geplant...

Einen Samstag und Sonntag ganz nach eurem Geschmack wünsche ich allen.



Freitagsspruch:

Wer den Kochlöffel in der Hand hat,

macht die Suppe so, wie es ihm beliebt.


Sprichwort aus Italien



Montag, 7. September 2015

Es werde Licht - von Kristall zu Holz - neue alte Lampe


Diese Lampe ist besonders.


Meine Mutter hatte sie zu DDR-Zeiten in einem Koffer aus Prag geschmuggelt.
Sie war damals sehr stolz, wenigstens ansatzweise so etwas wie einen Kronleuchter im Wohnzimmer hängen zu haben. Trotz illegaler Ausreise und mehr als 10 Umzügen in den nächsten Jahrzehnten ist uns diese Lampe gefolgt. Mehr unbewusst. Schön fanden wir sie eigentlich nicht mehr und sie ist einfach immer im Keller geblieben. Erinnerungsstücke wirft man nicht gerne weg und die Kristalle sind ja zeitlos.

Bei mir geht es dekomäßig sehr holzlastig zu. Für den Erker fehlte mir immer eine passende Lampe. Da müsste sich was machen lassen.


Zuerst befreite ich das Gerippe von den Glaselementen.
Mit Sprühlack habe ich einfach nur flüchtig und ziemlich nachlässig die Ringe besprüht. 
Es sollte keine weiße Lacklampe werden, 
nur die Dominanz des Goldes wollte ich ein wenig eindämmen.





Ja und dann wurde gefädelt.
Keine perfekte Symmetrie, 
verschieden dicke Perlen, unterschiedliche Längen, ungleicher Glasschmuck. 
Je nach Gusto habe ich auf Draht oder Strick montiert.



Voilà !








Während der Bastelei hat sich meine komplette Familie über mich lustig gemacht.
Liegend ließ sich die Lampe schlecht bearbeiten. Also habe ich das Ding mit einem Haken an den Kronleuchter an der Decke gehängt.
Anfangs fragten alle noch zaghaft nach, ob das denn sinnvoll wäre, so direkt in Nasenhöhe zu dekorieren und man würde doch recht schnell anstoßen...... (ja, da kann man sehen, welchen Ruf ich unter uns genieße, aber keiner hat sich getraut, direkt zu meckern).
Nach der Aufklärung wurde das zum Runninggag: Mutti dekoriert die Laufwege zu.






Mit der neuen alten Lampe gehe ich zu

CREADIENSTAG



Freitag, 4. September 2015

Ablösung



Man kann es ja nicht mehr leugnen.
Und ich liebe ihn ja auch - den Herbst.
Trotzdem fällt es mir mit jedem Jahr schwerer, den Sommer zu verabschieden.
Vielleicht weil der Sommer mittlerweile in meinem Kopf
 nicht mehr nur für eine simple Jahreszeit steht, 
vielleicht, weil er für den Sommer des Lebens steht, 
weil Sommer endlich werden.


Morgens ist es noch fast dunkel wenn der Wecker klingelt.
Wahrscheinlich wird das kleine Kind auch bald durch die "Nacht" reiten. 
Durch den neuen Stundenplan mussten wir unsere Pferdestunde auf den Spätnachmittag verschieben.

Ich werde mal eine wenig umdekorieren am Wochenende, mir den Herbst nach Hause holen.



"Oktober 2" von Nele Andresen
Postkarte über Inkognito Berlin


Der Freitagsspruch ist heute ein Memo an mich selbst:



Herbst

Nun laß den Sommer gehen,
Laß Sturm und Winde wehen.
Bleibt diese Rose mein,
Wie könnt ich traurig sein?

Joseph Freiherr von Eichendorff



Schönes Wochenende!

Mittwoch, 2. September 2015

Virtuelle Postkartengrüße aus




Ganz klassisch und Leben 1.0 habe ich mich auch gleich verschrieben :-)





Fand ich eine sehr schöne Idee von Lotta, an euch alle eine Postkarte aus dem Sommerurlaub
zu schicken.
Eigentlich schreibe ich meist so zwei drei vier Postkarten aus meinem Urlaub und ich kaufe für mich als Erinnerung natürlich immer Ansichtskarten.

Die Zeit für das Erstellen der virtuellen Post habe ich mir sehr gerne genommen. Es war ein guter Anlass, mal wieder in den Fotos zu stöbern und zu schwelgen und ich könnte auch sofort wieder losfahren........


Klick drauf