living4family a little bit of this and a whole lot of that

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Monatscollage Oktober









Viel mehr aus dem Oktober sammelt Birgitt.
Dankeschön!

Dienstag, 27. Oktober 2015

Potz Blitz


Wer ist das denn und was wollen die hier. Caspar ist irritiert.


Wir können es gar nicht glauben und freuen uns wie Bolle.
Dieser Anblick, der Geruch, das muhhhhhhhhhhh.
Gleich hintern Haus auf den Überflutungswiesen - Kühe in der Stadt.



Ich kann unsere Begeisterung nicht beschreiben.
Glücklichmacher!



Freitag, 23. Oktober 2015

Abendspaziergang










Mal ohne Regen, am Bodden auf der Halbinsel im Naturschutzgebiet DEVIN.



Freitagsspruch:

Das Fischermädchen

Steht auf sand'gem Dünenrücken
Eine Fischerhütt' am Strand;
Abendrot und Netze schmücken
Wunderlich die Giebelwand.

Drinnen spinnt und schnurrt das Rädchen,
Blaß der Mond ins Fenster scheint,
Still am Herd das Fischermädchen
Denkt des letzten Sturms und - weint.

Und es klagen ihre Tränen:
"Weit der Himmel, tief die See,
Doch noch weiter geht mein Sehnen,
Und noch tiefer ist mein Weh."

Theodor Fontane



Schönes Wochenende!


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Besuch




Ein wenig zögerlich dieses Mal, weil der Caspar mächtig einen auf Hundemacho machte.
Aber abschrecken ließ sich die kleine Stralsunder Freundin des Mannes nicht.

Später kam es noch zu einer zarten Annäherung - mit gebührlichem Abstand natürlich.





Dienstag, 20. Oktober 2015

Wasser


von allen Seiten und von oben, ununterbrochen.
Das Wasser vor mir ist mir natürlich lieb.

Länger als eine halbe Stunde kann man auch mit bester Regenkleidung nicht spazieren gehen.
Mir tun die Urlauber alle sehr leid :-)


Raus wollen wir trotzdem, auf Rügen - die Lieblingsinsel.
Heute nach Glowe und den sich anschließenden 8 km langen unbebauten Sandstrand.
Wir trinken in der Ostseeperle des sensationellen Herrn Ulrich Müther (klick unbedingt)
einen Kaffe und laufen anschließend ein Stückchen am Meer.


Weiter geht es in einen meiner Lieblingsorte Lohme, direkt am Ende der Kreidefelsen gelegen.
Wir besuchen dort ein Rügener Original den Steinmüller in seinem kleinen feinen Lädchen mit seinen Schätzchen und Antiquariat.
Anschließend essen wir im Panoramahotel Lohme einen warmen Apfelstrudel.
Über das Preis-/Leistungsverhältnis lässt sich streiten, aber es ist ein sehr besonderes Haus mit einem alten Wintergarten und Blick auf die See. Außerdem haben wir dort vor fast genau 8 Jahren unsere Hochzeit gefeiert.




Es regnet und regnet - trotzdem ein schöner Tag!



Montag, 19. Oktober 2015

Sonntag, 18. Oktober 2015

Mit schönen Grüßen


aus Stralsund....

 



Man muss auch Dauerregen und dicken grauen Wolken positive Seiten abtrotzen.

Raus in jeder kurzen Regenpause (und auch wenn es keine Regenpause gibt),
die Schönheit der Natur sehen, sich warm anziehen, nachmittags Tee trinken und Kuchen essen bei Kerzenschein.

Das Wetter lässt sich ja nicht nach Belieben basteln.


Freitag, 16. Oktober 2015

Nass, grau, kühl


Wenn sich die etwas weniger freundlichen Seiten des Herbstes bei den Reitsunden zeigen, dann braucht man als Begleitung ein wenig Abwechslung. Einfach dastehen und zugucken - brrr.



Also gehe ich dann immer die Bewohner der Reitanlage suchen und meist lassen sie sich von mir auch ablichten. Beim Hofhund Pedro helfen gerne auch mal Caspars Leckerli in der Jackentasche.


Mittlerweile leben 4 Kätzchen hier und da bekommt man mindestens eine vor die Linse.







Freitagsspruch

Grauer Himmel

Grauer Himmel, trübe Tage,
Keine Lust und keine Plage,
Weder Sturm noch Sonnenglanz,
Grauer Stunden dunkler Kranz.

Wie ein Schiff auf stillem Meer
Todt und traurig treibt umher,
Wie ein Mühlrad ohne Bach
Still verharr' ich Tag auf Tag.

Manchmal muß es doch gewittern!
Manchmal muß das Herz erzittern!
Muß in Leid und Freud erheben!
Wie so öd' ist sonst das Leben!

Heinrich Seidel (1842 - 1906)
deutscher Ingenieur, ab 1880 lebte er als freier Schriftsteller in Berlin


Schönes Wochenende!



Mittwoch, 14. Oktober 2015

So lange es noch geht....


Wieder fast ein Jahr ohne Bebauung rum.
Lange habe ich sie hier nicht mehr gewürdigt, 
obwohl wir fast täglich drüber spazieren - 
unsere Oase zwischen Häuserblöcken und Einkaufszentren.


Gerade im Herbst ist es sehr bunt und vielfältig, mit den restlichen Blümchen 
und den verschiedenen Büschen und Bäumen,
 die alle in einer anderen Farbe leuchten.


Wäre schön, wenn es mit dem ersten Spatenstich noch eine Weile dauern würde....

Es ist eines meiner Lieblingsprojekte, diese Langzeitbeobachtung vom abgerissenen Plattenbau 
über die Renaturierung bis hin zu den unvermeidlichen neuen Häusern.


Montag, 12. Oktober 2015

Social Media

Klick

Lotta hat ein interessantes Thema angeschnitten und fragt nach unserer Meinung, unserem Umgang mit den sozialen Medien.

Bei mir ist das recht einfach - ich habe kaum Umgang mit sozialen Medien.

Für meine Email-Accounts war es mir sehr wichtig, deutsche Anbieter mit deutschen Servern zu nutzen, z.B. web.de oder gmx.net. Dass dies nicht unbedingt falsch war, zeigt ja auch das neue Urteil des europäischen Gerichtshofes Facebook betreffend. 



Facebook finde ich persönlich einfach nur schrecklich. Nicht die Idee, aber das, was die meisten Nutzer daraus gemacht haben. Ähnlich sehe ich das bei Twitter. Für mich persönlich absurd zu twittern, wenn mein Kind gerade in die Windeln gekackt hat.

Beide Medienangebote sehe ich aber als Gewinn für die Meinungsfreiheit, für die Vernetzung von Menschen auf internationaler Ebene. Als wichtiges Kommunikationsmittel in Krisengebieten, in Diktaturen, bei Kriegen oder Katastrophen, einfach genial für die Verbreitung von wichtigen aktuellen oder politischen Nachrichten weltweit. Wobei der Aspekt bei mir ganz klar auf wichtig liegt.

Ich merke, dass mein Umfeld manchmal etwas genervt reagiert, weil ich die einzige Person ohne WhatsApp bin. Um mich herum werden Nachrichten und Bildchen versendet, nur ich habe keine Ahnung. Meine Kinder, mein Mann, meine Mutter nutzen den Dienst rege - ich bleibe außen vor. 
Meine Freundin muss mir kostenpflichtige MMS schicken :-)
Irgendwie gehöre ich wohl zu der Generation, die es nicht schlimm findet, für eine Dienstleistung auch zu bezahlen und dafür die Spielregeln mitzubestimmen.

Instagram und Pinterest finde ich nett, habe aber keine Zeit dafür.

Ich verzichte auf ein Amazonkonto, weil ich kein Teil dieses Geschäftsgebarens sein möchte.

Meine Suchmaschine heißt Ixquick. Persönlich finde ich es bedenklich, wenn Suchmaschinen die Suchenden mit den angezeigten Ergebnissen beeinflussen können. Das mag wurscht sein, wenn ich mir paar Schuhe suche. Aber wenn ich nach Parteien, Organisationen oder Ideologien suche.......

Die Ortungssysteme meines Handys sind abgeschaltet.
Auf Apps, die mir das Leben erleichtern, kann ich weitgehend verzichten. Ich halte mich für mündig genug, mir mein Leben selbst zu gestalten und vor allem, darüber die Kontrolle zu behalten.

Das Argument von vielen großen Internetkonzernen, das Leben der Menschen zu optimieren, macht mir eher Sorgen. Ich will nicht optimiert werden.

Warum ich persönlich so eine Abneigung gegen Social Media habe, das hat der Godvather of Google, Eric Schmidt, mal selbst gesagt:

„Wir sind überzeugt, dass Portale wie Google, Facebook, Amazon oder Apple weitaus mächtiger sind, als die meisten Menschen ahnen.
Ihre Macht beruht auf der Fähigkeit, exponentiell zu wachsen. Mit Ausnahme von biologischen Viren gibt es nichts, was sich mit derartiger Geschwindigkeit, Effizienz und Aggressivität ausbreitet."

Klingt für mich wie eine Drohung.

Stellt sich zum Schluss die berechtigte Frage, wieso bin ich bei Blogger.
Die Frage stelle ich mir jeden Tag.
Es war eben eine sehr spontane Idee vor fünf Jahren. Heute würde ich einen anderen Anbieter wählen. Es ist meiner Trägheit und der Macht der Gewohnheit geschuldet.















Freitag, 9. Oktober 2015

Morgenlicht



Obwohl es wunderbar und heimelig ist, werden wir auf dieses Licht nun gerne verzichten 
und die nächsten zwei Wochen ein klein wenig länger schlafen.

Herbstferien.

Habt's fein.

Freitagsspruch:


Und nun fahr hin! – Es rauscht und zieht
durch dunkle Luft ein dunkles Lied;
ich mag nicht ruhn und träumen.
Ich liege wach die ganze Nacht
und horche auf die heiße Schlacht,
das Stöhnen in den Bäumen.

Und nun fahr hin. Das war ein Jahr,
so früchtereif, so freudenklar . . .
nun laß die Blätter treiben.
Fahr hin! Die Saat von deiner Hand,
die Ernte, die in Halmen stand,
muß doch mein eigen bleiben.

Clara Müller-Jahnke (1860 - 1905), deutsche Dichterin, Journalistin und Frauenrechtlerin






Mittwoch, 7. Oktober 2015

Lernen





Ganz glücklich ist das kleine Kind, endlich hat sie stricken gelernt.
Ich bin ja nun selbst nicht die begnadete Strickfee, aber die Grundlagen kann ich ihr beibringen.
Und nun klappt es schon (fast) ohne verlorene Maschen.
Wieder ein gemeinsames Hobby für kühle dunkle Nachmittage.



Montag, 5. Oktober 2015

Fit

"Yoga" am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen  :-)


Guten Start in eine neue schöne sonnige Woche.
Für uns die Letzte vor den Herbstferien....




Samstag, 3. Oktober 2015

Geschichte

Im Mai 1989 reiste ich nach Aberkennung der DDR-Staatsbürgerschaft offiziell mit einer Entourage von Koffern mit einem Zug vom Dresdner Hauptbahnhof Richtung Westen. Umsteigen in Hof, weiter nach Stuttgart, wo mich mein Vater abholte. 

Ich war 18 Jahre. Meine Erinnerungen sind schemenhaft. Schade, dass ich diese Gefühle in dem Zug – Angst, Freude, Hoffnung – nicht mehr abrufen kann. Die Passkontrolle an der Grenze war sicherlich der schlimmste Augenblick.  Etwas seltsam, dass die ersten Westdeutschen wohl vom BND waren, sie stellten mir ruhig und freundlich ein paar Fragen. Verstehe ich gut. 
Irgendwo habe ich noch die Zugfahrkarte.

Ich bin ein Einzelkind. Meine Mutter blieb alleine in Dresden zurück,ungewiss, ob sie jemals irgendwie an meinem Leben teilhaben könnte. Das wollte sie nicht.

So stellte sie für den Juli einen Antrag zum Besuch des 70. Geburtstages ihrer Tante in Köln mit dem Ziel, nicht mehr nach Hause zurückzukehren.

Meine Mutter war 46 Jahre alt, hatte eine tolle Arbeit, eine schnuckelige Wohnung, sie hatte sich eine kleine schöne Parallelwelt geschaffen. Es lag ihr eigentlich fern, das zu ändern.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Besuch genehmigt werden würde tendierte gegen Null, mit der einzigen Tochter im Westen.
Also galt es, die Aktion sehr gut vorzubereiten.
Sie buchte für den August einen Urlaub ans Schwarze Meer, damit es so aussah, als hätte sie Pläne für nach der BRD-Reise. Ihr Chef musste für sie bürgen.

Glück gehabt: Die Reise wurde genehmigt.

Wenn  sie ein paar persönliche Dinge retten wollte, dann brauchte sie einen Verbündeten.
Sie vertraute sich einer Freundin an. Das war der gefährlichste Knackpunkt – ein Lotteriespiel.
Die Chancen standen 50 : 50. Entweder, die Freundin würde sie verraten und meine Mutter wohl im Gefängnis landen oder …

Glück gehabt: Sie war wirklich eine Freundin und riskierte selbst eine Menge

Sie übergab der Frau ihren Wohnungsschlüssel und als meine Mutter abgereist war, fing die Freundin damit an, möglichst unauffällig jeden Tag unter dem Motto „Blumen gießen“  persönliche Stücke wie Schmuck, Bücher, Bilder, Keramik und Porzellan und sogar ein paar kleine antike Möbel aus der Wohnung zu holen. 
Später wird die Wohnung von den Behörden versiegelt werden.

Glück gehabt: Niemand beobachtete sie dabei, oder wenigstens niemand, der Meldung machte….

Meiner Mutter war 46 Jahre alt, ließ ihre Arbeit, ihre Freunde, ihre Eltern, ihre Schwester, ihre Wohnung – ihr ganzes Leben zurück.

Ich fuhr zu ihr nach Köln.

Nur kurze Zeit später war alles anders.

Glück gehabt: Sie bekam von ihrer Freundin nach der Wende ihre persönlichen Sachen zurück. Sie fand eine gute Arbeitsstelle im Öffentlichen Dienst, viele neue Freunde, ein neues Zuhause.


25 Jahre Wiedervereinigung GLÜCK(-WUNSCH)!