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Freitag, 27. November 2015

Grün, natürlich, schlicht, aber bitte ohne Nadeln



sollte mein Adventskranz sein,


aus Heidelbeersträuchern und Zweigen von Eukalyptus und Olive.



1. Untere Lage Heidelbeerkraut, 
2. Innen und außen Eukalyptuszweige
3. Die Olivenzweige nur locker darauf gelegt.



Ich freue mich über die vereinzelten wunderbaren Blumenläden, die inzwischen auch außergewöhnliche Wünsche erfüllen.

Unseren Kranz wollte ich unbedingt selbst binden. 
Es war mir aber etwas peinlich, dass ich nur das Zubehör verlangte, während überall so viele mit Liebe und Fantasie gemachte zauberhafte Kunstwerke im Laden standen. 
Da hab ich dann doch noch ein paar andere hübsche Dinge gekauft.





Von Herzen wünsche ich euch allen ein schönes erstes Adventswochenende!


Freitagsspruch:


Advent

Ich klopfe an zum heiligen Advent
Und stehe vor der Tür.
O selig, wer des Hirten Stimme kennt
Und eilt und öffnet mir!
Ich werde Nachtmahl mit ihm halten,
Ihm Gnade spenden, Licht entfalten.
Der ganze Himmel wird ihm aufgetan:
Ich klopfe an.

Karl Gerok (1815 - 1890),
deutscher evangelischer Theologe und Kirchenliederdichter




Donnerstag, 26. November 2015

Monatscollage November






Es war nicht so beabsichtigt, aber bei der Durchsicht meiner Novemberfotos stellte ich fest, dass ich oft im Dunkeln fotografiert habe.
Also habe ich heute aus der Not eine Tugend gemacht, schimpfe nicht über das Licht, sondern nehme den November einfach wie er ist - ein düsterer Monat.

Mehr Novemberblicke seht ihr wieder bei Birgitt.





Dienstag, 24. November 2015

Dorfladen




Bei unserem Stralsundaufenthalt im Oktober haben wir  das 
Freilichtmuseum Klockenhagen besucht.
Es war furchtbar ungemütliches Wetter und regnete die ganze Zeit
 (sieht man gar nicht auf den Fotos).
Deshalb möchte ich das Dorf auch noch einmal bei schönem Wetter im Spätfrühling ansehen.
Es lohnt sich auf jeden Fall.

Im Dorfladen habe ich mir kleine geprägte Anhänger nach historischem Vorbild aus
 Goldfolie mitgenommen. Als ich sie sah, dachte ich sofort an Weihnachten.
Und nun habe ich die Anhänger an einer kleinen grüne Girlande über den Spiegel befestigt.









Auch wegen der wunderbar angelegten Bauerngärten möchte ich in 
der Gartensaison hier vorbeischauen.


Bevor das Dorf Museum wurde, lebte hier tatsächlich ein Bauer auf seinem Hof noch bis 
in die 70iger Jahre und man kann teilweise Räume im Original bewundern.


Später wurden besonders schöne alte Bauernhäuser aus Mecklenburg-Vorpommern abgetragen 
und im Museumsdorf wieder aufgebaut.


Heute kann man die Lebensart der Land-Menschen in der Region mit all seiner Vielfältigkeit, 
Sitten und Bräuchen, Handwerk, Tierhaltung, Ackerbau usw. erleben.



Freitag, 20. November 2015

Stürmisch



Der Sturm von Tief Heini wütet im Garten und das nächtliche Heulen lässt mich schwer schlafen.



Das Sturmtief der Weltlage lässt mich auch nicht schlafen.

Fazit: Ich bin müde und der Feiertag in Sachsen am Mittwoch kam gerade recht.

Ich wühle im Keller die Weihnachtskisten durch und komme nur mit einem Bruchteil nach oben.

Das kleine Kind reitet durch Nacht und Wind, na ja fast.



Wir haben das Wochenende nötig.

Macht es euch so schön wie möglich!


Freitagsspruch:

Im Sturm des Herbstes
Zerbrochen und so traurig
Der Maulbeerstrauch dort.


Bashô (1643 - 1694), eigentlich Matsuo Munefusa, japanischer Dichter


Dienstag, 17. November 2015

Lunaria / Silbermöndchen


Gar nicht so einfach zu finden, in mehreren Blumenläden musste ich suchen.
Dann bekam ich die ganz frische Ware in den Arm gedrückt und habe zu Hause erst einmal einige Zeit gebraucht, um die grauen Umhüllungen zu entfernen, damit die Silbermöndchen zum Vorschein kamen. Eine ganze Schale Samen fiel ab, ich werde erneut versuchen, diese Zauberpflanze im Garten zu kultivieren.


Die "Abfallblättchen" mochte ich nicht wegwerfen.
Also habe ich - kranzlastig wie ich bin - einen kleinen Silberkranz daraus gebastelt.  Unten, direkt auf den Strohkranz habe ich die grauen Außenblättchen in zwei Schichten geklebt.  Auf die oberste Schicht steckte ich mit weißen Stecknadeln (normale Nähstecknadeln mit weißem Glaskopf) noch ein paar von den feinen hellen silbernen Blättern.
Im Bastelbedarf gibt es auch Schmuckstecknadeln, wenn man es noch schicker möchte.







Wikipedia sagt:
Lunaria
Die Pflanzengattung Lunaria besitzt im Deutschen viele Bezeichnungen: am gebräuchlichsten ist das Silberblatt, häufig werden jedoch auch Silbertaler, Silberling, Judaspfennig oder Mondviole verwendet. Die aus dem Lateinischen stammende Bezeichnung Lunaria bedeutet "Mondpflanze" und bezieht sich auf die manchmal kreisrunden, silbrig schimmernden Zwischenwände ("falsche Scheidewände" im Rähmchen der Repla) der Schötchenfrüchte, die im Herbst noch übrig bleiben und an den Mond erinnern. Die Gattung gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).


Die Gattung besteht weltweit nur aus drei Arten. Allesamt finden sie wegen ihrer großen, farbigen Blüten und der später silbrig schimmernden reifen Schötchen als Zierpflanzen Verwendung. Die getrockneten Zweige werden seit dem 18. Jahrhundert auch zu dekorativen Zwecken verwendet. Die Pflanzen bevorzugen einen warmen, sonnigen oder halbschattigen Standort und mögen nährstoffreichere Böden. Sie können durch Aussaat oder vegetativ durch Teilung vermehrt werden.

Fehlt nur noch der Adventskranz :-)
Dafür ist die Idee schon im Kopf.


Beim CREADIENSTAG bin ich damit heute dabei
 und hole mir gleichzeitig noch ein paar Anregungen.


Samstag, 14. November 2015

Freitag, 13. November 2015

Zusammengefasst


Ein Waldspaziergang mal wieder. Erst muss ich die Kinder überreden, 
dann wollen sie nicht mehr heim.
Wir haben Zapfen und Grünzeugs gesammelt.





Letzter "offizieller" Martinsumzug in der Schule.
Erst dachte ich, es wird mir melancholisch, aber dann war ich doch ein wenig froh.
8 Jahre reicht nun auch.


Unser Martinsessen wird es auch weiterhin geben. Auch ohne kleine Kinder ist es 
ein fester Bestandteil in unserem Jahresrhythmus. 
Die Gans ist in diesem Fall eine Ente....

Durch die vielen Termine und Erledigungen komme ich fast atemlos durch den November, 
ohne dem Blues zu verfallen - keine Zeit....



Freitagsspruch:

Spätherbstnebel, kalte Träume,
Überfloren Berg und Tal,
Sturm entblättert schon die Bäume,
Und sie schaun gespenstisch kahl.

Nur ein einzger, traurig schweigsam
Einzger Baum steht unentlaubt,
Feucht von Wehmutstränen gleichsam,
Schüttelt er sein grünes Haupt.

Ach, mein Herz gleicht dieser Wildnis,
Und der Baum, den ich dort schau
Sommergrün, das ist dein Bildnis,
Vielgeliebte, schöne Frau!


Heinrich Heine (1797 - 1856)




Wichtiger Tipp für alle Eltern:
Ich bin nur durch Zufall darauf gekommen und finde das ehrlich gesagt ziemlich frech, so hintenrum und kurz vorm Eintritt der Regelungen. Wir Eltern haben eine Informationspflicht, sagt man. Ich kenne niemanden, der andauernd nach "was gibts neues beim Kindergeld" gockelt.
Schwere Kommunikationsprobleme mal wieder beim Amt. 
Ein Schelm wer ....



Freitag, 6. November 2015

Gefieder

Ich bin ein wenig anfällig für Suchtverhalten.

"...das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet...."  heißt es u.a. in einer Definition.

Nun bin ich froh, dass es sich bei mir nur um sehr harmlose Varianten handelt,
aber mit der Kraft des Verstandes haben die auch nichts zu tun.

Ich kann nicht erklären, warum ich ständig alles aufsammeln muss.



Wir haben hier körbeweise Holz und Stöcke, hunderte von Steinen und Muscheln und Federn über Federn. Und egal ob vom Elb- oder Ostsee-Strand - es kommt fast wöchentlich mehr dazu.


Ab und zu muss ich dann mal ein paar Fundstücke verbasteln. (Wobei muss ist falsch, mach ich ja gerne, aber das Bastelmaterial reicht wirklich jetzt schon bis zum Sanktnimmerleinstag)
Auf dem Plan steht schon wieder das Bemalen von Steinen und Holz, am Wochenende habe ich aber ein wenig ehemaliges Gefieder aus den Schubladen befreit....






Da ich im November alle Farben außer Weiß, Beige und allen Brauntönen aus dem Wohnzimmer verbanne, um Augen und Gemüt ein wenig Ruhe vor dem Weihnachtsglitzer zu gönnen, passt der Kranz ganz gut dazu.



Freitagsspruch:

Nicht jeder Vogel mit weißen Federn 
ist wirklich eine weiße Taube.

Spruch aus Persien


Und für ein feines entspanntes Wochenende gebe ich euch mal mein derzeitiges Lieblingslied mit:





Montag, 2. November 2015

Bunt, sonnig, gefüllt

waren die letzten Tage.


Die schöne Post von Lotta erfreut uns am Spiegel im Flur.


Ich mach den Chauffeur für das große Kind und seinen Kumpel.


Spaziergänge durch die letzten bunten Tage. 
Meine Prognose: in einer Woche hängt kein einziges Blatt mehr am Baum.


An Halloween war es so stürmisch, dass keine Kerze brennen wollte. 
Zum Glück hatte ich batteriebetriebene Lichter, 
sieht man ja nicht im Kürbis und Lichterbeutel.



Guten Tag November!

Ich begrüße dich nicht ganz vorurteilsfrei.
 Bist du für mich neben dem Januar der scheußlichste Monat des Jahres.
Aber wir machen was draus!

November

Bin heut im erstarrten Garten gewesen,
Wo ich in Deinem Auge einst Lieder gelesen;
Wo die Biene den Tropfen Seligkeit sog,
Und wie ein Stückchen Himmel der Schmetterling flog.
Wo der Mond aufstieg wie der Liebe Lob,
Wie ein Herz das sich von der Erde hob,
Und wo jetzt die Wurzeln der Blumen verwesen,
Hab ich in toten Blättern noch Lieder gelesen.

Max (Maximilian Albert) Dauthendey (1867 - 1918)
deutscher Dichter und Maler