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Mittwoch, 20. Juli 2016

Früher war alles schlechter....

... heißt eine kleine Serie im SPIEGEL.

Da kann man kurz und knackig jede Woche Statistiken verfolgen. Natürlich könnte man jede dieser Statistiken mit einem "ABER..." ganz anders auslegen. Nur darum geht es gar nicht. Die Rubrik soll einen positiven Anstoß geben und die Annahme, dass wir in den schlimmsten Zeiten leben und kurz vor dem Weltuntergang stehen ein wenig relativieren. (Bei all dem Irrsinn auf der Welt und den Negativ-Berichten in den Medien und sozialen Netzwerken).

Diese Karte hängt seit vielen Jahren an meinem Pinnboard.

  • Der Anteil an geschätzter Kinderarbeit ist seit 2000 um 78 Millionen gesunken, der Anteil an gefährlicher Kinderarbeit um 50%
  • Der Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben, hat von 37 % im Jahr 1990 auf 10 % im Jahr 2015 abgenommen.
  • Unfälle durch Schulhofprügeleien sind von 136.000 im Jahr 2000 auf 80.000 im Jahr 2014 gesunken
  • Die durchschnittliche Wohnfläche in Deutschland pro Einwohner ist von 26,4 m² 1972 auf 46,5 m² 2014 gestiegen
  • Die Zahl der Neuinfektionen mit Aids sinkt kontinuerlich, z.B. von 3,1 Mio. im Jahr 2000 auf 2,1 Mio. im Jahr 2015.
  • Ebenso die Todesfälle durch Aids von 2 Mio im Jahr 2005 auf 1,1 Mio im Jahr 2015.
  • Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist von mehr als 21.000 Menschen im Jahr 1972 auf 3475 im Jahr 2015 gesunken.
Natürlich ist nichts davon wirklich gut. Aber es geht voran. Das Ozonloch ist auch so ein feines Beispiel.

Ich denke, besonders wenn man Kinder hat, muss man denen Zuversicht und Optimismus mit auf den Weg geben. Realistisch und wachsam bleiben ja, aber Jammerei und Schwarzmalerei hilft da wenig.


Überhaupt ist die Jugend meist so positiv, offen und fortschrittsbegeistert, sollte man fördern. GO FUTURE! Von mir aus auch go pokémon...



Nein nein - nicht ich - ich hab ja noch nicht mal ne Wetterapp.

Aber umzingeln tut mich dieses komische kleine Volk andauernd.

Mein großes Kind würde meiner heutigen Überschrift jedenfalls zustimmen :-)


Kommentare:

  1. Danke, Gretel! In Zeiten wie diesen sauge ich Worte wie diese endlos auf!

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  2. Sag ich doch, die Augen vor allem Unheil nicht verschließen, aber das Gelingende auch wertschätzen können. Und nicht die Hände in den Schoß legen à la "ist doch alles gut"..., du sagst es ja, ist es nicht. Lieben Gruß Ghislana

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  3. Genau...immer den Blick nach vorne richten...:-) Mein Kleiner hat nicht so ein gutes Handy, aber ich habe ihm spaßeshalber mal 'Pokemon go' geladen. Es war eine Freude für ihn, Freiberg zu erkunden. Da haben sich Häuserfassaden aufgetan, von denen niemand was wusste, weil man selten nach oben schaut....:-)) Eine Suchtgefahr besteht erstmal nicht, da es mein Handy ist.
    LG Sigrun

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  4. Auch der Hunger in der Welt ist zurückgegangen...sicherlich auch bedingt durch Spendengelder. Ob die in Zukunft so weiter sprudeln, ist fraglich. Hach, liebe Gretel...eigentlich bin ich heute nicht in Stimmung für Optimismus...aber ich arbeite daran...;-). LG Lotta.

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  5. hallo Gretel
    sehr schön, tut gut, mal was positives Weltgeschehen zu lesen! Das Schlechte wird ja viel mehr thematisiert und wahrgenommen. Und auch wenn die Kinder und Jugendlichen nicht weltfremd sein sollen, so wünsche ich ihnen doch manches Mal ein bisschen weniger Zugang zu solchen Nachrichten, dass sie ihre Zuversicht nicht verlieren und gerne etwas mehr Ponyhof-Leben, wie ich das in Erinnerung habe :-)

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    1. ... ich habe heute zu diesem Artikel verlinkt :-)

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  6. ...schön zusammen gefasst, liebe Gretel,
    und den Blick in Bahnen gelenkt,

    liebe Grüße
    Birgitt

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  7. Was für ein toller Post.....Endlich mal positive Nachrichten, es ist eben doch nicht alles schlecht.....Und wir jammern ja eh auf einem ganz hochen Niveau.....Und wie schön zu hören, dass eben nicht alles schlechter wird, sondern so viel besser, da kommt Freude auf!
    Du hast mich heute Abend richtig positiv gestimmt.....
    Dir und Deiner Familie noch eine schöne Ferienzeit, Ophelia

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  8. Danke, Gretel. Jede Zeitung sollte doch einfach jeden Morgen zuerst und meist nur gute Nachrichten verbreiten- das wuerde vielleicht die Menschheit zu positiveren Taten animieren.
    Wuensche einen schoenen, friedlichen Tag. Rahel

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