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Freitag, 29. Januar 2016

16-4 Kindergeburtstagsundrestschneewochendinge



Das kleine Kind hatte seinen zehnten Geburtstag - ich kann mir ein Seufzen nicht verkneifen.
In diesem Jahr gab es keine Spielzeuggeschenke mehr, sondern eigentlich fast nur Bücher, Hörbücher, Filme. Und eine neue Uhr, da das Mädchen langsam selbstständig unterwegs ist am Nachmittag.




Besonders gefreut habe ich mich in dieser Woche über die Outdoor-Aktivitäten des großen Kindes.

Der hat nämlich mit seinem Kumpel sehr lange und ausdauernd im Hof einen großen Schneemann gebaut. Am folgenden Tag sah er schon etwas derangiert und traurig aus. Am dritten Tag gelang dem Sohn noch ein guter Rettungsversuch und selbst am vierten Tag, bei mittlerweile über 10 °C, wurde dem allerletzten Häufchen Schnee ein Gesicht gegeben. 

Ja doch, die können auch anders, als nur vorm Computer sitzen :-)

Und mir hat der Schneemann Glücksmomente geschenkt.



Mein Mann leistet heute auch mal einen Beitrag im Blog. Er hat nämlich den zugefrorenen Sund in Stralsund fotografiert.


Es soll stürmisch werden, also haltet euch gut aneinander fest und habt ein schönes Wochenende.


Freitagsspruch:

Vorfrühling

Es fällt die Abenddämmerung vom Himmel nebelnd und weich,
der laute Tag verstummet, einem müden Kinde gleich.
Nur unsichtbar hernieder vom Wipfel im leeren Hag
durch raschelnde Blätter des Vorjahrs ruft einer Drossel Schlag.
Die Wolke löst sich rieselnd in Tropfen feucht und sacht;
auf einsamem Wege befällt mich die dunkelnd einsame Nacht.
Mir aber ist süß und sonnig von Träumen die Seele bewegt,
wie selig vor seinem Geburtstag ein Kind zum Schlafen sich legt.

Wilhelm Jensen
(1837 - 1911), deutscher Schriftsteller und Redakteur

Donnerstag, 28. Januar 2016

Monatscollage Januar



Urlaub, Meer, Schule, Kälte, Schnee, Geburtstage, gemütlich, langsam, gesund, zurückhaltend, Matsch, Frühlingshauch, schön....

Den Januar komprimiert sammelt wieder Birgitt und ich sage DANKE!




Dienstag, 26. Januar 2016

Poncho


Ich stricke sehr gerne, aber nicht besonders gut.

Für ausgefallene Muster und Formen fehlt mir die Geduld.

Dicke Wolle, dicke Nadeln und nur eine Maschenform, da sieht man recht schnell ein Ergebnis.

Ich habe einfach bei jeder Reihe eine Masche aufgenommen und nach dem Loch für den Kopf wieder abgenommen.

Die Fransen dran knüpfen hat dann noch einmal solange gedauert :-)

Das kleine Kind wünscht sich schon seit dem Sommer einen Poncho. Im Handel bin ich nicht fündig geworden, also habe ich es ausprobiert. Die Freude über das Endprodukt war groß und ein gelungenes Geschenk.




Heute gehe ich damit zum CREADIENSTAG

Freitag, 22. Januar 2016

16-3 allesistweißwochendinge



Man könnte sagen "...schon wieder Schneebilder...", aber ich halte dagegen, dass es hier an mindestens 355 Tagen (ich behalte mir noch Luft nach oben vor) keine Schneefotos zu sehen gibt.


Letztens habe ich mich noch beschwert, dass in der Großstadt die Weite und unberührte Natur eher selten zu haben ist. Nun hat sich unsere Straße nicht plötzlich erweitert, aber immerhin war ich bei der abendlichen Hunderunde gegen 22.30 Uhr doch im unberührten frischen Schnee unterwegs. 



Am nächsten Morgen konnte ich mich dann auch von der Unberührtheit der Straßen überzeugen, hier räumt nämlich keiner.....



Auch wenn meine Kinder protestieren, würde ich sagen "Wunderschön, zauberhaft und herzallerliebst waren die letzten Tage. Aber nun reichts auch wieder!". Vielleicht in den Winterferien noch mal kurz....

Ein schönes Wochenende!

Freitagsspruch:

Wie wenn in weichem,
hoch sich türmenden Schnee
die brennenden Wangen
tief man eingräbt:
so will ich spüren die Liebe.

Ishikawa Takuboku
(1886 - 1912), japanischer Dichter


Und für das Sommergefühl, in Erinnerung und Vorfreude, tanze ich dazu durch die Wohnung:



Montag, 18. Januar 2016

Was sonst.....








Sonntagmorgen - unsere Welt in weiß.

Der Tag gestaltet sich ein wenig nach den Regeln des asiatischen Tourismus
 - alles muss rein in 24 Stunden, man weiß ja nicht, wie lange der Schnee bleibt.

Rodeln gehen, Schneemann bauen, Hunderunde, den Garten fotografieren......

Am Nachmittag Punsch trinken, ein warmes Bad nehmen und in aller Ruhe das Auto freifegen für den Montag. 

Wie im Bilderbuch.


Aktualisierung heute 7.30 Uhr: Da ging noch was in der letzten Nacht.
Auto wieder eingeschneit.....

Freitag, 15. Januar 2016

16-2 Ohnebesonderevorkommnissewochendinge


Sieht man mal vom Geburtstag des Mannes ab, aber da wir zwei Ollschen nicht feiern, war's eigentlich eher ein normaler Tag.
Das Wetter zeigte sich meist grau und regnerisch, Matschepampe macht es sich an meinen Schuhen und den Hundepfoten gemütlich.


Maike hat wieder begonnen, Glücksmomente zu sammeln und deshalb habe ich mich mehr beobachtet. Anfangs dachte ich, komisch, dass ich eigentlich keine richtigen Glücksmomente hatte in dieser Woche. Dabei empfand ich die letzte Zeit eigentlich als gut und richtig. Ein Widerspruch?
Vielleicht ist Glück auch, kein Unglück zu haben, wenn einfach alles läuft....

Und ein warmes Gefühl wenn
die Waschmaschine summt,
der Schokoladenbrunnen leuchtet und es duftet


man gemütlich bei Kerzenschein und Tee auf dem Sofa sitzt
einen neuen Keramiktopf ertrödelt hat


und ganz aktuell dicke fette Schneeflocken vom Himmel fallen, obwohl ich ja gar kein Schneeliebhaber bin, dieser Anblick ist erhaben...


Glückliches Wochenende!



Freitagsspruch:

Schönheit ist das Siegel, das der Schöpfer unter seine Werke setzt, wenn er mit ihnen zufrieden ist.

Rabindranath Tagore
1861 – 1941 indischer Dichter und Philosoph. Nobelpreis für Literatur 1913







Dienstag, 12. Januar 2016

Manchmal ist das Leben doch ein Ponyhof




Einen kleinen Islandponyhof in idyllischer Lage haben wir nahe Stralsund entdeckt und das kleine Kind geht da manchmal reiten. 
Für die Sommerferien haben für sie eine Woche Reiterferien geplant.



Als Stadtkind bin ich immer und immer wieder aufs Neue über dieses VIEL an Natur 
.erstaunt und begeistert.



Ahrenshoop haben wir dieses Mal von der Landseite erkundigt und trafen auf eine feine Keramikgalerie, eine Mühle, den kleinen Friedhof und die außergewöhnliche Ortskirche, 
mal wieder turmlos, ganz aus Holz und offen. 
Letzteres hat in Mecklenburg-Vorpommern leider Seltenheitswert.
Wir stehen bedauerlicherweise eigentlich fast immer an den vielen kleinen Dorfkirchen, die wir besuchen, vor verschlossenen Türen.
Ganz anders in unserem Brandenburgurlaub. Dort hatte fast jede kleine Kirche tagsüber geöffnet.


Das war's mit der Ostseeauslese.
Bis zu den nächsten Ferien.


Freitag, 8. Januar 2016

16-1 Jahresanfangswinterwochendinge

Das kleine Kind bekommt Weihnachten immer Theaterkarten von der Oma geschenkt.
Am Sonntag ging es ins Boulevardtheater zur "Schneekönigin"

Bei Gittas Adventskalender hatte ich für den guten Zweck einen Bunzlauer Krug ersteigert. 
Nun kam er zu mir und fand sofort seine Bestimmung auf dem kleinen Sekretär im Wohnzimmer, Lottas Foto-Kalender steht davor, 
aber zum Thema Kalender will ich eigentlich noch extra posten.

Für die Winterzeit fehlten mir noch Lichter. 
Mit Lackmalstiften in Gold und Silber habe ich auf alten Gläsern 
einfach (Schnee-) Sternchen gemalt.


Eigentlich sollte der Weihnachtsbaum noch bis zum Wochenende stehen, 
aber aus Gründen kam er doch schon eher zu seinen Freunden in den Container.
Aber das Abschmücken war mindestens genauso erbaulich wie das Behängen.
Ich war alleine in der Wohnung, draußen lag frischer Schnee, um mich absolute Stille.
Langsam und bedächtig nahm ich Anhänger für Anhänger vom Baum, wickelt jeden einzeln ein und verstaute sie in den Kisten. 
Diese mechanische Arbeit tat sich wie von selbst und 
dabei flogen die Gedanken in alle Richtungen. 
Eine tief entspannte meditative Angelegenheit.
Danach war nicht nur der Baumschmuck sortiert, sondern auch ich selbst.


Endlich wieder frische Blumen auf dem Tisch, 
aber es sollten auf gar keinen Fall Tulpen sein.


Die Unterschriften aus der Onlinepetition für Nepal werden nun an den Petitionsausschuss 
des Bundestages übergeben, danke an alle die unterschrieben haben.


Ich bin ja in keinerlei sozialen Netzwerken unterwegs und deshalb geht tatsächlich 
eine Menge an mir vorbei oder ich lese erst sehr viel später darüber.
Deshalb ist es für viele von euch wahrscheinlich schon ein alter Hut, 
aber für mich war es ganz furchtbar erschütternd: 


Die freitägliche Lyrik stammt heute von meiner Lieblingsfrau in der Dichterzunft.

Schönes Wochenende!


Freitagsspruch:

Die Zeit steht still.
Wir sind es, die vergehen.
Und doch, wenn wir im Zug vorüberwehen,
scheint Haus und Feld und Herden, die da grasen,
wie ein Phantom an uns vorbeizurasen.
Da winkt uns wer und schwindet wie im Traum,
mit Haus und Feld, Laternenpfahl und Baum.

So weht wohl auch die Landschaft unsres Lebens
an uns vorbei zu einem andern Stern
und ist im Nahekommen uns schon fern.
Sie anzuhalten suchen wir vergebens
und wissen wohl, dies alles ist nur Trug.

Die Landschaft bleibt, indessen unser Zug
zurücklegt die ihm zugemessnen Meilen.

Die Zeit steht still. Wir sind es, die enteilen.

Mascha Kaléko, 1907 – 1975




Dienstag, 5. Januar 2016

fremdinseln

Ein Tag auf Usedom.


Mellenthin

  • Wasserschloss 
  • Mittelalterliche Backstein-Kirche
  • unverkäufliche Auslage in einem Keramikladen


Morgenitz
  • turmlose Dorfkirche, erbaut um 1500


Prätenow
  • Wisentgehege
  • Naturinformationszentrum vom NABU




Seebad Bansin


Beim allseits beliebten Wettbewerb "Wer verschandelt seine Ortschaft so richtig krass",
hat Bansin durchaus Chancen auf den Sieg.
Rohbau "Beach-Hotel" an der "alten" Promenade.


Kann ich so am Ende nicht stehen lassen.
Gibt's noch mal Meer: