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Samstag, 31. Dezember 2016

16-52 Endegeländewochendinge

Ausnahmsweise am Samstag.

Leider habe ich mein Ladekabel für den Laptop vergessen und so wird das nichts mit dem Jahresrückblick.


Akku reicht gerade, um euch noch einen guten Rutsch zu wünschen.
Da so ein Rückblick aber hier einfach dazu gehört, werde ich ihn nur verschieben.

Das Jahr 2016 endet dort, wo es auch begann - an unserer geliebten Ostseeküste.


Wir genießen noch ein wenig das Meer und faulenzen.


Ich hoffe, wir lesen uns alle gesund und munter im nächsten Jahr wieder. Vielen Dank an alle, die mich virtuell besuchen und mit mir kommunizieren oder auch nicht :-)

Ein schönes Silvester wünsche ich euch und alles Gute, Gesundheit, Glück und Freude für 2017!




Freitagsspruch zum Samstag:

Ein neues Jahr des Lebens heißt: neue Gnade, neues Licht, neue Gedanken, neue Wege zum Ziel der neuen Wege.


Otto Riethmüller (1889 - 1938), deutscher Theologe und Dichter

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Monatscollage Dezember



Die letzte Monatscollage für dieses Jahr, man mag es kaum glauben..... Schnell ist dieser Weihnachtsmonat vergangen, leider. 
Mir ist diese Art Rückblick sehr ans Herz gewachsen. Liebe Birgitt, wäre toll, wenn du auch 2017 sammelst.



Ich hänge auch gleich noch eine Weihnachtscollage dran.

Die wunderbare Girlande aus Papiersternen, die bei uns jeden Tag im Adventskalender vom kleinen Kind lagen, ist die krönende Deko geworden. Sie darf auch noch den ganzen Winter bleiben.



Letztendlich gab's dann noch einmal "Christmas reloaded" in Stralsund. Für mich ist das eine Art Kulturschock, wenn ich von unserer geschmückten Wohnung im Haus ankomme. Das geht gar nicht.
Also haben wir gleich nach der Ankunft noch ein wenig Nadelgestrüpp zu einem Baum gemacht und ein wenig Deko verteilt.



Ich freue mich auf eure Collagen und sage danke an Birgitt.

Monatscollage: vom letzten Donnerstag jeden Monats bis zum ersten Donnerstag des neuen Monats

Freitag, 23. Dezember 2016

16-51 Einmalwerdenwirnochwachwochendinge




  • Traditionell über den kleinen Wachwitzer Weihnachtsmarkt geschlendert
  • ein paar letzte Geschenke verpackt
  • Päckchen und Karten verschickt
  • Einkaufsliste abgearbeitet 

Heute ist der erste Ferientag. Wir sind gut vorbereitet und wollen ihn nutzen zum entspannten Beisammensein in Vorfreude auf morgen. Sicherlich gibt es einen schönen Weihnachtsfilm, nebenbei wird das Wildschweingulasch köcheln.




Ich möchte heute besonders allen Christen auf der Welt, die ihre Religion nicht frei ausüben können, einen kleinen friedlichen und freudigen Ort für sich wünschen.

Auch allen, die alleine sind, krank oder traurig, wünsche ich gute Zeiten. Mir ist immer bewusst, wie fein wir es momentan haben.

Euch gemütliche, behagliche, harmonische und liebevolle Feiertage! 

Herzlichen Dank auch für die wunderbaren Kartengrüße, die mich erreicht haben.

Wir lesen uns vielleicht zur Monatscollage, zum Jahresrückblick und mit ein paar Ostseebildern wieder.



Freitaggspruch:

Sind die Lichter angezündet
Sind die Lichter angezündet,
Freude zieht in jeden Raum;
Weihnachtsfreude wird verkündet
unter jedem Lichterbaum.
Leuchte, Licht, mit hellem Schein,
überall, überall soll Freude sein.

Süße Dinge, schöne Gaben
gehen nun von Hand zu Hand.
Jedes Kind soll Freude haben,
jedes Kind in jedem Land
.
Leuchte, Licht, mit hellem Schein,
überall, überall soll Freude sein.

Sind die Lichter angezündet,
rings ist jeder Raum erhellt;
Weihnachtsfriede wird verkündet,
zieht hinaus in alle Welt.
Leuchte, Licht, mit hellem Schein,
überall, überall soll Friede sein.

Erika Engel, 1911 – 2004, Liedtext von 1950

Dieses Lied begleitet mich als eines meiner liebsten Weihnachtslieder schon mein ganzes Leben. Ich habe nie darüber nachgedacht und hielt es für ein klassisches altes Weihnachtslied. Als ich nach dem Autor des Textes suchte, war es eine große Überraschung, dass dieses Lied 1950 in der DDR entstand. Leider habe ich nicht viel herausbekommen, über die Autorin. Selbst Wikipedia weiß kaum was. https://de.wikipedia.org/wiki/Erika_Engel-Wojahn






Mittwoch, 21. Dezember 2016

Gut



Ab heute werden die Tage wieder heller!



Foto MartyNZ via pixaby








Es wird alles wieder gut werden! Dieses Wort ist ein Zauberspruch. Überall im Leben ist ein steter Wechsel von Schatten und Licht, und jedes Übel bringt uns neue Anwartschaft auf Gutes; wer diesem Guten entgegenhofft, der genießt schon im vorhinein die Zinsen eines noch nicht fälligen Kapitals.

Peter Rosegger

(1843 - 1918), Pseudonym P. K., Petri Kettenfeier, österreichischer Volksschriftsteller und Erzähler, Autodidakt, begann als Wanderschneider




Montag, 19. Dezember 2016

In der Küche




Das kleine Kind will unbedingt ein Lebkuchenhaus basteln. Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich ans Backen denke. Kompromiss - wir kaufen die Bauteile und die Kinder kleben zusammen und dekorieren. Alle glücklich.


Für die Dekoration in der Küche hat meine liebe Rike maßgeblich gesorgt. Der schöne rote Papierstern am Büfett und der leuchtender Rosmarienstrauch, samt  meiner Lieblingskeramik, stammen von ihr. Dankeschön!



Ich wünsche euch allen - wenn machbar - eine entspannte letzte Vorweihnachtswoche!




Freitag, 16. Dezember 2016

16-50 (Un-)weihnachtlichewochendinge

Wir hatten so ein wenig Magen/Darm in der gesamten Familie.
Die Kleine blieb einen Tag zu Hause und irgendwie muss sich das Kind ja beschäftigen.



Trotzdem haben wir unseren Baum besorgt. Der ist deutlich höher (2,30 m) als in den letzten Jahren. Wir sind alle sehr begeistert. Ich meine, ich betreibe momentan eine Art Extrem-Kokooning mit einer Menge Glitzerstaub obendrauf. Und genau so sieht nun auch der Baum aus. Damit kommen wir gerade gut durch die manchmal so irre Welt.



Wenn ich an Kita- und Grundschulzeiten denke, da gab es im Dezember ständig eine Feier oder einen Markt vom Hort, von der Klasse, der Schule etc. Nun backt der große in der Schule Plätzchen, wichtelt mit seinem Kurs, das kleine Kind hat ihre Klassenweihnachtsfeier - alles ohne Eltern. Natürlich war das früher alles sehr sehr nett, aber nun kommt man halt, ohne diese Termine, ziemlich stressfrei durch den Advent. Ich genieße das.

Und wenn ich die Besinnlichkeit mal beiseiteschieben will, einfach nur paar Plätzchenkalorien abtanzen, dann geht das für mich momentan prima dazu:

The Weeknd / Daft Punk   -   Starboy
Philipp Poisel   -   Erklär mir die Liebe
Clueso   -   Neuanfang
Kungs   -   Don’t  you  know
Calvin Harris   -   My Way



Freitagsspruch:

Die meisten Leute feiern Weihnachten, weil die meisten Leute Weihnachten feiern.
Kurt Tucholsky (1890-1935), deutscher Journalist und Schriftsteller

Dieser Satz spiegelt heute nicht die Meinung der Bloginhaberin wider. Das ist bei Tucholsky selten, aber bei Weihnachten hört die Ironie auf :-).
.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Weihnachtsnest




Bei einer eisigen Hunderunde fiel mir ein Vogel-Nest vor die Füße.
Ich mag ja diese filigranen Kunstwerke - nicht nur zu Ostern. Hab ich es also mitgenommen und mit Eiern Kugeln gefüllt - mein Weihnachtsnest.








Fotos von letzter Woche


Eine schöne Restwoche!




Montag, 12. Dezember 2016

Zeit für

magische Momente:















Dresdner Striezelmarkt auf dem Altmarkt
Historischer Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt

Jedes Jahr einmal hemmungslos futtern, staunen, genießen, Riesenrad fahren (ja, ich auch), Punsch trinken, einen Weihnachtsbecher von Kahla mitnehmen, kleine Geschenke kaufen, sich treiben lassen durch die bunten Lichter der Stadt.
Unter der Woche, zwischen 16.30 Uhr und 18.30 Uhr kommt man auch ganz prima durch.

Fata Morgana am Weihnachtsmarkt (Nach einer Ladung Punsch)


Bei den Buden, hell beleuchtet,
wo die Kehlen man befeuchtet,
stehen Leute und sie schnüffeln
an dem Glühwein, den sie süffeln.

Leider ist die Luft zu warm,
und der Schneemann ist aus Pappe,
nebenan grinst mit viel Charme
eine Nikolaus-Attrappe.

Vieles hier wirkt theoretisch,
auch der Schnee ist nur synthetisch.
Weil man echten Schnee nicht hatte,
griff man raffiniert zur Watte.

Doch nach einer Ladung Punsch
oder Glühwein, je nach Wunsch,
kriegt die Weihnachtsmarkt-Synthetik
sehr lebendige Ästhetik.

Denn der Schneemann, er bewegt sich,
und der Nikolaus, er regt sich.
Nur ein Glas noch, dann, juchhe,
ist die Watte echter Schnee.

Alfons Pillach, geb. 1950, mehr h i e r

Freitag, 9. Dezember 2016

16-49 Funkelndewochendinge


Beim kleinen Kind lag im Nikolausstiefel eine Taschenlampe und damit kann man herrlich Funkel zaubern.

Die Schule hatte einen Adventsgottesdienst veranstaltet. Dabei halten die Predigt nicht unbedingt Pfarrer aus der Gemeinde, sondern es werden bei den Schulgottesdiensten junge unkonventionelle 
Pfarrer engagiert. Zum Schulanfang hatten wir schon so einen total Coolen, der ganz nach amerikanischer Art sehr temperamentvoll alle mitnahm. Letztes Wochenende wurden die Schüler dann auch gleich zuerst gefragt, wer denn heute freiwillig in der Kirche sei..... Fand ich amüsant.



Für gute Floristen habe ich ja eine große Schwäche. Mir ist diese Arbeit definitiv mehr Kunst als Handwerk. Natürlich hat das auch seinen Preis, weshalb ich manchmal um den Blumenladen einen Bogen machen muss. Aber Weihnachten leiste ich mir immer ein paar schöne Sachen. Und so funkelt nun dieser Kranz, ummantelt mit Wollziestblättern, kleinen goldenen Blättern und langen Kiefernnadeln am Fenster. Ich habe noch eine kleine Sternenlichterkette  angebracht.



Die Welt ist heute so komplex, dass ich mir Zeit lasse, beim bilden einer Meinung.
Mir ist das immer ein wenig suspekt, wenn in der Öffentlichkeit so schnell feste Standpunkte zementiert werden. Da ist die Welt ganz schnell schwarz oder weiß. Noch schlimmer, wenn man dann noch aufgefordert wird, diesen Standpunkt bitte zu übernehmen, weil er doch natürlich der einzig richtige ist.
Da wir - auch familiär - sehr mit Italien verbunden sind, habe ich natürlich das Referendum vom letzten Sonntag besonders verfolgt. Ich würde mir aber nicht anmaßen, hierüber zu urteilen. Ich lebe nicht da.
In einem Welt-Artikel vom 05.12. las ich  "Matteo Renzi hatte Tränen in den Augen. „Das Volk hat gesprochen, es ist ein Fest der Demokratie”, sagte er. Es war ein mutiger Auftakt für seinen Abgang. "
Kann mich nicht erinnern, dass jemals ein Politiker so souverän über sein scheitern sprach und mit so viel Respekt vor "seinem" Volk und dessen Entscheidung.






Ich freue mich auf ein weiteres gemütliches Adventswochenende. Wir haben ja in diesem Jahr fast eine ganze Woche mehr Vorweihnachtszeit und ich finde das großartig. Die Geschenke habe ich schon fast alle beisammen. Nun werde ich mich mal langsam ums Verpacken und die Weihnachtspost kümmern.

Schönes Wochenende!


Freitagsspruch:

Es wird Weihnachten! Mein ganzes Haus riecht schon nach braunem Kuchen - versteht sich nach Mutters Rezept -, und ich sitze sozusagen schon seit Wochen im Scheine des Tannenbaums.

Theodor Storm (1817-1888), deutscher Lyriker und Schriftsteller