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Freitag, 31. März 2017

17-13 Undüberallemderblauehimmelwochendinge


Eine ambivalente Woche.
Auf der einen Seite, dieser irre blaue Himmel begleitet von sommerlichen Temperaturen von 22°C, da entwickelt sich eine Leichtigkeit - ob man will oder nicht.

Trotzdem war es nicht meine Woche.
Das Auto verbrachte 3 Tage in der Werkstatt und es war bis zum Schluss nicht klar, ob es überhaupt noch einmal vor der Haustür stehen würde, der Kostenvoranschlag - eine Liste des Grauens.  Ich lief sehr viel und gönnte mir den Öffentlichen Nahverkehr - tatsächlich braucht man dafür viel Zeit. Kein Einkauf zwischendurch, kein Familientaxi - die Kinder waren not amused. Als ich die Nachricht bekam, dass mein Auto durch den TÜV ist, kamen mir gleich ein paar Tränchen vor Freude. Das mag etwas merkwürdig klingen, aber ich habe zu meinen Autos immer eine Art Liebesbeziehung und fahre sie, bis es wirklich nicht mehr geht.....



Was mich allerdings so gar nicht loslässt, sind die Geschehnisse um den vermissten Jungen - Hintergrundinformationen h i e r  - 
Das ist zu nah dran an mir. Könnte doch so oder ähnlich auch uns passiert sein. Freunde vom großen Kind kennen den Jungen und auch die Jugendlichen, die mit ihm unterwegs waren an diesem Abend. 
Der Sohn war auch in der Stadt am Freitagabend, nicht weit weg vom Ort des Geschehens.
Ich impfe dem "Kind" ein, niemals - niemals - nachts alleine zu laufen, immer nur in einer Gruppe. Ansonsten liegt das Handy neben mir und ich würde ihn zu jeder Zeit von überall abholen..... 
Aber die Kids schätzen das ganz sicher anders ein. Wenn man jung ist, hält man sich doch für unerschütterlich, erst recht nach zwei Bier.
Mein Kopf versetzt sich immer wieder in die Lage der Mutter, so furchtbar.

Das kleine Kind freut sich über leuchtende Schuhe.


Zur Aufmunterung habe ich meiner Lieblingsvase noch eine große Schwester ertrödelt.



In der Vase im Topf die ersten Spuren vom Ostergras.



Schönes Wochenende!


Freitagsspruch:

Die Wolken zieh'n vorüber,
So dicht gedrängt und grau,
Und trüber, immer trüber
Wird rings des Himmels Blau,

Und du, wie ist entflogen,
Dir alle Heiterkeit,
Die Seele überzogen
Von unnennbarem Leid!

Die Wolken strömen nieder,
Wie blau der Himmel scheint!
Und heiter bist du wieder!
Hast du vielleicht geweint?

Karl Johann Philipp Spitta (1801 - 1859), deutscher evangelischer Theologe, Verfasser von Predigten und geistlichen Liedern




PS
Ich habe noch nie eine amerikanische Serie angesehen, es interessiert mich einfach nicht. Damit bin ich ja heutzutage ziemlich out. Dafür mag ich gute deutsche Filme und Serien im Öffentlich Rechtlichen Fernsehen. Mein Highlight der letzten Jahre war eindeutig "Weißensee"
In dieser Woche gab es endlich einen neuen 3-Teiler, der mich ebenso fesselte. Und der Stoff böte noch für weitere Folgen Spannung. Absolut zu empfehlen:

"Der gleiche Himmel"

Jetzt in der ZDF Mediathek

Donnerstag, 30. März 2017

Monatscollage März





  • eine Menge Arbeit im Garten
  • über die ersten Frühblüher und die Magnolien gefreut
  • lustige Tage mit dem italienischen Gastkind
  • ein langer und wunderbarer Plauder-Nachmittag 
  • lange Spaziergänge bei angenehmen Frühlingstemperaturen
  • Nachtfrost
  • überdurchschnittlich viele Kuchen und Törtchen gemacht
  • österlich dekoriert - innen und außen



In der Vase fast ausschließlich eine Farbe.










Und Birgitt sammelt sie alle   


Montag, 27. März 2017

Jetzt kann das Vergnügen kommen...


Arbeit im Garten


  • Großes Kind nicht von der Leiter gefallen
  • Fast 4 Stunden Arbeit zu dritt (wir haben keinen Häcksler)
  • 2 Autoladungen Grünabfall
  • Überall Weiden-Kränze - aus Verzweiflung über die unendlich vielen Zweige
  • Zerkratzte Hände, dafür Rosen kurz
  • Möbel aus dem Keller geholt
  • Garten für den Moment in Schuss
  • Angrillen fehlt noch.....


Ich hoffe ihr hattet auch ein nettes Wochenende :-)

Guten Start in die Woche!



Freitag, 24. März 2017

17-12 Regenpausenwochendinge




Eigentlich war das Wetter angenehm in den letzten Tagen, immer gleichbleibende Temperaturen zwischen 10° und 13° C, nur bisschen zu viel Regen - für meinen Geschmack.

Die Regenpausen haben wir genutzt, um endlich den Garten ein wenig österlich zu schmücken und mal zu schauen, was da schon alles aus der Erde kommt.


So richtig viel ist noch nicht zu finden, von meinen im Herbst neu gesteckten Zwiebeln kann ich nichts erkennen - außer Tulpenblätter. Aber das wird noch, die Sonne fehlt eben.
Die Forsythien beginnen langsam zu blühen. Heißt, ich werde am Wochenende wohl die Rosen verschneiden.



Ostereierstrauch





In Dauerregenzeiten hat das kleine Kind fleißig gebastelt und wir haben gemeinsam Ostereier bemalt - mit Goldstiften

Osterdeko

In der Vase mal wieder Tulpen, in einem besonders kräftigen Gelbton und mit Fransen. 



Ein schönes Wochenende!




Freitagsspruch:


Warum denn warten von Tag zu Tag?
Es blüht im Garten, was blühen mag.


Klaus Groth (1819 - 1899), deutscher Schriftsteller, gilt als Begründer der neuniederdeutschen Literatur



Montag, 20. März 2017

Eigentlich ist uneigentlich viel besser



Eigentlich wollte ich den letzten Freitag ja schon nutzen, nach meiner allgemeinen krankheitsbedingten Schaffenspause im Haus für ein wenig Ordnung zu sorgen.

Geheimtipp: Ein einziger kleiner sehr früh blühender Rhododendron-Strauch.

Aber dann fiel mir ein, eine vormittägliche Hunderunde in den Großen Garten zu verlegen.
Gute Idee. Spaziergänger, Radfahrer, Inliner, Mamas mit Kinderwagen, Schulklassen und Gärtner füllten den Park mit Leben.
Außerdem begegneten uns viele viele Eichhörnchen. Die kann ich nur nicht fotografieren, weil sie für Caspar zur Gattung der Katzen gehören....



Kleiner Schlenker zum Mosaik-Brunnen.


Ist man zur richtigen Zeit hier, kann man den Spielern von Dynamo Dresden beim Training zusehen.


Freitags gibt es den größten Wochenmarkt von Dresden zu erleben.


Und dann wieder zurück ...









... zum Ausgangspunkt.


Zwei Stunden waren der Caspar und ich unterwegs, tat uns beiden sehr gut.




Freitag, 17. März 2017

17-11 Verschlafenewochendinge

Tatsächlich habe ich fast die Hälfte der Woche verschlafen. Teilweise war es mir sogar zu anstrengend, auf dem Sofa zu sitzen. Der Körper wollte nur ins Bett. 
Zum Glück ereilten mich diese teilweise heftigen Begleiterscheinungen einer Erkältung erst nach dem Wochenende. Denn da war für Kinder und Gastkind noch volles Programm mit Schulball, Opernbesuch, Abreise und Tanzauftritten bei der Messe und wir waren vor allem als Taxi unentbehrlich.



Sehr gefreut habe ich mich über zwei wunderbare neue Bücher, die mich gefunden haben. Eines geschrieben von ihr, gewonnen bei ihr und das zweite Buch ein Geschenk von ihr.
Da entnehme ich auch gleich mal meinen Freitagsspruch.


Leider erledigt sich die Arbeit nicht im Schlaf und so blieben einfach eine ganze Menge an Aufgaben liegen, die mich nun am Wochenende beschäftigen werden. 




In der Vase sind meine Gartenabfälle tatsächlich erblüht!


Schönes Wochenende!


Freitagsspruch:


Denke immer daran: Ohne deine Zustimmung kann dir niemand das Gefühl geben, minderwertig zu sein.

Eleanor Roosvelt (1884 - 1962), ehemalige First Lady der USA, hochrangige Politikerin in der UNO, eine der einflussreichsten Frauen der USA des 20. Jahrhunderts



Dienstag, 14. März 2017

Amsel, Drossel, Fink und Star

Frühling am Fenster






Ein "Vogel-Fensterbild" haben wir hergestellt, aus
  • einem kleinen (echten) Zweig
  • schwarzem Karton
  • grünem Transparentpapier
  • Goldstift und
  • Bastelleim

Vorlagen aus dem Internetz drucken und auf den Karton übertragen und ausschneiden, Blätter aus Transparentpapier schneiden, nach Belieben bemalen und mit Kleber auf die Äste kleben.

Hier sieht man noch die kleinen Klammern, die beim Festwerden helfen.



Hier - klick aufs Bild - hatte ich schon einmal Ähnliches gebastelt, aber da die Vögel nur einseitig bedruckt waren, sah es von außen nicht so nett aus.

Bei unserer neuen Variante habe ich beide Seiten bemalt, der Leim wird durchsichtig und so wirkt das Bild von außen und innen schön.






Beim  Creadienstag  gibt es wieder viele neue (Frühlings-) Ideen!

Freitag, 10. März 2017

17-10 Überraschungswochendinge

Im Großen Garten breiten sich wieder die Blütenteppiche aus.

Einen lieben "alten" Bekannten haben wir erwartet, unseren italienischen Austauschschüler Alessandro - siehe auch  h i e r . 
Da im diesjährigen Austausch mehr Italiener kommen, als deutsche Schüler im Italienischkurs sind. Haben wir uns gleich bereit erklärt, "unseren" Alessandro noch einmal zu beherbergen. Eigentlich sollten sie am 20.03. kommen, dann hieß es, sie kommen eine Woche eher und letztendlich sagte mir das große Kind am Montag "sie kommen morgen". Könnte ich jetzt sagen "typisch Italiener", mach ich aber nicht :-) Wir finden das ja gar nicht schlimm.  
Als wir Alessandro vom Bahnhof abholten, war es, als wäre er gerade mal eine Woche weg gewesen.
Große Freude und eine intensive Woche. Heute Abend ist Schul(Masken)-Ball.

Mit dem kleinen Kind habe ich einen Zitronenkuchen gebacken.
Der ging zum Kuchenbasar in die Schule vom großen Kind. Der Erlös geht in die Indien-Kasse für Aktivitäten, die wir hier mit den Indern gemeinsam erleben werden.
Außerdem haben wir mit den anderen Austauscheltern das Willkommens-Büfett für die indischen Schüler besprochen. Ohne nachzudenken, habe ich mich in die Liste mit Hackbällchen eingetragen. Es hat auch gleich danach bei mir geklingelt, als ob Inder Hackbällchen essen würden - das war mir vielleicht peinlich. Schnell habe ich es noch in Geflügel-Hackbällchen geändert. Das wird eine Herausforderung, zwei Wochen zu kochen und den Geschmack  unserer besonderen Gäste zu treffen. Evtl. sollte ich mir für den Notfall schon mal einen Prospekt vom indischen Restaurant besorgen.



Den Garten habe ich in dieser Woche noch fertig bekommen (hahaha, im Zusammenhang mit Garten das Wort fertig benutzen ist ja schon komisch....). Aber ich meine natürlich, das Laub ist weg und die Büsche verschnitten, bis auf die Rosen und den Weidenbaum. Letzteres wird ein größerer Akt, da muss der Mann mit ran. Die kleine Katze Minka begleitet mich bei der Arbeit, klettert auf den Gartentisch oder die Weide, springt um mich herum und ich unterhalte mich mit ihr. So macht die Arbeit richtig Spaß.

Ganz langsam, still und heimlich haben sich auch schon die ersten Hasen eingeschlichen. Die müssen heute die Blumenvase ersetzen, da ist tatsächlich nichts zeigenswertes drin.




Heute habe ich noch etwas Feines vor! Schönes Wochenende euch allen!


Freitagsspruch:


Den blut'gen Lorbeer geb ich hin mit Freuden

Für's erste Veilchen, das der März uns bringt.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), aus: Wallenstein 


Dienstag, 7. März 2017

Erst die Arbeit... - was macht der Garten


Bevor der Regen kam und es wieder kalt und ungemütlich wurde, war das Wochenende genau richtig, um im Garten durchzustarten.
Samstag drei Stunden und Sonntag zwei Stunden unter fleißiger Mithilfe der Oma, dann mussten wir aufhören, weil keine Behälter für Gartenabfälle mehr zur Verfügung standen. 
Gut, dass mein kleines Auto sich dann doch recht großzügig zeigt und ich gestern vier Taschen zur Deponie fahren konnte. Nun ist der Garten aber immer noch nicht ganz aufgeräumt, aber wegen des Regens muss das letzte Eckchen warten.


Habe ich in den ersten fünf Jahren noch mit Begeisterung jeden Zentimeter zugepflanzt (vor allem als Sichtschutz) und mich über jeden wachsenden Zweig gefreut wie Bolle, muss ich mich in den letzten Jahren immer mehr damit beschäftigen, das alles im Zaum zu halten und zu kürzen.

Unser Strauch-Bestand beläuft sich derzeit auf

2 Rhododendren
1 Stern-Magnolie 
1 Tulpen-Magnolie
1 Forsythie
2 Holunder
1 Kirschlorbeer
1 Flieder
2 Spiersträucher
2 Pfeifensträucher (falscher Jasmin)
1 Hibiskus
1 Ranunkelstrauch
1 Korkenzieherweidenbaum
2 Feigenbäumchen
4 große Hortensienbüsche
2 Strauchrosen

und natürlich jede Menge Staudengewächse, deren Samenstände ich auch alle erst im Frühjahr entferne.

Flieder, Magnolien, Feigen und Hibiskus schneide ich kaum, die dürfen noch ein wenig größer werden.
Bei den Hollerbüschen kämpfe ich jedes Jahr mit mir. Sie wachsen uns über den Kopf, aber ich möchte so gerne im Herbst die Beeren ernten.
Bei Gartenranunkeln, falschem Jasmin und Forsythie muss ich mittlerweile sehr rigoros werden.
Auch das Efeu am Gartenzaun droht uns förmlich zu überwuchern.

Einen Arm voll Ranunkelzweige habe ich mir mit in die Wohnung genommen. Mal sehen, ob es noch zu früh ist oder ob sie mich bald mit ihren gelben Bällchen erfreuen.


Unter dem Laub sind nun viele grüne Spitzen hervorgekommen. Krokusse und Schneeglöckchen sind am Verblühen, Tulpen und Maiglöckchen haben schon kräftige Blätter. Diverse Stauden zeigen schon teilweise kleine grüne Spitzen.
Ich bin gespannt, was noch so an Frühjahrsblühern zum Vorschein kommt, von meinen im Herbst wild durcheinander verteilten Zwiebeln.


Als Belohnung für all die Arbeit habe ich mir ein paar Hornveilchen und "gerüschte" Stiefmütterchen gegönnt.
Da es noch recht kalt werden soll, halte ich mich ansonsten zurück.