Wir lesen uns . . .


WENN

-          man innerhalb von 2 Wochen fünf wichtige Termine vergisst, verwechselt oder falsch einträgt
        („Mama – wir verpassen alles!“)
-          der Permanentzustand ist, dass man sich nicht mehr daran erinnert, was man vor 10 Minuten
       getan hat und was man in den nächsten 5 Minuten tun wollte
-          es kein Einzelfall bleibt, dass der Herd noch an ist
-          Ständig  Dinge verlegt werden, die man nicht mehr findet
-          man Keine Ahnung hat, ob man sein Medikament heute schon genommen hat oder nicht
-          Schlüssel vergessen, Portemonnaie an der Kasse liegenlassen  – kennt man ja – aber regelmäßig?
-          Gewisser  Humor Wut statt Lacher hervorruft
-          man eigentlich harmlose Sätze von fremden Leuten plötzlich schrecklich persönlich nimmt und   
       gekränkt  ist
-          Lebensmodelle auseinanderdriften
-          Alltag schwierig wird
-          man bei seinen Mitmenschen vermehrt Kopfschütteln verursacht
-          seine „Erwerbstätigkeit“ vernachlässigt
-          das schlechte Gewissen zum Schatten wird

Dann ist der Ist-Zustand inakzeptabel.

Es gibt ja so Phasen, da ist man nicht mehr sicher, was richtig und was falsch ist für sein Leben

-          Wie weit wage ich mich vor, wie weit engagiere ich mich und sage meine Meinung
-          Wenn man aus der Deckung kommt, bietet man Angriffsfläche – will und kann ich dem
        standhalten
-          Hat man Unrecht mit seinen Ansichten, wenn sie nicht der Mehrheit entsprechen
-          Was  für ein Bild vermittle ich meinen Kindern von mir.
-          In welche Richtung soll ich sie ermutigen
-      Was sind meine Prioritäten
-      Welche Strukturen sind unumgänglich

 Also muss man eine Runde mit seiner Luftbahn fahren und nach der Landung Lösungen suchen – das braucht  Zeit und Ruhe.

Bis bald und machts gut derweil !

Wir fahren mit der Luftbahn durch die Nacht
Der Mond scheint nur für uns
Gleich haben wir es geschafft
Und all die Probleme auf der Erde
Liegen für uns in weiter Ferne
Wir fahren mit der Luftbahn durch die Nacht
Wo der Sternenhimmel für uns lacht
Und all die Probleme auf der Erde
Liegen für uns in weiter Ferne

Schwerelos, wir fühlen uns schwerelos 



Deichkind





Kommentare

  1. Da können wir uns zusammen tun,mir geht es ähnlich...
    Halt die Ohren steif
    LG
    Nicole

    AntwortenLöschen
  2. Ich wünsche dir eine wundervolle Reise, auf daß sie so lange dauern mag, bis du soweit bist, daß du glücklich wieder landen kannst!!!
    Wenn es ginge, würde ich dich einfach mal kurz in den Arm nehmen und drücken...also: Fühl dich gedrückt auf die Ferne!
    Liebe Grüße,
    Annette

    AntwortenLöschen
  3. Gretel,

    fühl Dich auch von mir gedrückt... und sieh zu, dass Du wieder mit Dir und Deiner Familie ins reine kommst.

    lg

    michaela

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Gretel,

    ich schicke dir ganz liebe Grüße und wünsche dir alles Gute. Ein klitzekleiner Trost vielleicht, bei uns läuft momentan alles schief was schief laufen kann. Ich muss auch zusehen, dass alles wieder in die normale Bahn kommt.Ich weiß ein schwacher Trost, aber wir sind schon 2 , dass macht es erträglicher. Ich denke an dich, ganz bestimmt.

    Einen dicken Drücker (wenn ich darf)
    von Barbara

    AntwortenLöschen
  5. Niki8.5.12

    Alles wird gut! - ist doch d e i n Spruch :-) herzlich niki

    AntwortenLöschen
  6. Ich wünsche dir passende Antworten, Stärke und genügend Leichtigkeit für die nächste Zeit! ...und ich hoffe, dass es dir ganz bald wieder so richtig gut geht!
    Liebe Grüße! Sonja

    AntwortenLöschen
  7. Anonym15.5.12

    du kommst doch wieder - oder? ghg c.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. schau mal bei Gelegenheit bei meinem Blog vorbei, ich habe Dir dort etwas hinterlassen.

      http://michaela-deralltglichewahnsinn.blogspot.de/2012/05/jetzt-bin-ich-baff.html

      lg
      michaela

      Löschen

Kommentar veröffentlichen