Biber

Das kleine Kind war im Rahmen einer Kindergeburtstagsfeier mit den Rabauken an der Elbe.
Ganz aufgeregt berichtete sie mir von einer Biberburg, die sie besucht hätten.
Ehrlich gesagt, so ganz ernst habe ich das nicht genommen.

Mir ist zwar bekannt, dass es im Ostragehege ein geschütztes Gebiet für Biber gibt und auch in der Kiesgrube Zschieren Biber leben, aber so gleich vor der Haustür? Mir sind in den letzten Monaten auch immer wieder auf seltsame Art "gefällte" Bäume aufgefallen.
Als Stadtkind bin ich jetzt nicht so der Experte, ich dachte, das hätten durchaus auch Menschen vollbracht haben können.

Wir haben uns das angesehen.




Dann las ich einen interessanten Beitrag darüber bei Melanie.(KLICK)
Und ich fing an in Blogs aus Dresden zu recherchieren.




Tatsache, wir haben Biber hier!
Ganz nahe am Elberadweg, auf dem es am Wochenende rüpeliger und voller als auf jeder Autobahn zugeht. Das scheint die Tiere aber gar nicht zu stören.
Cool! Einerseits, allerdings sind auch schon eine Menge alter Bäume verschwunden.







Kommentare

  1. Biber, direkt vor der Haustür...toll! Vielleicht bietet sich ja auch mal die Möglichkeit sie zu beobachten....Aber allein ihre Bauweise zustudieren ist sicher schon faszinierend....
    Viel Spaß bei Euren weiteren Beobachtungen :-)!
    Guten Start in die Woche, Ophelia
    P.S. Hast Du Dich schon für eine Kamera entschieden?

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  2. Hallo Gretel,
    der Biber ist gar nicht mehr so selten. Mein Schwiegervater hat gleich hinter seinem Grundstück eine riesige Überschwemmungsfläche, wo der Biber ein kleines Fließ anstaut. Er nagt alles ab, was er zwischen die Zähne bekommen kann...manche Bäume haben nun einen Schutz.
    Bei schönem Wetter auf dem Elberadweg...das hatten wir auch schon mal. Aber der Elbblick lohnt sich trotz des Autobahn-Verkehrs...
    LG Sigrun

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  3. Das finde ich auch echt toll. Das heißt doch, dass das Ökosystem an der Elbe wieder ins Lot kommt.
    Denk mal 30 Jahre zurück. Hätte da jemand mit Bibern gerechnet?
    Bei uns gibt es auch wieder Wölfe. Natürlich regen sich sehr viele Bauern darüber auf, weil sie meinen, all ihr Vieh wird jetzt aufgefressen (am liebsten würden sie sie abschießen). Quatsch!
    Es gibt auch Bauern, die auf ihrem Hof ungestraft 200 Jahre alte Eichen abholzen. Nur damit mehr Sonne auf ihre Solardächer fällt. Da darf ein Biber das auch.
    Lieben Gruß, Miriam

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  4. Toll,das ist doch Natur pur.Solche Biberburgen sind super interessant.
    LG
    Nicole

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  5. Ach ja...schön...Bieber mag ich gern anschauen. Klar, so mancher Baum fällt ihnen zum Opfer, aber sicherlich sind die Schäden, die wir Menschen an Bäumen verursachen, wesentlich größer... LG Lotta.

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  6. So ein Biber ist ein schneller und fleißiger Anspitzer - süß und interessant, aber nicht ganz "ohne" - aber was ist das schon.
    Liebe Grüße - Monika mit Bente

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  7. Meine Jungs wären da bestimmt auch ganz aus dem Häuschen gewesen. Ich selbst habe mal welche auf einer Kanutour in Norwegen erlebt und den Biberbau (unwissend wie ich war) fast gar nicht als solchen erkannt. Aber bei der unberührten Natur dort kein Wunder. Haben witzigerweise gerade gestern noch einmal in Erinnerungen darüber geschwelgt.

    Herzliche Grüße,
    Maike

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  8. Liebe Gretel,
    :-) Inzwischen ist der Biber wohl nicht mehr ganz so selten :-)
    Obwohl er ja bei uns direkt vor der Haustür lebt,
    habe ich ihn noch nie zu Gesicht bekommen.
    Ganz liebe Grüße
    Melanie

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  9. wie immer wunderschöne Bilder bei dir.
    und erst dachte ich: "hurra, Biber! wie cool!" aber andererseits ist es ja wirklich schade, wenn ihm ausgerechnet tolle alte Bäume zum Opfer fallen!

    danke auch für deinen lieben Kommentar zum Fuchsgeburtstag, hat echt Spaß gemacht!

    LG
    sjoe

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  10. So traurig das für den Baumbestand ist, scheinen die Nager ihren Spaß zu haben. Vielleicht sollte ich unseren Jungs auch mal einen dicken Ast ins Gehege legen ...

    Alles Liebe,
    Sonja

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