Süße Mühe







Wenn ich wieder durch Märkte stöbere, 
vorbei an handgestrickten Pullovern, 
Häkelgrannydecken, 
getöpferten Vasen,
Holzschnitzereien
oder Honig und Marmelade,
dann wird mir ganz bestimmt nicht mehr das Wort teuer 
in den Sinn kommen.

Eigentlich ist Handarbeit heute fast unbezahlbar...
Es braucht eine große Portion Spaß und Freude, reich wird damit wohl niemand.

Wenn ich mir einen Mindeststundenlohn zahlen würde für einen ganzen Sonntag Arbeit,
dann müsste ich mich am Holundergelee heftig verschlucken....

Aber ich kann einfach nicht sehen, wie diese fabelhaften Beeren am Busch verfaulen.
Es schmeckt so köstlich.
Und schon zum nächsten Sonntagsfrühstück ist die Mühe vergessen.





Kommentare

  1. Mhhh, Holundergelee wollte ich dieses Jahr eigentlich auch noch machen...
    Liebe Grüße
    Leni

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  2. Das sieht mega lecker aus.
    LG
    Nicole

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  3. ...so viel arbeit, liebe Gretel,
    die sich aber lohnt für die Freude an jedem Frühstücksmorgen...bei meinem noch kleinen Holunder sind die Vögel schneller und das ist für mich auch eine Freude, sie zu beobachen,

    hab einen guten Tag,
    lieber Gruß Birgitt

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  4. Du hast so Recht! Ja, Handarbeit ist eigentlich unbezahlbar...Ich bin am Samstag auf einem Wochenmarkt herumgeschlendert...so einen kennen wir hier ja leider nicht. Ich bin fast aus den Latschen gekippt wegen der Preise...denn auch wenn ich keinen Gemüsegarten habe, weiß ich doch, wieviel Arbeit das alles macht...2 Euro für einen bunten spätsommerlichen Blumenstrauß, ich konnte es nicht fassen. Als ich dann 5 Euro gegeben habe, hat sich die alte Dame sehr überschwenglich bedankt...und ich war beschämt...LG Lotta.

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  5. Wunderbar..., dieses Jahr habe ich es nicht geschafft. Im letzten habe ich mit zwei Frauen zusammen Holunderbeergelee gekocht und hab noch was davon ;-). Aber dass die Beeren am Strauch verfaulen, diese Sorge musst du nicht haben. Die Vögel holen sie zu gern, auch wenn es schon vertrocknete "Rosinen" sind... Lieben Gruß Ghislana

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  6. Meine Liebste, wie auch im vergangenen Jahr würde ich gern Beerengelee gegen Blütengelee eintauschen :) und wenn Du komplett irre bis, gehn wir zwei noch in den Sanddorn! Grüße, Küsse und das alles, Deine Rike

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  7. Das sieht ja soooo lecker aus. Könnte ich mir auch gut auf meinem Frühstücksbrot vorstellen. Werde ich wohl ein paar Gläser kochen müssen.
    Dass Handarbeit nicht mehr wertgeschätzt wird und die meisten ihre Sachen viel zu preiswert anbieten, damit sie überhaupt einer kauft, finde ich furchtbar. Nein, reich kann man damit nicht werden.
    Lieben Gruß
    Katala

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  8. Ja, Du hast recht, Handarbeit ist fast nicht mehr zu bezahlen.....Man muss es einfach aus Freude und Spaß an der Sache machen (und wegen der Vorfreude :-)). Aber Selbstgemachtes schmeckt halt doch immer noch am besten......und es wäre tatsächlich schade um die Beeren gewesen......Ich habe in diesem Jahr keine Marmelade oder Gelee gemacht, dafür habe ich mal wieder einen Rum-Topf angesetzt :-)
    Lasst Euch die Gelee-Brötchen schmecken :-)
    LG, Ophelia

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  9. Ich liebe Holunder! Meine Mutter (nun auch meine Schwestern) macht immer Hollundersirup aus den Blueten und Hollunder-konfituere (gelee). Ja- es braucht Zeit- aber das Resultat ist dann auch wirklich unbezahlbar gut :-)
    Ich liebe und schaetze Handgemachtes und ich zahle auch gerne ab und zu ein bisschen mehr dafuer- aber eben- es liegt nicht immer drin. Mache ich Sachen selber, dann habe ich viel Freude daran- aber wenn man davon leben will- das geht fast nicht.
    Liebe Gruesse und einen guten Apetit :-)
    Rahel

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