Lost Places - So war Erholung



Ein neues Fleckchen auf Rügen haben wir entdeckt, weit ab vom Tourismus - die Halbinsel Zudar.

Ich traute meinen Augen kaum. Direkt am Strand, neben Feldern und Wäldern, an einer alten Rumpelstraße empfing uns eine Ferienanlage.





Nun gut, hier macht wohl schon länger keiner Urlaub mehr und es scheint sich auch glücklicherweise bisher niemand gefunden zu haben, um dort einen neuen Koloss, hinzusetzen. Vielleicht, weil doch zu abseits und "nur" am Boddenstrand.
Der Ursprung dieser Häuser scheint schon etwas länger her. Immerhin hat man sich damals noch die Mühe gemacht, inseltypische Gebäude zu bauen, sogar mit Reetbedachungen.










Sehr gerne hätte ich ein wenig mehr erfahren über diese Anlage, aber auch das Internet schweigt sich aus. Keinerlei Informationen, außer das:




Sigrun sammelt immer ab 20. eines Monats Lost Places ein und ich möchte mich heute dort einreihen.








Kommentare

  1. Du bringst mich auf die Idee mal hier herum alte und nicht mehr gebrauchsfähige ehemalige Ferienheime und Ferienlager abzuradeln... Es muss noch Dutzende geben in den Wäldern... Neulich haben wir uns noch unterhalten über Betriebsferienlager, da schwirren noch viele nostalgische Erinnerungen herum, ganz ohne Fahnenappell... Ja, was wird nun werden aus dem alten Teil, das ihr da gefunden habt. Ich fürchte, irgendwann sind die Boddenseiten auch dran. Aber vielleicht rettet auch der Naturschutz, das ganze Wiek dort steht ja unter Schutz. Lieben Gruß Ghislana

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  2. ...schade ist es aber doch, liebe Gretel,
    dass sie so verfallen...und an anderen Stellen auf der Insel treten sich die Leute gegenseitig aufs Handtuch...genau so in dieser Größe sollten sie nutzbar sein, damit wirklich Keiner auf die Idee kommt, ein paar Hochhäuser hin zu stellen...der Blick auf den Bodden ist schön und der Strand auch,

    liebe Grüße Birgitt

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    1. Ja, das finde ich auch. Vor ein paar Jahren hätte man sie bestimmt noch retten können und eine Alternative für Urlauber sein können. Bestimmt hat man gedacht, der Komfort reicht nicht aus für heutige Zeiten. Dabei gibt es doch Familien, Wanderer, Fahrradfahrer, Surfer - die viel lieber so reisen.

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  3. In der Eifel haben wir auch solche "Lost Places". Sie sehen immer ein wenig gruselig aus, finde ich. Obwohl sie wahrscheinlich, wenn sie könnten, einiges zu erzählen hätten. Schade, dass man sie nicht rettet (oder den Ort renaturiert).
    Liebe Grüße
    und einen guten Start in die Woche!
    Leni

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  4. Schon erstaunlich wenn man sieht, was aus solchen ehemaligen heiß begehrten Ferienquartieren geworden ist. Kam man ja oft nur mit Beziehung ran...;-). Liebe Grüße.

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  5. Mit der Postkarte hast du doch schon eine ganze Menge herausgefunden...sicher waren das mal ganz beliebte Ferienunterkünfte, was man sich jetzt kaum noch vorstellen kann. Wahrscheinlich wird bald nicht mehr viel zu sehen sein, wenn die Reetdächer schon so kaputt sind. Schade, um solche inseltypischen Häuser...
    Danke fürs Verlinken,
    Liebe Grüße, Sigrun

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  6. Ein Jammer!!!!!!
    Da fühlt man sich ja in eine andere Zeit zurückversetzt und kann es gar nicht verstehen, dass diese herrliche gelegene Anlage aufgegeben wurde. Wie liebevoll die Häuser hergerichtet waren, man könnte glatt meinen, sie stehen auf Sylt und die "Schickimicki-Gesellschaft" geht hier ein und aus.....Von weitem sieht es wie ein altes Dorf aus und man fragt sich nur, wo all die Bewohner sind.
    Die Lage der Anlage kann doch schöner nicht sein, dieser Blick auf`s Wasser und die Abgelegenheit.....Man kann sich vorstellen, was für schöne Ferientage man hier verbracht haben muss....
    Danke für`s Zeigen!
    LG, Ophelia

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