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Donnerstag, 30. Juni 2016

Monatscollage Juni


Regen, Sonne, Feiern, Blumen, Fußball, Garten, Grillen, Sonnenwende, Abschied, Zeugnisse, Ferien, Urlaub


Und weil die Blumenpracht im Juni besonders vielfältig ist, im Garten, in der Natur wie in der Vase, habe ich die Sträuße noch einmal zusammengesetzt.




Monatscollage: vom letzten Donnerstag jeden Monats bis zum ersten Donnerstag des neuen Monats Viele Juni-Sammlungen heute wieder bei Birgitt!

Dienstag, 28. Juni 2016

Picknick Open



OpenAir-Veranstaltungen gehören für uns zum Sommer wie Schokoladeneis. Wir lieben Konzerte, Festivals und Feste auf der Wiese mit frischer Luft, Musik und Essen.


Ob in Dresden auf den Elbwiesen, in der Freilichtbühne oder in Berlin zum Lollapalooza - auch 2016 sind wir viel draußen unterwegs.



In diesem Jahr werden wir etwas ganz Neues kennen lernen: 

Das Picknick Open - ein Festival für die ganze Familie. Am 23. Juli findet es an zwei Orten gleichzeitig statt, nämlich auf der Loreley im Mittelrheintal und auf der Peißnitzinsel in Halle/Saale.

Das Besondere ist, dass jeder seinen lecker gefüllten Picknick-Korb mitbringen kann, also eigene Speisen und Getränke nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht sind.
Neben der coolen Musik gibt es noch allerhand andere Angebote, wie Kinderschminken, Hüpfburgen, Bastelaktionen.

Wenn man also mal aus dem Kinderliedermodus aussteigen will oder seine etwas größeren Kinder besonders überraschen möchte, dann kann ich diese Veranstaltungen nur empfehlen.

Wir werden also nach Halle fahren, weil es in unserer Nähe liegt und weil unser aller Liebling Marc Forster auftritt. Außerdem Johannes Oerding und Philipp Dittberner (Wolke 4). Also alles höchst angenehm für große und kleine Ohren.


Auf der Loreley gibt es Adel Tawil, Joris (Herz über Kopf), Namika (Lieblingsmensch), Teesy und The Souls
Ich meine, alles sehr familientaugliche Musik. Am Ende gibt's noch ein großes Feuerwerk über dem Rhein.

Alles zum Nachlesen gibt es hier:




* Karten werden uns freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt







Freitag, 24. Juni 2016

16-25 Aufwiedersehenwochendinge


Vorbei die Schulfeste, Abschlussfeiern, Klassenfahrten, Tanzauftritte......  Den ersten Elternabend der künftigen Schule haben wir auch schon geschafft. Was sind die Kinder groß geworden. Heute gibt es Zeugnisse und wir feiern die Ferien, bevor für uns alle wieder ganz neue Abschnitte beginnen



Ich denke, für die Kinder war der Juni einer der glücklichsten Monate im ganzen Jahr. So viel fröhliche Gemeinschaft war selten.
Wie zu erwarten, bin ich heute traurig und werde dann bei der endgültigen Verabschiedung der vierten Klassen ganz sicher mit den Kindern mit heulen.


Gleichzeitig verabschiede ich mich heute in eine Woche Brandenburg-Urlaub. Ich freue mich.
Eine Monatscollage für den Donnerstag habe ich schon vorbereitet, ebenso einen sommerlichen Veranstaltungs-Tipp für musik- und picknickbegeisterte Familien.

In der Vase stehen Rosen aus dem Garten


 und die Jungfer nicht aus dem Garten (leider)


Schöne Zeit!

Freitagsspruch:

Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.

William Shakespeare
(1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Donnerstag, 23. Juni 2016

Bleiben

Um es mal freundlich zu formulieren, sicher hat die EU so einige Defizite.
Vielleicht kann man sagen, in einigen Punkten ist sie komplett gescheitert.

Trotzdem kann ich mich nicht lösen, von dem ein wenig romantischen Gedanken des vereinten Europas.

Mit neuen Ideen, weniger Regeln und Bevormundung, weniger Selbstbedienungsmentalität, weniger Personal, mehr Miteinander, mehr Verständnis und Verstand und doch auch mehr eigener Gestaltungsmöglichkeit. Es fühlt sich gemeinsam einfach besser an.

Deshalb wünsche ich mir, die Briten bleiben.





Mittwoch, 22. Juni 2016

Hinter diesen unscheinbaren Mauern in Marwitz



 

werden seit mehr als 80 Jahren einmalige Objekte meiner Begierde hergestellt.


Die Schwärmerei habe ich von meiner Mutter übernommen.
In der DDR war diese Keramik so gut wie nicht zu bekommen. Trotzdem hatte meine Mutter - aus welchen Kanälen auch immer - ein ganzes Frühstücksservice ergattert. 

Es wurde selten benutzt, weil so kostbar, aber gerne angehimmelt im Schrank.
Das Design blieb zwar gleich, die Qualität allerdings keineswegs. Von unserem damaligen Geschirr ist nichts mehr übrig, ein kleiner Schlag genügte und das Geschirr war geplatzt.
Wahrscheinlich war es in ostdeutschen Zeiten nicht immer einfach, gutes Material für die Produktion zu finden. Die Waren aus heutiger Herstellung sind sogar spülmaschinenfest.





Einen Kaufrausch verhindern die Preise.
Aber für so ein wunderhübsches altes traditionsreiches Kunsthandwerk, bei dem einzelne Stücke bis zu 60 mal angefasst werden und am Ende immer ein Unikat steht, sind sie allemal recht.

1934 gründete HB ihre eigenen Werkstätten in Marwitz und konnte sie bis 1972 als Privatbetrieb führen, bevor sie von der DDR verstaatlicht wurde. 1992 erwarb Sie ihre Werkstatt zurück, da war sie 85 Jahre alt.
2001 starb Hedwig Bollhagen.

Ein Besuch der Werkstätten stand auch schon seit Jahren auf meiner Wunschliste und letzten Sommer im Brandenburg-Urlaub habe ich ihn mir erfüllt.
Und bevor wir erneut nach Brandenburg aufbrechen, wollte ich diesen "alten" Post noch los werden....

Hedwig Bollhagen, die größte deutsche Keramikern des 20. Jahrhunderts


"Kunst? Ach Gott, manche nennen es so. Ich mache Teller, Tassen und Kannen"









Dienstag, 21. Juni 2016

Sonnen*wende



Sonnenwende

Es fiel ein Blütenregen
herab auf Wald und Feld,
ein Netz von Sonnenstrahlen
umspinnt die grüne Welt;
das flammt und blüht und duftet
und höhnt den Glockenschlag,
als ging er nie zu Ende,
der süße, goldene Tag . . .

O Tag der Sonnenwende,
vollblühende Rosenzeit,
du hast mir ins Herz geduftet
berauschende Seligkeit!
Das pocht und glüht und zittert
und bebt im Vollgenuß,
als ging er nie zu Ende,
der süße, erste Kuß -

O Tag der Sonnenwende -

Clara Müller-Jahnke



Freitag, 17. Juni 2016

16-24 Einstimmungswochenendinge


Um mich herum macht sich überall schon Urlaubs-/Ferienstimmung breit.
Zahlreiche Sommerfeste stehen an (die für mich meist noch ein wenig Arbeit bedeuten) Die Kinder gehen entspannt zur Schule, sie gucken Filme oder machen Exkursionen, die Zeugnisse sind geschrieben.


In dieser Woche war ich mit der Klasse vom kleinen Kind in der Neuen Synagoge. Hat mich gefreut, dass die Kinder neugierig waren und schon Einiges über diese Religion wussten. Mir gefällt der außergewöhnliche Bau. Wenn man dann noch die Erklärungen zur Architektur hört, macht alles einen Sinn, auch wenn es für die barockaffinen Einheimischen gewöhnungsbedürftig ist.
Ich fand die Führung durch das Haus sehr interessant. Und allen Dresdnern sowie Dresden-Besuchern, die vielleicht schon wiederholt hier waren und die üblichen Sehenswürdigkeiten abgegrast haben, kann ich so einen Besuch wärmstens empfehlen.



Ansonsten bestimmt König Fußball über viel Freizeit.

 Das Foto ist mein persönliches running picture für alle Fußballereignisse der letzten und kommenden Jahre

Große Kinder und kleine Kinder sind angesteckt vom Fieber und der Spannung und Fröhlichkeit. Wir schwenken deutsche Fähnchen genauso wie die Italienischen, wir lieben die isländische Mannschaft und drücken ihr alle Daumen. Sie sind das erste Mal bei einem großen Turnier und begeistern sich bei einem Unentschieden so, als hätte sie gerade mit 10:0 gewonnen. Wir freuen uns über italienische Fans, die mit den Belgiern feiern ebenso wie die irischen Anhänger mit den Schwedischen.
Auch Sport kann verbinden und das lassen wir uns weder von prügelnden Chaoten noch von Grünschnäbelinnen, die meinen, sie verstünden schon was vom Leben, ausreden.


In der Vase stehen nun schon seit zwei Wochen weißer Phlox mit Hirtentäschel.

Aus dem Fotoalbum gibt es heute ein Foto meiner Mutter (rechts) am Ostseestrand, muss so Mitte der 60iger gewesen sein. Ich finde, es strahlt die pure Lebensfreude aus.


Ein schönes Wochenende!

Freitagsspruch:

Fußball und Musik sind die einzigen allseits verständlichen Weltsprachen.


© Erwin Koch (*1932), deutscher Aphoristiker



Ach, heute ist der 17. Juni. Ein Tag, der leider so langsam in Vergessenheit gerät.




Mittwoch, 15. Juni 2016

Es gibt Dinge,

die sind unbekannt und es gibt Dinge, die sind bekannt, dazwischen gibt es Türen.
William Blake 1757 - 1827 englischer Dichter, Mystiker und Maler




Türen sind bei vielen Menschen ein beliebtes Fotoobjekt. Ich nehme mich da nicht aus.

Stralsund ist ein Türen-Paradies. Eine historische Stadt, klein genug, um viele Straßen mit Häusern und ihren schönen Türen zu durchlaufen, groß genug um eine beträchtliche Auswahl zu finden.

In den letzten 12 Monaten habe ich ein besonderes Auge auf Eingänge geworfen.

Erfreulich, dass die meisten Pforten in gutem Zustand sind und immer mal wieder eine Schönheitskur erhalten haben.







Bestimmt werde ich noch viel mehr davon entdecken und fotografieren.

Die drei ältesten Türen Europas sind übrigens über 5000 Jahre alt und man fand sie alle in der Schweiz.


Montag, 13. Juni 2016

Bunt

war unser Wochenende und das Wetter hat gut mitgespielt.

Die erste Abschlussfeier haben wir hinter uns. Die Klasse vom kleinen Kind hat im Kinder- und Jugendbauernhof Nickern gefeiert.


"Um Kraft, Güte und Selbständigkeit zu gewinnen für das Leben, das auf jeden zukommt, braucht man in der Kindheit und Jugend eine Welt, so heil es eben geht: Eine Welt voll Freiheit, Vertrauen und Wärme und Heiterkeit in einer noch leidlich ursprünglichen Umgebung! - Und alle einsichtigen Erwachsenen haben die Pflicht, den Versuch zu machen, den ihnen anvertrauten jungen Menschen diesen soliden Grund zu schaffen! Da wir aber alle mit Fehlern und Schwächen behaftet sind, ist es leider nicht möglich, diese "heile Welt" zu Wege zu bringen. Verpflichtet zu dem Versuch aber fühlen wir uns stark.
Wir bemühen uns in der Form Jugendfarm."
Thyra Boehm, im Elsental 1975, Initiatorin der ersten Jugendfarm in Deutschland

Diese Jugendfarm ist in einem alten Vierseitenhof von ca. 1895 untergebracht. Später erfolgten noch verschiedene bauliche Erweiterungen. Bis 1959 wurde er bewirtschaftet, ging dann DDR-typisch in die staatliche LPG über und verfiel und verwilderte bis 1994. Eine Gruppe junger Familien gründete dann den Verein. Seither können dort Stadtkinder - vor allem auch aus sozial schwachen Familien - mit und ohne Eltern schöne Stunden in der Natur und mit vielen Tieren verbringen. Zahlreiche Veranstaltungen, wie Halloween oder Walpurgisnacht, Zeltlager und Hofcafé locken immer mehr Besucher. Mit großem Engagement aber kaum Geld, versucht man das Gutshaus wieder zu sanieren.



Ein wichtiger und schöner Ort, der noch viel Hilfe gebrauchen kann.
Für uns alle war es eine gelungene Feier.


Am Samstag hatte das Kind einen Tanz-Wettkampf innerhalb der Dresdner Kinder- und Jugendspiele und holte mit ihrer Tanzgruppe den ersten Platz. So viel Aufregung und am Ende ein glückliches Kind!


Am Abend verabredeten sich einige Kinder und Eltern noch spontan zum Grillen in unserem Garten. 


Endlich fängt auch die Rosenblüte an, sie werden mir bis spät in den Herbst Freude bereiten.


Am Sonntag habe ich dann tatsächlich mehr als zwei Stunden im Garten gesessen, gelesen und geträumt - einfach so, Tiefenentspannung.


Freitag, 10. Juni 2016

16-23 Mitweniginternetwochendinge

Ich hatte es ja schon geahnt, der Juni wird voll und gefühlt noch schneller vergehen, als alle anderen Monate. Deshalb reicht es in dieser Woche auch nur für einen Zusammenfassungspost.


Der große Regen hatte sich schon letztes Wochenende verabschiedet. Hinter uns liegen sonnige und heiße Tage. Wir waren viel draußen.
Das kleine Kind ist im Freibad auf eine Wespe getreten und so war der Ausflug ziemlich schnell wieder beendet. Dafür sind die Kinder täglich im Hof.


Das letzte Mal hatte ich das Hula-Hoopende Mädchen vor 5 Jahren fotografiert. Ach ja.......

                                                                   

Am Mittwoch fand in Dresden dieser Lauf statt, meine Freundin und auch unsere Nachbarn aus dem Haus liefen mit. Deshalb waren wir in der Zeit als Hundesitter tätig und beherbergten Caspars Freunde für einen Abend.


Eine der schönsten Seiten des Sommers sind für mich die Beeren. Wir stopfen uns täglich voll mit allen Sorten - herrlich. Auch im Garten konnten wir die ersten Erdbeeren ernten.


Auf den Wiesen blühen die Margeriten und ich habe mir mehrere kleine Sträußchen gepflückt, sie halten sehr lange in der Vase.


Auf den Elbwiesen ist die Zeit für Wiesenblumensträuße nun erst einmal vorbei.


Und zum Schluss ist dem großen Kind noch ein Model über den Weg gelaufen. (Jaja die legendären Katzenbildchen immer....)



Ein Grund zum Feiern und eine Bestätigung, dass es nicht umsonst ist, wenn man sich einmischt in das gesellschaftliche Leben:



Schönes Wochenende!

Freitagsspruch:

Der Juni

Die Zeit geht mit der Zeit:
Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.
Die Kirschen werden reif und rot, die süßen wie die sauern.

Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub, so sehr wir es bedauern.
Aus Gras wird Heu.
Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr, wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
und, weil's zur Jahreszeit gehört, aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist's bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park, mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions zu einem Gartenfeste.
Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob's Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.

Erich Kästner