living4family a little bit of this and a whole lot of that

Freitag, 17. Februar 2017

17-07 Wasmanindenwinterferiensomachtwochendinge


Mit den Gastkindern aus dem wunderschönen ländlichen platten Land fährt man als erstes in die Berge. Schi und Rodel noch sehr gut, die Schneekanonen brauchte man hier nicht. Die Rodelberge waren ein riesiger Spaß.



Sightseeing.



Staunen über lustige und weniger lustige Seltsamkeiten in der bewegten Großstadt.




Nach 2,5 Stunden haben wir aufgegeben. Wer von uns das Zeug zum Großkapitalisten hat, war da schon klar - der Mann natürlich!


Und so ein wenig Hüttendingensgaudi geht hier auch.


Nun brauche ich eine ganze Zeit, um die Wohnung wieder in den Urzustand zu versetzen und Erholung vom vollen Programm.

Da für Blumen in dieser Woche gar kein Gedanke blieb, sehe ich - den seit einigen Wochen bei mir in der Vase stehenden Hartriegelzweigen - beim Grünen zu.



Schönes Wochenende!


Freitagsspruch:

Vergessen sie nie, das Leben ist eine Herrlichkeit!

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria, österreichischer Erzähler und Lyriker


Freitag, 10. Februar 2017

17-06 Ichwillmehrdolcewochendinge


Der Himmel ist permanent grau und es herrscht Dauerfrust Dauerfrost. Frühlingsboten lassen sich hier noch nicht entdecken. Schön ist anders.

Im Schaufenster eines Gebrauchtwarenladens fand ich Abhilfe. Ein wunderbares Schnäppchen in Form eines dicken Bildbandes über das süße Leben Italiens in den 60igern (Neupreis über siebzig Euronen).


Da kann man herrlich schwelgen und zuschauen, wie Jayne Mansfield, Claudia Cardinale, Rock Hudson, Farah Diba, Marcello Mastroianni, Luchino Visconti, Anita Ekberg, Henry Fonda, Annie Girardot, Sophia Loren, Ursula Andress, Alain Delon, Ursula Andress und Giulietta Masina wilde Partys feiern. 
Ende der 70iger/Anfang der 80iger habe ich mir all die Filme aus der italienischen Kinoschmiede permanent reingezogen - pfff was ist Hollywood ...


Etwas - aber nur etwas - weniger wild ging es auf der offiziellen Geburtstagsparty des kleinen Kindes zu. Für mich ein langer Tag.



Jetzt sind Ferien! Hurra! Wir haben es alle nötig. So vergaß ich doch in dieser Woche tatsächlich, das Kind rechtzeitig von der Schule abzuholen und außerdem noch den Schlüssel in der Wohnung.

Ich werde diesmal nicht verreisen, dafür allerdings für ein paar Tage zwei Gastkinder bekommen. 
Deshalb wird es hier vorerst etwas ruhiger.

Gegen das Grau probiere ich es nun auch mal mit einem bunten Blumenstrauß.






Für Satirefreunde bietet der neue Mr. Presdident herrlich viele Steilvorlagen.
Bei der wirklich fantasievollen Überbietung der Restwelt, doch bitte wenigsten "second" zu sein, wenn Amerika schon "first" ist, habe ich mich köstlich amüsiert.
http://www.everysecondcounts.eu/europe.html
(auf die einzelnen Länder klicken)

Schönes Wochenende!


Freitagsspruch:

Wir steuern durch dieses bunte Weltgewühl, 
Geleitet von Gedanken und Gefühl; 
Wohl dem, in dem sich beide so verbinden, 
Daß sie zum Ziel die rechten Bahnen finden!


Friedrich Martin von Bodenstedt (1819 - 1892), deutscher Philologe, Übersetzer und Intendant in Meiningen


Dienstag, 7. Februar 2017

Abenteuer

Das Bedürfnis nach Abenteuern ist bei mir nur sehr begrenzt vorhanden. Ich gehöre da eher zur Fraktion der Bedenkenträger.

Das große Kind ist genau das Gegenteil. Keine Schipiste zu steil, kein Baum zu hoch,  klettern, boarden, schwimmen in den höchsten Wellen und reisen – am liebsten durch die ganze Welt.
Es verlangt mir doch so einiges ab, ihn nicht mit den gutmütterlichen Ratschlägen zu den Gefahren zuzutexten. Aber ich habe mich weitgehend im Griff. Zittern kann ich auch heimlich.

Die austauschfreudige Schule des Großen bietet einen Schüleraustausch mit Indien an.
Schon vor zwei Jahren hatten „wir“ uns beworben, aber die älteren Schüler wurden damals bevorzugt.
Nun hat es geklappt. In den Herbstferien wird – wenn alles klappt – der Flieger nach Indien starten.



Natürlich gab es so einige Eltern die meinten, das alles sei viel zu gefährlich.
Aber in einem Jahr wird das Kind volljährig und dann  kann es sowieso machen was es will. Allerdings wird es dann die Möglichkeit, für vergleichsweise wenig Geld hautnah zwei Wochen in einer Gastfamilie zu verbringen, nicht mehr so einfach geben.
Er hätte mich wahrscheinlich nie mehr angeguckt, wenn ich ihm aus rein egoistischen Gründen, diese Chance verbaut hätte.

Ich persönlich rette mich in Statistiken und sage, es ist sicherlich weitaus gefährlicher jeden Morgen mit dem Fahrrad in die Schule zu fahren.
Über das nächste halbe Jahr verteilt stehen für uns nun jede Menge Vorbereitungen an.

Meine grobe Liste:

Pass beantragen
Fotos für Visum
Impfberatung
Kostenübernahme klären
Impftermine ausmachen
Visum
Gastgeschenke besorgen
Geld tauschen

Wir haben immer mal wieder Elternabende zur Vorbereitung und das große Kind regelmäßige „Fachtreffen“.
Ach ja, wie das Wort Austausch ja schon sagt, wir werden natürlich im Frühsommer einen indischen Schüler beherbergen.
Es wird spannend.

Freitag, 3. Februar 2017

17-05 Übergeschmacksollmannichtstreitenwochendinge


Den gesamten Dienstag hat es geschneit und so war am Mittwoch alles noch einmal in Neuschnee getaucht. Vielleicht kommen sie heute mal an, die versprochenen Plusgrade im zweistelligen Bereich.


So weit ich es ertragen kann, versuche ich den Geschmack der Kinder zu akzeptieren. Und so stand diese Woche im Zeichen des Lichts, um es mal positiv zu formulieren.

Ich habe keine Ahnung, ob der Aufenthalt im absinthgrünen Geflimmer oder pinkfarbenen psychodelisch wabernden Mustern einen Einfluss auf die Gesundheit des Nachwuchses haben wird.
Jedenfalls war ich die absolute Heldin, weil ich diesen Wahnsinn unterstützt habe - Baumarkt sei Dank oder auch nicht. Das geht bestimmt bald wieder vorbei......





Und dann habe ich diesen Post entdeckt
Die spinnen doch die Finnen Schweden - oder? Der Ofen! Die Möbel! Das kann doch nicht ernsthaft da so vergammeln. Am liebsten wäre ich gleich los, mit einem großen Hänger hinten dran. Aber bestimmt (hoffentlich) hat sich zwischenzeitlich ein Liebhaber gefunden.

Zu schlechter Letzt noch ein Beispiel dafür, wie ungemütlich es in manchen (zivilisierten?) Gegenden in Zukunft werden wird. 

Die Geburtstagsblumen vom kleinen Kind haben uns richtig lange erfreut und stehen noch immer.


Schönes Wochenende!


Freitagsspruch:

Licht ist meine Lieblingsfarbe

© Karlheinz Deschner  (1924 - 2014), eigentlich Karl Heinrich Leopold Deschner, Schriftsteller, Religions- und Kirchenkritiker

Quelle: Deschner, Bissige Aphorismen, 1994.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Liebingsbaum


Mein allerliebster Lieblingsbaum ist die Kiefer - in all ihren Varianten.



Auch deshalb fühle ich mich in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern so wohl.
Ich liebe es, entlang und durch die ewigen Kiefernwälder zu fahren, oder in den kleinen Wäldchenabschnitten vorm Strand innezuhalten, in Erwartung der See, die sich dahinter zeigen wird.





Ich werde nie den Augenblick vergessen, als ich in Italien zum ersten Mal unter der "richtigen" Kiefer, einer mächtigen Pinie stand. Und um mich herum lagen dieser irre schönen großen Zapfen, die ich sonst nur aus Dekozeitschriften kannte. Damals gab es diese Zapfen noch nicht so einfach zu kaufen in Deutschland, das wurde erst später mode. Ich habe einen Sack voll gesammelt und ein paar haben bis heute überlebt.



Schon als Kind habe ich gerne in Latschenkiefern-Schaumbad gebadet und ich mach es immer noch gerne. Dieser Geruch!



Momentan löst eine besondere Kiefernart mal wieder einen regelrechten Trend aus, die Zirbelkiefer oder einfach Zirbe genannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zirbelkiefer

Accessoires und Möbel sind beliebt und boomen. Wegen der gestiegenen Nachfrage hat sich der Preis für Zirbenholz in den letzten Jahren verdreifacht.
Mir ist so etwas ja immer ein wenig suspekt. Keine Ahnung ob die Natur tatsächlich die Nachfrage nach dieser wirklich sehr speziellen Sorte befriedigen kann, ohne Schaden zu nehmen........


Mit meinem Lieblingsbaum gehe ich heute zu Ghislana, die mit ihrer wunderbaren Reihe "Mein Freund der Baum" schon viele interessante Baumposts gesammelt hat.




Montag, 30. Januar 2017

Letzter Frost


Immer noch Minusgrade, aber blauer Himmel und Sonnenschein. Da die Teiche noch gefroren sind, ein vorerst letzter Ausflug mit Schlittschuhen in den großen Garten.




Ich warte jetzt mal, bis die Boote wieder aufgetaut und einsatzfähig sind. Gondeln im Frühling, das wird schön.


Wenigstens nicht verboten, ertrinken kann hier bei der Wassertiefe sowieso niemand.



In den nächsten Tagen wird der Schnee sicherlich verschwinden.

Guten Start in die neue Woche!

Freitag, 27. Januar 2017

17-04 Horrorszenarienwochendinge




Eigentlich dachte ich bisher, dass Hitze für mich belastend sei, aber Kälte macht richtig mürbe. Sie bohrt sich in alle Körperteile.

Die dicken Wände unseres Altbaus waren durch die lange Kälteperiode keine Hilfe mehr, unter  uns der  eisige Keller, mehr als 4 m hohe Decken… Ich meine, in Nasenspitzenhöhe herrschten hier zwischenzeitlich weit unter 10 C in der Wohnung.
Zum Aufwärmen habe ich in der Küche den Backofen eingeschaltet und mir heißen Tee gekocht.

Der Ausfall unserer Heizung hat mich zu frostigen Phantasien bewegt. Ein Blackout ist ja gar nicht so unwahrscheinlich. Was ist bei mehrtägigem Stromausfall im Winter?
Keine Heizung, kein warmes Wasser…
Ich frage mich, wie Menschen das vor 300 Jahren ausgehalten haben. Der heutige Zivilisationskörper eines gesunden Menschen macht das maximal drei Tage mit. Kinder, Kranke und ältere Menschen wahrscheinlich nur zwei.
Irgendwo im Keller liegt noch eine Feuerschale, aber Holz? Da müsste ich die Büsche im Garten kappen – das reicht nicht wirklich lange. Wenigstens haben wir einen großen Vorrat an warmen Decken.

Dieses Mal hatte der Spuk für uns am Nachmittag ein Ende.

Für eine moderne Kriegsführung braucht es keine klassischen Waffen mehr, da reicht schon ein kalter Winter und ein genialer Hacker oder ein technischer Defekt.
Alle, die einen Ofen oder Kamin besitzen, haben eine gute Investition in die Zukunft getätigt - glaube ich.

⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄  ⛄  ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄   ⛄ 




Für meine Hühnergötter habe ich endlich das passende Gefäß gefunden. Die Flechtung des Drahtkorbes ist eng genug, dass sie nicht rausfallen, aber auch so groß, dass man sie sehen kann. Und es ist sogar noch Luft nach oben..... 


 (Quelle Comic -Klick aufs Bild)

Die „alternativen Fakten“ waren in dieser Woche mein sprachliches Schmankerl, es ist schon ein Geflügeltes Wort geworden und spielt in einer Liga mit „überholen ohne einzuholen“.
Ansonsten nervt mich die überproportionale Trumpisierung der Medien.   

Ein schönes Wochenende, mit warmen Gedanken!




Freitagsspruch:

DIE KÄLTE IST ANGENEHM, WENN MAN SICH WÄRMEN KANN.

Blaise Pascal  (1623 - 1662), französischer Religionsphilosoph und Naturwissenschaftler, Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung


PS
Meine Heimatstadt Dresden sehe ich etwas kritischer als diese Autorin, es war immer eine sehr ambivalente Liebe zwischen uns. Trotzdem ist der Text rührend, liebevoll und irgendwie ganz typisch.
http://www.elbmargarita.de/2017/01/dresdner-selbstliebe/#more-10048


Trinitatiskirche Dresden-Johannstadt





Donnerstag, 26. Januar 2017

Januar-Collage


Ich freue mich auf ein neues Collagenjahr!








Danke an Birgitt und alle, die uns in ihren gesammelten Januar Einblick geben.

Mittwoch, 25. Januar 2017

11

Heizungsausfall bei - 5 C Außentemperatur. Wird frisch hier langsam. Viele Kerzen anmachen - man bildet sich ein, es wird wärmer.
Zwei Stunden Schulausfall morgens sind hilfreich für ein gemütliches Geburtstagsfrühstück.






Freitag, 20. Januar 2017

17-03 Mussauchmalseinaberbittemitsonnewochendinge



Der große Schneemann hat noch eine kleine Schwester bekommen - wie im echten Leben.


Hühnersuppe gekocht und dann festgestellt, dass keine Nudeln mehr im Schrank sind. Gab es Hühnersuppe mit Makkaroni, sieht etwas komisch aus, hat aber trotzdem geschmeckt.


Im Garten hängen drei Vogelhäuschen. Da ich es aber ständig rascheln und piepen höre, wenn ich aus der Küche in den Hof schaue und letztens da sogar ein Rotkehlchen saß, habe ich eine Mandarinenverpackung flugs in eine Notfutterstelle umgebaut und in die Koniferen gehängt. Bei den frostigen Temperaturen fand ich das nötig.


Weil wir gerade bei nötig sind.... Die Küche mal wieder komplett aus- und aufgeräumt, Zeugs entsorgt und geputzt, gefühlt einen ganzen Tag lang. 




Der Januar scheint ein geburtenfreudiger Monat zu sein. Das kleine Kind hat zum eigenen Geburtstag noch zwei Einladungen bekommen und ich sause ständig in der Gegend rum, um Geschenke zu besorgen. 


Am Donnerstag besuchte uns die Sonne und brachte blauen Himmel mit - sensationell. 


In der Vase gelber Hartriegel mit Tulpen, Nelken und einer Freesie.


Schönes Wochenende!


Freitagsspruch:


Das geistige Leben bedarf eines behaglichen Heims
und einer schmackhaften Küche.

David Herbert Lawrence (1885 - 1930), englischer Erzähler, Zitat aus  »Lady Chatterley’s Lover«, 1928