Freitag, 17. April 2015

12 Fragen / 12 Antworten






Lotta sammelt Antworten auf 12 kluge und spannende Fragen ein.



  1. Hast Du ein Vorbild oder ein Lebensmotto?
Es ist wie es ist.
Ich denke, um etwas verändern zu können, muss man erst einmal den Istzustand erkennen und akzeptieren. Und Dinge, die einfach so sind wie sie sind, muss man auch mal so lassen können.
  1. Was bringt Dich zum Lachen?
Rabenschwarzer hintergründiger politisch inkorrekter satirischer Humor, Wortwitz und Situationskomik im Alltag.
  1. Worüber kannst Du überhaupt nicht lachen?
Über Karnevals-Bütten-Dingens-Humor.
  1. Mit was hast Du Dir zuletzt eine Freude gemacht?
Im Souvenirshop vom Baumwipfelpfad auf Rügen habe ich mir Kleinigkeiten gegönnt.
  1. Welches Buch würdest Du niemals weggeben? 
Fotoalben, Tagebücher, Kalender, Das Bildnis des Dorian Gray
  1. Wann fühlst Du Dich am lebendigsten?
In der Natur und  wenn ich mit den Kindern lache
  1. Woran glaubst Du?
An mich selbst, meinen Bauch, mein Herz, mein Hirn – letzteres mit Einschränkungen
  1. Welches Thema nervt Dich im Bloggerland?
Prinzipiell schätze ich die Freiheit, alles posten zu können. Jeder wie und was er mag.
Persönlich lese ich nicht mehr auf diversen Muttiblogs, bei denen man das Gefühl hat, die Schreiberinnen hätten gerne nur der Tatsache wegen, Kinder zu haben, täglich den Vaterländischen Verdienstorden ans Revers. Ich bekomme dann oft den Eindruck, Kinder wären ein ewiges, schier unüberwindbares Drama und das entspricht nicht meinen Vorstellungen und auch nicht meinen Erfahrungen.
  1. Wenn Du in die Kommunalpolitik gehen würdest, welches Problem wäre aus Deiner Sicht am dringlichsten zu lösen?
Bildungspolitik
  1. Was würdest Du in deinem Leben noch lernen wollen, wenn Du die Möglichkeit dazu hättest?
Ich denke, ich habe ja alle Möglichkeiten. Nur anpacken müsste ich es schon und nicht immer Ausreden finden. Malen wäre schön.
  1. Wenn Du auf dem Flughafen wärst, wohin würdest Du spontan hinfliegen, wenn Du die Möglichkeit dazu hättest?
Nirgends :-) Aber wenn ich ein anderer Mensch wäre und Spaß am Fliegen hätte, dann sicher mal nach Neuseeland.
  1. Wenn Du eine Einladung von einem anderen Blogger hättest, was sollte er Dir auf keinen Fall servieren?
Sushi


H I E R kann man noch mehr Antworten dazu lesen.




Freitagsspruch:


Descartes sagte: "Ich denke, also bin ich." Etwas bescheidener sage ich: "Ich glaube, dass  ich weiß, dass ich denke, also glaube ich, dass ich weiß, dass ich bin."     © Wolfgang (WoKo) Kownatka (*1938)



Schönes Wochenende!


Donnerstag, 16. April 2015

schnell, kurz und quadratisch



geht auch ganz ohne Insta hier auf dem Blog


erstes Wiesenschaumkraut

Mittwoch, 15. April 2015

Stadtansichten

Ein kleiner Stadtrundgang durch Stralsund mit seinen vielen bezaubernden alten bunten Häusern in kleinen Gassen und der beeindruckenden Backsteingotik, gelegen am Wasser - am Strelasund.

Mehr gibt es zu lesen auf der offiziellen Stadtpage : http://www.stralsund.de/
Und natürlich bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Stralsund







 Im Klosterhof

 Rathaus





Die Gorch Fock


Stralsund ist eine kleine gemütliche Stadt, mit großer Historie und allen modernen Einrichtungen unserer Zeit.
Der Titel Weltkulturerbe verpflichtet und kostet viel Geld.
Meiner Meinung nach ist unheimlich viel restauriert und saniert worden.
Die Innenstadt bietet viele Einkaufsmöglichkeiten.
Das Ozeaneum ist sensationell und erhält seinen eigenen post.

Im Sommer ist die Stadt vollgestopft, Verkehrschaos. Vor allem wimmelt es von Sachsen :-)
Letztes Jahr hing sogar ein großes Wahlplakat zur sächsischen Kommunalwahl mitten in Stralsund.
Wir haben die Stadt fest im touristischen Griff.

Inzwischen kennen wir aber tatsächlich Wege jenseits der Verkehrsknotenpunkte....



Dienstag, 14. April 2015

Glücksmomente der Woche 15/15




Ferien
Wolkenformationen
leere Autobahn
schönes Wetter
Natur pur
eine phantastische Ausstellung mit großartigen Gemälden
Familie wieder vereint




Glücksmomente von h i e r 


Sonntag, 12. April 2015

Unter Fischköppen

… und das ist hundertprozentig liebevoll gemeint.


Kein Reetdach, kein Backstein, kein Meerblick.
Ziemlich klein, unscheinbar, bescheiden, am Rande der Hansestadt.
In der Fantasie sieht ein Ferienhaus definitiv anders aus.


Aber der norddeutsche Mann hat sich damit seinen Traum erfüllt.
Er brauchte einfach sein Domizil an der Ostsee, einen Alterssitz und eine „Rentenvorsorge“.

Viel Arbeit, finanzielle Einschränkung, Urlaub anderswo vorerst gestrichen.

Stralsund hat neue Teilzeiteinwohner.



Wir hatten bewusst in Stralsund gesucht, weil es sozusagen im Herzen der Ost-Ostseeregion liegt.
Eigentlich braucht man in alle Richtung nur ca. 1  bis 1,5 Stunden – Fischland- Darß, Usedom, Rügen (gleich um die Ecke), Rostock, Greifswald - Ausflüge sind gesichert.
Die alte Heimat des Mannes, Schleswig-Holstein, ist ebenfalls schnell erreicht.

Und falls man doch mal bis Dänemark will, kann man gut einen  Zwischenstopp einlegen, nach Schweden von Sassnitz die Fähre nehmen , aber so weit sind wir noch lange nicht, Zukunftsträume.

Streichen, putzen, verlegen, montieren, Möbel organisieren lag näher.
Ganz langsam, in kleinen Schritten.
Man fühlt sich ein wenig in die Zeit der ersten gemeinsamen Bude zurück versetzt.


Die Vorbesitzer mochten es ausgesprochen bunt, wir nicht so ganz.
Die meisten Malerarbeiten sind inzwischen abgeschlossen.




Aber natürlich hatte ich schon große Kisten mit maritimen  Dekorationsobjekten, Geschirr usw. angeschleppt , die dem Mann dann beim Werkeln im Wege standen.
 Unser Keller war voll davon und ich freue mich über die neue Bestimmung.
Auch alte Möbel finden wieder ein Zuhause. Wir versuchen so viel wie möglich
Gebrauchtes zu nutzen.


Das sind übrigens die zwei einzigen eingerichtet Ecken im Haus :-)
Sonst ist alles Improvisation.

Und es eröffnet mir natürlich ganz neue Möglichkeiten hier im Blog.
Es stapeln sich die Fotos, wir waren so viel unterwegs in der Region.
Wenn ihr mögt, könnt ihr diese wunderschöne Ecke im Nordosten Deutschlands 
in der nächsten Zeit ab und zu mit mir erkunden.




Ich habe eine große Wahrheit entdeckt.
Diese: dass die Menschen wohnen und dass sich der Sinn der Dinge für sie wandelt, je nach dem Sinn ihres Hauses.

Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste, Citadelle



Mittwoch, 1. April 2015

Ein frohes Osterfest!




Vielleicht schaut die Sonne mal vorbei, gerne würden wir draußen die Osternester suchen.
Aber so oder so - wir machen es uns gemütlich.

In den Ferien werden wir verreisen.
Wohin und warum, das erzähle ich euch, wenn wir wieder hier sind.
Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und erholsame Osterfeiertage.




Dienstag, 31. März 2015

Der Märzgarten


Im März habe ich vor allem im Garten gearbeitet, hat trotz Wehwehchen großen Spaß gemacht. 
Das Wetter war überwiegend freundlich und ich wartete ja schon lange auf die Gartensaison.


In meinem Lieblingsblumenladen habe ich mir vorgetriebene Märzenbecher gekauft und gepflanzt. Nun hoffe ich, dass sie sich hier wohlfühlen und im nächsten Jahr wieder blühen.


Und wenn ich die zarten Blättchen der Stockrose so sehe, dann überlege ich mir, ob ich in diesem Jahr nicht eventuell doch noch darauf zugreife, falls es wieder eine Invasion gibt.


Die blühenden Magnolien sind für mich der erste Höhepunkt des Frühlingsgartens, später dann der Flieder.


Und noch eine kleine Überraschung.
Als wir vor 7 Jahren einzogen und eine leere Fläche als Vorgarten übernahmen, war diese Kamelie mit das erste was ich pflanzte. Bis dato wusste ich nicht, dass man Kamelien überhaupt in den Garten pflanzen kann. Der Mann schenkte sie mir herrlich blühend als Topfpflanze. Eine geschützte Stelle nahe der Hausmauer hatte ich ausgewählt. Seit dieser Zeit grünt sie so vor sich hin, wuchs nicht großartig, hat nie wieder geblüht aber sogar den starken Winter vor 3 Jahren überstanden. 

Nun meine ich doch tatsächlich so etwas wie eine kleine rote Blüte entdeckt zu haben. Bin aber noch skeptisch, ob sie aufgehen wird.....


Leider ist das ein War-Zustand.
Bilder, wie es sein könnte.
Momentan werden wir von Regen, Sturm und Hagelschauern heimgesucht.



Montag, 30. März 2015

Das Wochenende


Die Schlehen sind voll erblüht.


Bewegung brauchen wir alle - Wetter fast egal.


Laaaaange schlafen
umfangreich frühstücken
raus in die Natur
im Kino auf Wunsch einer einzelnen kleinen Dame "Cinderella" sehen
Uhren stellen
Hausaufgaben
Badewanne
kleine Mädchen zu Gast
Döner essen
Kuchen essen
durch Zeitschriften blättern
gemütlich
schön




Freitag, 27. März 2015

!


Es war keine gute Woche.

Wenn ich in das Zimmer des großen Kindes gehe, dann sehe ich Tüten, Schlüsselanhänger, Aufkleber, Bordkarten, Postkarten von German*wings und Luft*hansa da liegen.

Das große Kind fliegt mehrmals im Jahr über die Alpen zur italienischen Verwandtschaft. Ostern wird er wieder ein Flugzeug in diese Richtung besteigen.

Er liebt das Fliegen, hat eine volle Meilenkarte, durfte schon mit ins Cockpit, hat ein Lob von einem Flugkapitän, weil er Passagiere mit Flugangst beruhigte. Turbulenzen stören ihn nicht. Sein größter Traum ist es, Pilot zu werden.

Ich selbst fliege nicht mehr. Das hat nichts mit Flugangst zu tun, sondern liegt daran, dass ich generell Räume meide, aus denen ich nicht selbstbestimmt wieder rauskomme, also auch Fahrstühle oder lange Tunnel.

Diese Angst habe ich nie auf meinen Sohn übertragen. Mit Urvertrauen lasse ich ihn schon seit Jahren ins Flugzeug steigen. Für mich ist es das sicherste Verkehrsmittel.

Viel mehr Sorgen mache ich mir um den täglichen Schulweg mit dem Fahrrad über große Kreuzungen in der Stadt.

Daran wird sich jetzt auch nichts ändern.

Trotzdem geht mir das Unglück besonders nahe, nimmt mich mit. Es hätten auch wir sein können. 
Das Schicksal hat seine eigenen grausamen Regeln .
Diese Anzeigentafel, auf der ein Flug ohne Ankunftszeit steht, wird mich vor meinem geistigen Auge begleiten, wenn ich wieder einen Flughafen betrete.

Meine Gedanken kreisen um alle Betroffenen, ich bin traurig, es tut mir so leid. 


Bildergebnis für flugzeugabsturz germanwings schwarze Schleife


Es gibt ein Leid, für das der Trost zu klein. 

Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863)


Meine Glücksmomente für diese Woche werde ich auslassen, ich habe das Glück irgendwie nicht an mich herangelassen.
Manchmal ist die Essenz des Lebens nur, nicht im falschen Moment am falschen Ort zu sein.