Donnerstag, 17. April 2014

Volle Woche, Ostervorbereitungen - alles nur geklaut und dann auch noch missglückt

Ostern kommt so plötzlich. War ich Weihnachten super entspannt, bin ich jetzt irgendwie nicht wirklich organisiert.
Das kleine Kind hatte noch eine Schulaufführung, Zahnarzt und eine Geburtstagsfeier, das große Kind Klassenarbeiten ohne Ende.

In diesem Jahr habe ich mich bei den Ostervorbereitungen wieder einmal von Blogs inspirieren lassen.
Ostereierfärben gehört jedes Jahr dazu und  hier  fand ich eine tolle Anleitung für natürliches Färben.


Eifrig und voll guter Laune losgezogen und Löwenzahnblüten gesammelt.
Leider kann ich euch keine hübsch gelb gefärbten Eier zeigen, weil sie einfach nicht gelb geworden sind.
Auch nach kleinen Ewigkeiten im Löwenzahn-Essig-Sud tat sich nichts.


Die Holundersaft-Eier sehen auch nicht sonderlich schön aus  interessant aus. Also da muss ich noch üben oder einfach wieder Ostereierfarbe kaufen.


Begeistert war ich von den Fotos  hier  und  hier . Dabei hatte es mir besonders das "Ostergras" in Packpapieroptik angetan.
Ich dachte: Naja Packpapier hat man ja da und einen Schredderer auch.......
Mhhh - irgendwie hatte ich nicht bedacht, dass diese Maschine so kleine Teilchen ausspuckt und keine schönen langen Papierschlangen, außerdem hatte ich nur noch einseitig silbernes Packpapier im Haus.
Ob das nun als Ostergras durchgeht ?



Zum Familienbrunch möchte ich gerne das Quarkbrotrezept von  hier  ausprobieren. Kann ja nur noch schiefgehen.

Dafür ist mir mein Falscher Hase gut gelungen, schmeckt warm als Abendessen und auch kalt auf einem Buffet.


So - das war's dann vorerst von mir. Ich verabschiede mich in die Osterfeiertage.

Habt eine wunderschöne, entspannte Zeit mit der Familie
 und hoffentlich ein bisschen Sonnenschein.

Das Osterei

Unterm Baum in grünen Gras sitzt ein kleiner Osterhas' !
Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
macht ein Männchen, guckt hervor.
Springt dann fort mit einem Satz
und ein kleiner frecher Spatz
schaut jetzt nach, was denn dort sei.
Und was ist's ? Ein Osterei !

Volksgut




Montag, 14. April 2014

Wochenende

Das große Kind hatte von der Oma Weihnachten eine Reise nach Hamburg mit dem Besuch von König der Löwen geschenkt bekommen.
Ich fuhr die beiden samstags 5.00 Uhr ! zum Bahnhof. Eigentlich weiß ich ja immer etwas mit mir anzufangen. Aber als ich dann 5.45 Uhr wieder zu Hause war stand ich komplett neben mir. Brötchen sind um diese Zeit noch nirgends zu haben. Frau Nachbarin stand im Haus mit massenhaft Körben und Taschen für den Stand auf dem OsterFAIRkauf. Ich half ihr den ganzen Kram ins Auto zu laden. Da hatten sich zwei Frühaufsteher gefunden. Halb Sieben öffnete dann endlich der erste Bäcker. 7.30 Uhr war Frühstück angesagt und dann fuhr ich mit dem kleinen Kind zum besagten Ostermarkt und auf einen Trödelmarkt.
Mitbringsel:
 Filzosterhasen altes Keramikgefäß vom Trödelmarkt

Und dann endlich eine große Runde durch die Natur.





Schönen Start in eine neue Aprilwoche.
Der April macht ja in diesem Jahr seinem Namen alle Ehre.
Und irgendwie haben wir jeden Tag die falschen Jacken an.


Freitag, 11. April 2014

Buchenhain mit Birken in 3 D



Die vielen aus dem Wald geschleppten großen und kleinen Birkenäste haben verschiedene Bestimmungen erhalten. Einige sind im Garten als "Zaunverstärkung" gelandet. Ein einzelner dicker Ast steht in der gebastelten Birkenvase und die restlichen dürfen quasi als Erweiterung des Klimtschen Buchenhaines in der Wohnung wachsen.

Warum das Bild "Buchenhain" heißt, obwohl doch eindeutig Birken abgebildet sind, habe ich nicht herausgefunden. Im Original hängt dieses Gemälde hier bei uns in Dresden in der Galerie Neue Meister.

Herr Klimt hat ja auch noch ein "Birkenwald"-Bild gemalt, das in Linz hängt.
Gustav Klimt: Birkenwald


Obwohl die Birke doch "Hauptschuldiger" an meinem Geschnupfe ist, mag ich Birken sehr.

Freitagsspruch:
Das Birkenbäumchen


Ich weiß den Tag, es war wie heute,
ein erster Maitag, weich und mild, 
und die erwachten Augen freute 
das übersonnte Morgenbild. 



Der frohe Blick lief hin und wieder, 
wie sammelt er die Schätze bloß? 
So pflückt ein Kind im auf und nieder 
sich seine Blumen in den Schoß. 



Da sah ich dicht am Wegesaume 
ein Birkenbäumchen einsam stehn, 
rührend im ersten Frühlingsflaume. 
Konnt' nicht daran vorübergehn. 



In seinem Schatten stand ich lange, 
hielt seinen schlanken Stamm umfasst 
und legte leise meine Wange 
an seinen kühlen Silberbast. 



Ein Wind flog her, ganz sacht, und wühlte 
im zarten Laub wie Schmeichelhand. 
Ein Zittern lief herab, als fühlte 
das Bäumchen, dass es Liebe fand. 



Und war vorher die Sehnsucht rege, 
hier war sie still, in sich erfüllt; 

es war, als hätte hier am Wege
sich eine Seele mir enthüllt.


Gustav Falke (1853-1916)



 

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 9. April 2014

Prachtvoll blüht es - drinnen und draußen

Heute hat uns ja der "Herbst" wieder, aber Montag und Dienstag war hier noch tolles Wetter.
Was war ich erstaunt, auf den Elbwiesen das erste Wiesenschaumkraut zu entdecken
und an den Fliederbüschen schon erste offene Blüten. 
Eine Freude!







Es blüht überall in der Wohnung und nun auch auf den Wiesen.
Jetzt beginnt die Zeit der wilden Blumensträuße wieder und das Sammeln geht in eine neue Runde.




Caspar hat einen Hasen entdeckt: 



Das kleine Kind "bellt" richtig heftig und muss zu Hause bleiben. Tagesplanung adé.

Mitte der Woche - hurra!

Montag, 7. April 2014

Biber

Das kleine Kind war im Rahmen einer Kindergeburtstagsfeier mit den Rabauken an der Elbe.
Ganz aufgeregt berichtete sie mir von einer Biberburg, die sie besucht hätten.
Ehrlich gesagt, so ganz ernst habe ich das nicht genommen.

Mir ist zwar bekannt, dass es im Ostragehege ein geschütztes Gebiet für Biber gibt und auch in der Kiesgrube Zschieren Biber leben, aber so gleich vor der Haustür? Mir sind in den letzten Monaten auch immer wieder auf seltsame Art "gefällte" Bäume aufgefallen.
Als Stadtkind bin ich jetzt nicht so der Experte, ich dachte, das hätten durchaus auch Menschen vollbracht haben können.

Wir haben uns das angesehen.




Dann las ich einen interessanten Beitrag darüber bei Melanie.(KLICK)
Und ich fing an in Blogs aus Dresden zu recherchieren.




Tatsache, wir haben Biber hier!
Ganz nahe am Elberadweg, auf dem es am Wochenende rüpeliger und voller als auf jeder Autobahn zugeht. Das scheint die Tiere aber gar nicht zu stören.
Cool! Einerseits, allerdings sind auch schon eine Menge alter Bäume verschwunden.







Freitag, 4. April 2014

Zum Thema "Wilde Gärten"

hätte ich ebenfalls noch einen kleinen Beitrag zu leisten.

Schaut doch auch mal  h i e r  nach!








Und den Freitagsspruch verlinke ich heute mal nach  h i e r , weil mir das gut gefällt.


Man merkt wohl, ich bin ein wenig in Eile :-)

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch.

Dienstag, 1. April 2014

Verbotene Früchte schmecken süß - oder ich verzichte nicht.

Vor mehr als 15 Jahren beschloss ich mal Vegetarier  zu sein.
Mir taten die Tiere irgendwie leid und ich mochte Fleisch sowieso nicht sonderlich.

Komischerweise mochte ich ab genau diesem Tag auf einmal Fleisch wahnsinnig gern. Täglich träumte ich fortan von Fleisch- und Wurstwaren. Das war noch zu einer Zeit, als Supermärkte nicht wirklich Alternativen boten.
Ich quälte mich 3 Jahre durch mein Leben. Weihnachten war grauenvoll, Grillabende mied ich. Schlechte Laune war mein ständiger Begleiter. Garantiert ist wegen mir in dieser Zeit kein Schwein weniger geschlachtet worden.
An dem Tag, als meine Schwangerschaft mit dem großen Kind festgestellt wurde, lief ich vom Gynäkologen raus, quer über die Straße in eine Metzgerei rein und kaufte mir eine riesige Bulette, die ich mir nullkommanichts reinstopfte.
Seither habe ich wieder das normale Verhältnis zu Fleisch wie vorher. Ich brauche es nicht wirklich für mein tägliches Essen, aber ab und zu, lecker zubereitet,  ist es mir wichtig.





Meine Mutter sagt zu mir: Wenn du mal geschwind paar Kilo abnehmen willst, dann verzichte doch einfach auf Kohlehydrate.
Das geht ja nun schon gar nicht.
Knuspriges  Brot mit Butter, Kartoffeln mit Kräuterquark, Nudeln mit Öl und frischem Parmesan – das ist für mich Genuss pur. Niemals will ich darauf verzichten. Es schmeckt mir, es tut mir gut, es macht mich glücklich.

Ich fühle mich auch nicht befreit und leicht und edelmütig, wenn ich auf Konsum verzichte. Es macht mir Freude, mir etwas Schönes zu gönnen, auch wenn ich das nicht wirklich brauche.
Was braucht denn der Mensch schon wirklich  – ne Höhle, einen ertragreichen Wald und einen Sozialkontakt.

Ohne mein Auto will ich auch nicht. Es ist ein wichtiges Hilfsmittel und schenkt mir Freiheit und Unabhängigkeit. 

Dogmen, Verbote, starren Regeln, das krasse Einschränken meiner persönlichen Selbstbestimmtheit – damit habe ich Schwierigkeiten und mir erschließt sich oftmals der Sinn nicht.

So halte ich es auch bei meinen Kindern. Ich bin mir sicher, alles was ich hier radikal verbiete, holen sie sich hinter meinem Rücken heimlich. Dafür kenne ich genügend Beispiele aus der Nachbarschaft und dem Bekanntenkreis.

Das Leben ist so kurz – ein Wimpernschlag nur.

Ich glaube, ich kann es durchaus bewusst und nachhaltig, aber ohne Selbstquälerei leben.
Und nein, ich lasse mir von medialen gesellschaftlichen Strömungen kein schlechtes Gewissen machen.


Trotzdem lesenswert zum Thema:



Für die vielschichtige Beleuchtung eines Themas von allen Seiten lob ich mir den Spiegel immer wieder.


Montag, 31. März 2014

So nebenher am Wochenende.....


  • Frühlingsgala am Gymnasium. Für mich jedes Jahr ein Erlebnis zu sehen, wie die großen Kinder singen, tanzen, rezitieren - engagiert, stolz, voller Elan - großartige Jugend.
  • die ersten Zecken nach dem Waldspaziergang vom Hund abgesammelt :-(
  • fleißig im Garten gearbeitet, gefaulenzt, gegrillt
  • Übernachtungsbesuch vom kleinen Kind
  • vom Heuschnupfen auf seinem Höhepunkt gebeutelt
  • an die Zeitumstellung noch zögerlich gewöhnt

Beherzt ist anders:





Freitag, 28. März 2014

Vom Wald ins Wohnzimmer

Wir fanden diese ringsum erhaltene Baumrinde sensationell. Das Holz war wohl von innen vermodert.


Eine Birkenröhre habe ich über ein großes Glas (natürlich vom Altglascontainer) gestülpt, wobei man eher gestopft sagen muss. Viele verschiedene Größen habe ich ausprobiert. Ich wollte, dass die Rinde ganz straff sitzt und nicht verrutscht. Darin steht nun ein großer Birkenast.


Für die zweite Rinde habe ich einfach aus der Küche eine passende Schüssel gesucht und darin etwas Steckmasse verteilt, eine Minipflanze darauf, Moos drüber und dann Federn und Eier. Der kleine Hase ist der Lächeleffekt für die Kinder.






Macht euch ein nettes
 Wochenende.


Freitagsspruch:


Ostergedicht

Wenn die Schokolade keimt,
Wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
"Glockenklingen" sich auf "Lenzesschwingen"
endlich reimt,
Und der Osterhase hinten auch schon preßt,
dann kommt bald das Osterfest.

Joachim Ringelnatz