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Montag, 2. Mai 2016

Hexen*Feuer


 

Arme Hexe!



Die "Elbe-Princesse" - ein nagelneues französisches Flusskreuzfahrtsschiff - stahl der Hexe fast die Show.

Ich wünsche euch einen guten Start in diese herrlich kurze Arbeitswoche!


Freitag, 29. April 2016

16-17 Wennderweißefliederwiederblühtwochendinge




Im Gegensatz zur letzten Woche nun gar keine Trödelei, sondern ein straffes Programm.
Wahrscheinlich bin ich in unserer Grundschule schon im Personalplan eingetragen, durch meine Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung werde ich stetig und gerne angerufen, um die Schüler bei ihren Exkursionen zu begleiten. 


In dieser Woche waren wir in der Semperoper. Nicht in den ehrwürdigen Hallen, sondern im modernen Teil. Dort befinden sich u.a. auch die Balletträume. Wir machten uns auf den Spuren des Monsieur Marius Petipa - dem Vater des klassischen Ballettes - mit den Grundlagen des klassischen Tanzes vertraut.


Wunderschöne, grazile, junge Eleven aus aller Welt (Russland, USA, Italien, Spanien....) zeigten uns Positionen, Pirouetten, Sprünge und kleine Ausschnitte aus Schwanensee. Ganz locker lässig an der Stange in Trainingskleidung. Und die Kinder durften das alles nachmachen....
Es war ein so bezaubernder Vormittag und ich muss unbedingt mal nach Karten für ein Ballett in der Semperoper schauen. 

Großer Zufall, der jährliche Spenden-Lauf (die Schule vom Großen nimmt jedes Jahr daran Teil, zum ersten Mal hatte ich  h i e r  2011 davon berichtet) wird im September für Nepal stattfinden. Natürlich war ich sehr begeistert. Das erlaufene Geld wird dem Wiederaufbau der Muchwoktar Lower Secondary School zugute kommen. Dazu fand eine Infoveranstaltung mit einer sehr bewegenden Fotoreportage in der Aula statt.



Wenn nichts vom Himmel kommt und man eine dicke Jacke trägt, dann ist es jetzt sehr schön bei den Hunderunden.




Es endet, wie es begann - mit dem weißen Flieder in der Vase. Der erste Flieder und die ersten Pfingstrosen - immer wieder ein Genuss.



Freitagsspruch:

Mein Lieschen, stell' das Weinen ein,
Auf Regen folgt ja Sonnenschein.
Ich kehr' mit Schwalb' und Flieder
Und wohl noch früher wieder.

Der Bursche sprach's. Vom Giebeldach
Sah ihm Treu-Lieschen lange nach,
Bis Hoffnung wiederkehrte
Und ihren Thränen wehrte.

Dei Äuglein wurden wieder klar,
Das Herze jeden Kummers bar,
Sie wußte: mit dem Flieder
Kam ihr der Liebste wieder.

Theodor Fontane
1819 - 1898 dt. Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker


SCHÖNES WOCHENENDE !


Donnerstag, 28. April 2016

Monatscollage








Der April machte tatsächlich was er will, im Wonnemonat Mai wird es warm - bestimmt. Mehr April-Momente sammelt wie immer Birgitt für uns ein.

Monatscollage: vom letzten Donnerstag jeden Monats bis zum ersten Donnerstag des neuen Monats



Montag, 25. April 2016

Mehr als nur Piraten

Im Mittelalter gehörte Ralswiek zu den wichtigsten Ostseehäfen. Das kleine Örtchen gelangt durch die Störtebeker-Festspiele auf der Naturbühne zu Berühmtheit.
Diese Aufführungen gibt es seit 1993 und gelten als Deutschlands erfolgreichstes Open-Air-Theater.
Die Naturbühne wurde aber schon 1959 gebaut und auch in der DDR gab es dort bereits Störtebeker-Dramen zu sehen.


Nun bin ich persönlich nicht so ein großer Fan solcher Aufführungen. Aber das kleine Kind und der Mann waren letzten Sommer dabei.
Dafür mag ich das Örtchen sehr. Um diese Zeit trifft man nicht viele Urlauber und kann sich in Ruhe alles ansehen.

Wirklich romantisch finde ich das 1893 erbaute Schloss. Es ist auf einem Hügel gelegen, inmitten eines Parkes, mit Aussicht auf eine schöne große Wiese, die Naturbühne und den Bodden. Innen befindet sich ein 4-Sterne-Hotel. Darin würde ich gerne mal nächtigen. Das Haus ist sanft saniert und die Umgebung sehr ursprünglich belassen.


Der Schlosspark beherbergt viele botanische Besonderheiten. Man kann die verschiedensten Baumarten bewundern. Eine sehenswerte Anlage.



Ehemaliges Probsteigebäude, leider habe ich keinerlei Informationen über das Haus gefunden, nicht zur Geschichte und auch nicht zur heutigen Nutzung.



Eine tolle Besonderheit - die "Schwedenkirche". Sie wurde 1907 geweiht.
Der Graf von Douglas (der im o.g. Schloss residierte) sah diesen Bau in Stockholm, er war dort als Musterkirche ausgestellt. Sie wurde abgetragen und in Ralswiek aufgebaut.  


Auch dazu habe ich mir die Informationen selbst zusammengetragen. An der Kirche selbst fehlt jeder Hinweis zur Historie und Bedeutung.


Vielleicht denkt man in Ralswiek, die Touristen rennen sowieso am Ort vorbei, schnurstracks zu den Störtebeker-Abenteuern auf der Bühne. Deshalb vernachlässigt man die anderen Schätzchen des Ortes eventuell ein wenig. Ich denke, ein paar mehr Informationstafeln könnten nicht schaden.

Einen tatsächlichen Schatz fanden hier 1976 ein paar Kinder im nahe gelegenen Wald. Sie bargen eine Eisenschatulle mit Goldschmuck, den man der schwedischen Königin Christine zuschreibt.

Noch viel früher wurde ein großer Schatz mit arabischen Münzen ausgegraben. Diese sind heute im Münzkabinett in Berlin zu sehen.

Viele weitere Ausgrabungsstücke findet man im Kulturhistorischen Museum Stralsund.



Für mein nächstes Leben hatte/habe ich schon viele Pläne, u.a. wollte ich eine dänische Bäuerin sein. Nun liebäugle ich damit, Touristikmanager auf Rügen zu werden :-)


Freitag, 22. April 2016

16-16 Trödelwochendinge

... in zweierlei Hinsicht.
Ich habe mich vertrödelt in dieser Woche, oder besser verzettelt. 
Viel liegt/lag an und etwas unkoordiniert habe ich wenig geschafft. Es ist mir mal wieder ein Rätsel wie und wo die Zeit verschwunden ist.
Der Mann ist unterwegs, das kleine Kind war zwei Tage wegen Krankheit zu Hause und das große Kind hatte einen Tag schulfrei wegen besonderer Vorbereitungen für Klausuren. Da geraten die sonst so festgelegten alltäglichen Rituale aus dem Ruder.
Es ist ein wenig nervig, aber auch nicht schlimm. Manchmal muss das so.

Am Mittwoch habe ich Ghislanas Muster bewundert und mich gerne daran erinnert, so etwas in der Schulzeit auch schon gemacht zu haben. Und einen Tag später kommt das kleine Kind aus der Schule und holt zwei im Werkunterricht gefertigte Buchdeckel aus dem Ranzen, wohl in ganz ähnlicher Technik hergestellt. Ich habe mich so gefreut darüber und etwas fragende Blicke geerntet. Die Großartigkeit des Werkunterrichts begreift und schätzt man wohl erst als Erwachsener so richtig. 
Ich möchte das jedenfalls nun unbedingt selbst mal wieder ausprobieren.


Und ertrödelt habe ich auch etwas, nämlich dieses kleine blaue Kännchen. Es ist aus Delfter Porzellan. Wobei das so nicht stimmt. Als ich dazu ein wenig die Suchmaschine befragte, lernte ich, dass das Porzellan mangels Kaolin eigentlich Steingut bzw. Keramik ist. Das sieht und spürt man allerdings nicht.





Freitaggspruch:

Sage nicht:
wenn ich Zeit habe, werde ich lernen.
Vielleicht hast du nie mehr Zeit.
Talmud


Schönes Wochenende!









Dienstag, 19. April 2016

Entschlüsselt



Gestern lief bei WISO ein Beitrag zu den gerade aktuellen Trojanern. Auch mein Petya war dabei. Die Aussage war, dass man gegen die verschlüsselten Dateien so gut wie nichts machen kann. 
Das große Kind hat sich ein paar Tage in Nerd-Foren getummelt, inzwischen ist auch bei heise eine Anleitung abrufbar.


Mein Rechner funktioniert wieder.

Als ich Mitte der 90iger meinen ersten HTML-Kurs besuchte, war das Internet tatsächlich noch für viele "Neuland". Es war frei und für alle da. Die Euphorie war groß, die Illusionen auch.

Die Entwicklung ist gigantisch, das ist wunderbar. Aber es ist auch so Einiges auf der Strecke geblieben.
Umso besser, dass es doch noch solche Freaks der ersten Generation gibt, die ohne Eigennutz ihr Wissen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. 
So schließe ich mich heute mal einem Kommentar aus dem heise Forum an:

·       AhnungHabender
Und zwar an die coolen Socken, die es unentgeltlich bereitstellen, wieder an seine Daten kommen zu können. Nein, ich war/bin nicht betroffen, aber egal ob das nun aus Reue ist wie die Anhänger von Verschwörungstheorien hier wohl meinen oder wirklich eine Leistung: Danke Leute, die ihr Daten wieder nutzbar macht und neben Geschäftsdaten manchen wohl auch wertvolle Erinnerungen wie Bilder wiedergebt.Gruß in die Runde

Danke auch großes Kind für den geglückten Versuch.

Ich hab jetzt wieder ein wenig Arbeit, die Daten vom Ersatzrechner wieder auf meinen Rechner zu übertragen und vor allem das Outlook zu aktualisieren. Aber was macht das schon. Ich hab meinen Rechner  wieder.



Natürlich kann es auch sein, es war ein "Böser" und der greift jetzt munter meine Daten ab. Aber das möchte ich nicht glauben und ich hab ja auch keine Nacktfotos auf dem Rechner...

Freitag, 15. April 2016

16-14 und 15 Zweiwochendinge

Anfangs war ich ja nun ohne Rechner und damit ohne Arbeit. 
Da habe ich die Gelegenheit genutzt und in der Wohnung, im Keller und auf dem Dachboden geräumt.
Eine schöne Art und Weise, geschenkte Zeit zu nutzen, ist ein Vormittagsbummel mit der besten Freundin und Torte.


Auf dem Weg nach Stralsund machten wir kurz Halt in Berlin-Spandau und während der Mann einen Termin hatte, guckte ich auf die Havel.




In Juliusruh sah ich zum ersten Mal schwarzes Eis und ich musste es probieren. Klar waren da Farbstoffe drin und es wird jetzt auch nicht meine Lieblingssorte, aber es war eine (Eis-)Erfahrung, schmeckte übrigens nach Holunder-Kirsche.


Das große Kind ist vom Italienaustausch zurück. Ich glaube, er wäre gerne noch viel länger geblieben.
Super liebe Gastfamilie + Austauschschüler, leckeres Essen, wunderschöne Region, tolle Schule inklusive Lehrer, hübsche Mädchen, Ausflüge, Spaß......

Für meinen Wohnzimmertisch habe ich mir einen Zierlauch gekauft, im Garten muss ich wohl noch eine Weile darauf warten.


Und - TADAAAAAAAAA, das Beste zum Schluss. Was habe ich auf der Wiese gefunden?



Als Freitagsspruch schreibe ich heute ganz einfach mal den Refrain unseres derzeitigen Lieblingssongs auf. Keine große Poesie. Aber das Lied steht absolut für ein Lebensgefühl, das alle in unserer Familie in Erwartung des Sommers überkommt. Auch gut geeignet für Autofahrten mit offenen Fenstern durch sonnige Tage, natürlich extra laut :-) 





wir fliegen weg
denn wir leben hoch
gewinnen alles und gehen k.o.
wir brechen auf 

lass die leinen los
die welt ist klein und wir sind groß
und für uns bleibt das so
für immer jung und zeitlos
wir fliegen weg

denn wir leben hoch
die Welt ist klein und wir sind groß

Schönes Wochenende!

Mittwoch, 13. April 2016

Frühlingszeit im Bloggerland und in meinem Garten



Als Lotta am 2. März die Frühlingszeit im Bloggerland einläutete, da sah ich um mich herum noch gar nichts annähernd Frühlingshaftes. Zum Glück lässt uns Lotta genügend Zeit. Und somit kann ich heute auch noch meinen Beitrag leisten.


 In nur wenigen Tagen hat sich unheimlich viel getan. Die Magnolie blüht noch und auch die Traubenhyazinthen.


Plötzlich neu sind die roten Tulpen, die ich gleich nach unserem Einzug vor 8 Jahren setzte sowie die gelben Wildtulpen, die jetzt das dritte Jahr in der Erde sind.


Sehr gefreut habe ich mich über die vielen vielen Knospen am Zierapfelstrauch - letztes Jahr hatte er nur eine einzige Blüte.




Als ich vorletztes Wochenende einen Teil der Gartenutensilien von den Abdeckplanen befreien wollte, entdeckte ich einen schlafenden Igel, Also habe ich alles wieder fein zugedeckt und werde es am kommenden Wochenende noch einmal versuchen. Ganz bestimmt riecht der Igel nun auch schon den Frühling.



Montag, 11. April 2016

Auf der Suche


nach Natur pur auf Rügen wird man immer seltener fündig. Aber manchmal eben schon - Dranske/Bug ist so ein Ort.



Hier treffen der Wieker Bodden und die Ostsee aufeinander und man hat einen tollen Blick auf die Insel Hiddensee.


Dranske war früher ein Fischerdorf, die Landzunge Bug wurde seit 1916 militärisch genutzt. zuletzt von der Volksmarine der DDR.


Ist man gut zu Fuß, kann man von hier direkt bis Kap Arkona laufen.

Der Strand ist sehr steinig und teilweise noch gezeichnet von der militärischen Nutzung. Viel hat sich die Natur inzwischen wieder erobert. Ein wichtiger Brutplatz für Vögel.
Man begegnet Wanderern, Anglern und Naturtouristen.

Wirklich ein traumhafter Ort. 





Im Ort Dranske befindet sich ein Anleger für die Fähre nach Hiddensee.



Seit meinem Besuch in Prora fahre ich nur noch mit großem Misstrauen über die Insel.
Den Ausflug hier habe ich sehr genossen, aber ständig ein komisches Gefühl im Bauch. Ich glaube nicht mehr daran, dass man auf Rügen wirklich solche Plätze erhalten möchte.

Als ich mich später auf Wikipedia informierte, wurde mein Gefühl leider bestätigt:

Auszug aus Wikipedia:
"Als 1991 die Abwicklung des Marinestützpunktes beendet war, wurde dieser geschlossen und 1993 international zum Verkauf ausgeschrieben. 2001 erhielt die Firma Oetken aus Oldenburg den Zuschlag und begann auch gleich mit dem Abriss der meisten Gebäude auf dem Bug. Seit Mai 2002 ruht das Vorhaben, eine Marina für 400 Segelboote und 2.000 Gästebetten zu schaffen, da die Investoren fehlen."




Mittwoch, 6. April 2016