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Freitag, 23. September 2016

16-38 Angenehmeinbilderflutausartendewochendinge


  • erste Teestunde auf dem Sofa
  • erste Kastanien eingesammelt



  • Hunderunde durch den nassen Großen Garten

Alle Bäume sind noch grün. Nur ein paar wenige Jogger sind unterwegs, es duftet leicht modrig aber angenehm. Der Caspar muss wegen der Leinenpflicht an der Kandare bleiben und ist genervt davon, ständig wegen eines Fotos anhalten zu müssen. Die Freilichtbühne wird geräumt und winterfest gemacht.






  • Den Garten 

mag ich gerade sehr, auch wenn nicht mehr so viel blüht, wirkt alles noch sehr lebendig und frisch. Für zusätzliche Farbtupfer sorge ich.




  • In der Vase
ist es richtig üppig und bunt in dieser Woche.




Freitagsspruch:


Nach dem Frührot blauer Himmel,
Bald d'rauf Regen, Sturm und Wind.
Sag' noch einer, daß der Frauen
Launen unnatürlich sind.


Josef Strobach (1852 - 1905), österreichischer Buchhändler und christlich-sozialer Politiker



Freitag, 16. September 2016

16-37 Fastwiesommerwochendinge





Wir sommern noch etwas müde vor uns hin.
Die Tage sind teilweise heißer als im Hochsommer und doch ist es angenehmer, weil die Nächte schon viel länger sind, kühl und feucht.
So muss ich auch nicht mit dem Schlauch durch den Garten und die Räume kühlen nachts gut ab.
Die Kinder hatten hitzefrei und waren glücklich.



Die Pferde werden nach dem Reiten mit Wasser aus Eimern überschüttet und man erspart ihnen den Galopp. Auf dem Platz staubt es gewaltig.
Weintrauben sind derzeit unser Hauptnahrungsmittel. 


Jetzt freue ich mich aber auch auf die Abkühlung und den Regen!

Habt ein feines Wochenende!

Freitagsspruch:


Schon mischt sich Rot in der Blätter  Grün,
Reseden und Astern sind im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.

Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht, –
Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!
Banne die Sorge, genieße, was frommt,
Eh' Stille, Schnee und Winter kommt.

Theodor Fontane (1819 - 1898), deutscher Journalist, Erzähler und Theaterkritiker





Donnerstag, 15. September 2016

Mode - Fragen und Antworten

Mode

Lotta ist neugierig :-)
Diesmal hat sie Fragen zum Thema Mode gestellt, die ich heute hier beantworten möchte:

Welchen Stellenwert nimmt in Deinem Leben das Thema „Mode“ ein?

Wikipedia sagt:
Mode (aus dem Französischen mode; lat. modus ‚Maß‘ bzw. ‚Art‘, eigentlich ‚Gemessenes‘ bzw. ‚Erfasstes‘) bezeichnet die in einem bestimmten Zeitraum geltende Regel, Dinge zu tun, zu tragen oder zu kaufen, die sich mit den Ansprüchen der Menschen im Laufe der Zeit geändert haben. Moden sind Momentaufnahmen eines Prozesses kontinuierlichen Wandels. Mit Moden werden also in der Regel eher kurzfristige Äußerungen des Zeitgeistes assoziiert. Vergleichsweise längerfristige Äußerungen des Zeitgeistes, die sich über mehrere Modewellen hinweg in positiver Bewertung halten können, gelten nicht als Mode, sondern als Klassiker. Ganz kurzlebige Moden, die sich oft nur um ein individuelles Produkt drehen, bezeichnet man als Fads

Nähme ich diese Bedeutung als Grundlage für meine Antwort, dann spielt das Thema Mode in meinem Leben keine große Rolle.
Aber was ich morgens anziehe, das nimmt schon einen nicht unwesentlichen Teil in meinem Leben ein. Doch -  ich beschäftige mich damit, was ich trage, aber modern ist das nicht immer.
Ich bin froh, dass in den letzten 10 Jahren eine gewisse Lockerheit und Toleranz im Modezirkus eingezogen ist und immer weniger Diktate vorgegeben werden. Eigentlich kann man doch heute (fast) alles tragen.

Wie würdest Du deinen Kleidungsstil beschreiben?

Schwierige Frage.
Locker, bequem, von leicht verspielt bis sportlich, oft mit einer Portion Bohemien, farblich und mit Mustern sehr zurückhaltend.

Wer hat Deinen Modegeschmack oder Kleidungsstil beeinflusst und geprägt?

Niemand. Der hat sich mit den Jahren entwickelt und auch verändert.

Worauf achtest Du beim Kleiderkauf am meisten?

Auf den Schnitt und die Passform. Dass man nicht bügeln muss.

Welche Art von Kleidungstücken magst Du ganz besonders und kaufst bzw. trägst sie immer wieder?

Tuniken und Longshirts bzw. Strickkleider in allen Formen und aus verschiedenen Materialien sowie Jeans. Damit kann man eigentlich den Inhalt meines Kleiderschrankes schon komplett beschreiben.

In einem Outlet entdeckte ich in den letzten zwei Jahren wunderschöne italienische Mode, die tatsächlich auch noch in Italien hergestellt wird und nicht in Asien, zu moderaten Preisen.
Das war wie für mich gemacht und da habe ich mir einen Vorrat an Tuniken zugelegt, die ich täglich trage und sicher noch lange tragen werde.



Die Jahreszeit bestimmt auch ein wenig meinen Stil. Im Sommer ist alles leichter und verspielter, pastellig. Im Winter trage ich meistens graue/schwarze/braune einfache Strickkleider über Jeans.

Welche(s) Kleidungsstück(e) würdest Du niemals tragen?

Da müsste ich so viel aufzählen :-)
Früher habe ich viel ausprobiert. Mittlerweile würde ich sicher die meisten Moden nicht tragen.

Welchen Stellenwert haben bei Dir Accessoires (wie Ketten, Tücher, Hüte usw.) ?

Einen ganz großen Stellenwert. Wahrscheinlich kaufe ich öfters Accessoires als Klamotten.
Mit Schmuck, Tüchern und Taschen kommt in meine vielleicht etwas langweilige Garderobe Schwung, Farbe und das gewisse Etwas. Mein Faible sind große baumelnde Ohrringe.

Sollte es Deiner Meinung nach in der Mode bestimmte Regeln geben (z. B. ab 40 kein Minirock ;-)) oder findest Du „Stilregeln“ eher hinderlich?

Auf gar keinen Fall Regeln.  Mode ist so ein Ausdruck von Persönlichkeit und jeder sollte genau das anziehen, was er mag und worin er sich wohl fühlt.
Für mich ist das eine reine Geschmacksfrage.  Wenn mir ein Kleidungsstück nicht gefällt, ist es egal, ob es eine dünne 14jährige oder eine vielleicht etwas kräftigere 50jährige trägt.
Deshalb lese ich auch keine Modezeitschriften. Die ständigen Tipps, was man sollte oder lieber nicht, finde ich nervig.

Gibt es für Dich ein modisches Vorbild?

Nein.

Gibt es ein Kleidungstück, welches Du aus verschiedentlichen Gründen noch nicht gekauft hast, welches aber ganz oben auf Deiner Wunschliste steht?

Paar neue Hunters - jetzt, wo die Regenzeit wieder beginnt.



Nichts ist so gefährlich, wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.

Oscar Wilde 1854 - 1900), irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor




Hier bekommt man noch mehr Antworten zum Thema Mode


Dienstag, 13. September 2016

Wenn es sich anfühlt, als würden Ostern, Weihnachten, Geburtstag und Silvester auf ein Wochenende fallen, dann



feiern wir beim LOLLAPALOOZA in Berlin



Ein Jahr lang Vorfreude liegt hinter uns und nun auch wieder vor uns.


Als wir Freitagabend in unserem Hotel ankamen, war unser Zimmer überbucht und wir ein wenig fassungslos. Aber dann löste sich glücklicherweise alles in Wohlgefallen auf.


Zwei volle Tage Spaß und Musik, lustige glückliche Leute, buntes Treiben, Sonne, Glitzer, Hippiefeeling, Staub und müde Füße - 140.000 feiernde Menschen!



Die Kinder besonders begeistert von Paul Kalkbrenner, Alle Farben, Major Lazer, Martin Solveig, Zopffrisuren flechten, Shirts bedrucken, Zuckerwatte essen - Farben und Töne satt!



Und obwohl ich ja im Alltag auch diese Musik höre, war für mich überraschenderweise tatsächlich das "Mutti-Generation-Event" sehr beeindruckend - New Order. Technisch aufgepimpt und mit gigantischer Lasershow war der Sound meiner 80iger dann doch noch sehr deutlich. Vor 30 Jahren, als junge alternative Wilde im engen Korsett der DDR, hätte ich für dieses Konzert wahrscheinlich meine Großmutter verkauft. Was lange währt....

https://www.rollingstone.de/new-order-beim-lollapalooza-2016-jetzt-muesst-ihr-klatschen-und-tanzen-1121961/




Natürlich hingen wir am Montag alle etwas sehr durch und wahrscheinlich haben die Kinder in der Schule auch nur die Hälfte mitbekommen. Aber das ist morgen schon wieder vergessen. Die Erinnerungen an solche Wochenenden werden ein Leben lang halten.

Von unserem Lollapalooza im letzten Jahr hatte ich  hier  geschrieben.

Nach dem Festival ist vor dem Festival!



Freitag, 9. September 2016

16-36 Dekorativeundvorfreudigewochendinge


Nach der Schule mache ich mich mit den Kindern auf den Weg zu unserem Lieblingsevent, auf das wir uns das gesamte Jahr über freuen. Das kleine Mädchen darf das erste Mal mit. Der Mann und der Hund machen sich ein Männerwochenende zu Hause. Mehr dazu gibt es nächste Woche.

Der September ist auch in unser Heim eingezogen. Ich fühle mich wohl damit.






Ein Fundstück habe ich noch:



Schönes Wochenende!


Freitagsspruch:

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September ... Herbst:
diese großen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer ...
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft ...
das ist nicht Sommer ... das ist Herbst.

Cäsar Otto Hugo Flaischlen
(1864 - 1920), deutscher Schriftsteller, Journalist und Redakteur, Pseudonym Cäsar Stuart






Donnerstag, 8. September 2016

Italienisches Omelett


Man sieht meine Kinder kaum schneller das Abendbrot reinschaufeln als bei Frittata.

Sie mögen am liebsten die reduzierte Form - Kartoffeln und Ei-Masse.

Der Mann braucht Fleischiges dazu. Es eignen sich gut in Würfel geschnittener Schinken, Speck, Bratwurst, Salami oder zerbröseltes Hack.

Für mich dürfen gerne Zucchini, Pilze, getrocknete Tomaten, Zwiebeln oder viele Kräuter rein.

Für das Grundrezept schneide ich Kartoffeln in kleine Würfel oder Streifen und brate sie in Olivenöl an. Anfangs gebe ich alle paar Minuten ein wenig Wasser dazu, damit sie weich werden, aber nicht verbrennen. Am Ende gebe ich eine verquirlte Eier-Milch-Masse darüber und lasse es stocken.

Petra sammelt am Donnerstag saisonale, einfache, schnelle aber köstliche Rezepte für jeden Tag und da reihe ich mich heute ein.

Montag, 5. September 2016

Töpfermarkt am Goldenen Reiter


Jedes Jahr findet ein großer Keramikmarkt auf der Hauptstraße, direkt um den Goldenen Reiter statt. Bei Sonnenschein bummelten das kleine Kind und ich durch die Stände und das prächtige Wetter zog auch viele andere Menschen auf den Platz. Ich freue mich immer, wenn althergebrachtes Handwerk noch Abnehmer findet.


Wunderschöne Dinge gibt es da zu sehen, traditionell, aber auch modern, Pötte und figürliche Keramik. Hach, ein Traum für Liebhaber.







Zum Schluss gab's eine Abkühlung im Springbrunnen und unter den Schatten spendenden Bäumen ein Eis.  Das Mädchen kaufte sich einen Katzenanhänger am Lederband und ich konnte einer Tasse und zwei Vasen nicht widerstehen. Ein entspannter und gelungener Mittag war das. 

Schöne neue Woche!


Freitag, 2. September 2016

16-35 Einkesselbunteswochendinge


Heute wird es ein wenig durcheinander. Meine Wochenthemen sind komplett ohne roten Faden.

Der Mann sagt, ich bediene mittlerweile jedes Klischee über Frauen am Steuer :-) Blöderweise hat er recht. Ich hatte noch nie einen richtigen Unfall, aber permanent Beulen und Kratzer, ich nehme ständig irgend was mit. In dieser Woche musste der Seitenspiegel dran glauben....

Das erinnerte mich an diesen Cartoon. Vor vielen Jahren habe ich die Karte in einem Museumsshop gesehen und der Lachflash, der darauf folgte, ist mir unvergesslich. Woher kennen die mich? Sogar das rote Auto stimmt.


Die wackeren Heckenkämpfer waren auf dem Nachbargrundstück mal wieder am Werk.
Ich weiß, es muss sein, aber wir finden das allesamt ganz furchtbar, statt aufs Grün nun in die Fenster der Nachbarn zu sehen. Sehr gewöhnungsbedürftig. Zum Glück ist nur die eine Seite des Hauses so eng bebaut.



Bei uns in der Gegend ist die Natur in den letzten 10 Tagen enorm "gealtert". Kein einziges Mal Regen und immer heiß. Die Büsche und Bäume sehen alle recht geschunden aus. Ich habe Hagebutten, Hopfen, Zierquitten und allerlei andere dekorative Stücke eingesammelt.



Glücksmomente schafft mir immer wieder Alfred Schmidt.
Das Wort seelenverwandt ist ein wenig kitschig, aber er malt genau das, was sich vor meinem geistigen Auge abspielt, er setzt meine Lieblingsblumen in meine Lieblingskeramiken und die Brandenburger Impressionen könnten auch auf meinem Fotoapparat sein. So hat er mich auch zu meinem Strauß in dieser Woche inspiriert.




Eine für mich wichtige Petition habe ich noch zu bieten:
https://www.change.org/p/unhrc-retten-sie-larung-gar-das-gr%C3%B6%C3%9Fte-buddhistische-kloster-heimat-von-zehntausenden-vor-dem-abriss
                                                                     


Und in den Freitag gehe ich mit einem meiner Lieblingslieder von den Ärzten. Ich vermisse neue Aktivitäten und Konzerte. So alt sind sie doch noch gar nicht...



Schönes Wochenende!

Freitagsspruch:

Das Leben ist so bunt, dass den Pessimisten nichts anderes übrig bleibt, als Schwarz zu sehen.

© Ernst Ferstl , (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker, Quelle: Ferstl, Wegweiser, 2005



Update: Nach den Nachrichten heute Morgen hatte ich das dringende Gefühl, mich übergeben zu müssen.... von wegen Haltung zeigen und Armenien-Resolution...
http://www.spiegel.de/politik/ausland/armenien-resolution-angela-merkel-geht-auf-erdogans-forderung-ein-a-1110505.html