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Freitag, 5. Februar 2016

16-5 Häuslichewochendinge




Häuslich“ – komisch anmutendes Wort im Heute. Vor 50 Jahren schrieben das Frauen als hervorstechende Eigenschaft in Heiratsanzeigen.

Ich war häuslich im Sinne von andauernd anwesend in der Wohnung.
Mir ist, als hätte ich die gesamte Woche nur mit Teekochen verbracht.
Das kleine Kind bellte wie ein Wachhund und blieb zu Hause.

Es sieht mich vorm Rechner sitzen und unterscheidet nicht zwischen Arbeit und Vergnügen, schließlich ist Mutti ja anwesend ergo kann man sie auch ansprechen, am besten alle paar Minuten :-)


Irgendwie wollte ich viele Dinge auf einmal aus- und umsortieren. Nun liegen hier Kisten und Krempel – alles angefangen, nix fertig.


Nach den Zapfen ist vor den Ostereiern.




Und dann hab ich tatsächlich auch schon die ersten Blüher gefunden, im Hof.



Heute gibt es Zeugnisse und es schließen sich zwei Wochen Winterferien an.
Das Wort Ferien bedeutet für mich, dass die fürs Wohlbefinden zuständigen Hormone und Neurotransmitter eine große Party feiern.

Wahrscheinlich wird es etwas ruhiger hier.


Freitagsspruch:

Karawane

jolifanto bambla o falli bambla
großiga m'pfa habla horem
egiga goramen
higo bloiko russula huju
hollaka hollala
anlogo bung
blago bung
blago bung
bosso fataka
ü üü ü
schampa wulla wussa olobo
hej tatta gorem
eschige zunbada
wulubu ssubudu uluw ssubudu
tumba ba- umf
kusagauma
ba – umf
Hugo Ball, 1886 – 1927, Mitbegründer der Dada-Bewegung, Pionier des Lautgedichts


Wir begehen heute 100 Jahre Dadaismus.
Man kann über diese Kunstform streiten,besser finde ich, man amüsiert sich. Wir sind doch alle ein bisschen Dada...


Schönes Wochenende!

Mittwoch, 3. Februar 2016

Waschtag



manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden......




Dienstag, 2. Februar 2016

Kaffeeplausch


Ich bin heute gemütlich mit Lotta verabredet.


Freitag, 29. Januar 2016

16-4 Kindergeburtstagsundrestschneewochendinge



Das kleine Kind hatte seinen zehnten Geburtstag - ich kann mir ein Seufzen nicht verkneifen.
In diesem Jahr gab es keine Spielzeuggeschenke mehr, sondern eigentlich fast nur Bücher, Hörbücher, Filme. Und eine neue Uhr, da das Mädchen langsam selbstständig unterwegs ist am Nachmittag.




Besonders gefreut habe ich mich in dieser Woche über die Outdoor-Aktivitäten des großen Kindes.

Der hat nämlich mit seinem Kumpel sehr lange und ausdauernd im Hof einen großen Schneemann gebaut. Am folgenden Tag sah er schon etwas derangiert und traurig aus. Am dritten Tag gelang dem Sohn noch ein guter Rettungsversuch und selbst am vierten Tag, bei mittlerweile über 10 °C, wurde dem allerletzten Häufchen Schnee ein Gesicht gegeben. 

Ja doch, die können auch anders, als nur vorm Computer sitzen :-)

Und mir hat der Schneemann Glücksmomente geschenkt.



Mein Mann leistet heute auch mal einen Beitrag im Blog. Er hat nämlich den zugefrorenen Sund in Stralsund fotografiert.


Es soll stürmisch werden, also haltet euch gut aneinander fest und habt ein schönes Wochenende.


Freitagsspruch:

Vorfrühling

Es fällt die Abenddämmerung vom Himmel nebelnd und weich,
der laute Tag verstummet, einem müden Kinde gleich.
Nur unsichtbar hernieder vom Wipfel im leeren Hag
durch raschelnde Blätter des Vorjahrs ruft einer Drossel Schlag.
Die Wolke löst sich rieselnd in Tropfen feucht und sacht;
auf einsamem Wege befällt mich die dunkelnd einsame Nacht.
Mir aber ist süß und sonnig von Träumen die Seele bewegt,
wie selig vor seinem Geburtstag ein Kind zum Schlafen sich legt.

Wilhelm Jensen
(1837 - 1911), deutscher Schriftsteller und Redakteur

Donnerstag, 28. Januar 2016

Monatscollage Januar



Urlaub, Meer, Schule, Kälte, Schnee, Geburtstage, gemütlich, langsam, gesund, zurückhaltend, Matsch, Frühlingshauch, schön....

Den Januar komprimiert sammelt wieder Birgitt und ich sage DANKE!




Dienstag, 26. Januar 2016

Poncho


Ich stricke sehr gerne, aber nicht besonders gut.

Für ausgefallene Muster und Formen fehlt mir die Geduld.

Dicke Wolle, dicke Nadeln und nur eine Maschenform, da sieht man recht schnell ein Ergebnis.

Ich habe einfach bei jeder Reihe eine Masche aufgenommen und nach dem Loch für den Kopf wieder abgenommen.

Die Fransen dran knüpfen hat dann noch einmal solange gedauert :-)

Das kleine Kind wünscht sich schon seit dem Sommer einen Poncho. Im Handel bin ich nicht fündig geworden, also habe ich es ausprobiert. Die Freude über das Endprodukt war groß und ein gelungenes Geschenk.




Heute gehe ich damit zum CREADIENSTAG

Freitag, 22. Januar 2016

16-3 allesistweißwochendinge



Man könnte sagen "...schon wieder Schneebilder...", aber ich halte dagegen, dass es hier an mindestens 355 Tagen (ich behalte mir noch Luft nach oben vor) keine Schneefotos zu sehen gibt.


Letztens habe ich mich noch beschwert, dass in der Großstadt die Weite und unberührte Natur eher selten zu haben ist. Nun hat sich unsere Straße nicht plötzlich erweitert, aber immerhin war ich bei der abendlichen Hunderunde gegen 22.30 Uhr doch im unberührten frischen Schnee unterwegs. 



Am nächsten Morgen konnte ich mich dann auch von der Unberührtheit der Straßen überzeugen, hier räumt nämlich keiner.....



Auch wenn meine Kinder protestieren, würde ich sagen "Wunderschön, zauberhaft und herzallerliebst waren die letzten Tage. Aber nun reichts auch wieder!". Vielleicht in den Winterferien noch mal kurz....

Ein schönes Wochenende!

Freitagsspruch:

Wie wenn in weichem,
hoch sich türmenden Schnee
die brennenden Wangen
tief man eingräbt:
so will ich spüren die Liebe.

Ishikawa Takuboku
(1886 - 1912), japanischer Dichter


Und für das Sommergefühl, in Erinnerung und Vorfreude, tanze ich dazu durch die Wohnung:



Montag, 18. Januar 2016

Was sonst.....








Sonntagmorgen - unsere Welt in weiß.

Der Tag gestaltet sich ein wenig nach den Regeln des asiatischen Tourismus
 - alles muss rein in 24 Stunden, man weiß ja nicht, wie lange der Schnee bleibt.

Rodeln gehen, Schneemann bauen, Hunderunde, den Garten fotografieren......

Am Nachmittag Punsch trinken, ein warmes Bad nehmen und in aller Ruhe das Auto freifegen für den Montag. 

Wie im Bilderbuch.


Aktualisierung heute 7.30 Uhr: Da ging noch was in der letzten Nacht.
Auto wieder eingeschneit.....

Freitag, 15. Januar 2016

16-2 Ohnebesonderevorkommnissewochendinge


Sieht man mal vom Geburtstag des Mannes ab, aber da wir zwei Ollschen nicht feiern, war's eigentlich eher ein normaler Tag.
Das Wetter zeigte sich meist grau und regnerisch, Matschepampe macht es sich an meinen Schuhen und den Hundepfoten gemütlich.


Maike hat wieder begonnen, Glücksmomente zu sammeln und deshalb habe ich mich mehr beobachtet. Anfangs dachte ich, komisch, dass ich eigentlich keine richtigen Glücksmomente hatte in dieser Woche. Dabei empfand ich die letzte Zeit eigentlich als gut und richtig. Ein Widerspruch?
Vielleicht ist Glück auch, kein Unglück zu haben, wenn einfach alles läuft....

Und ein warmes Gefühl wenn
die Waschmaschine summt,
der Schokoladenbrunnen leuchtet und es duftet


man gemütlich bei Kerzenschein und Tee auf dem Sofa sitzt
einen neuen Keramiktopf ertrödelt hat


und ganz aktuell dicke fette Schneeflocken vom Himmel fallen, obwohl ich ja gar kein Schneeliebhaber bin, dieser Anblick ist erhaben...


Glückliches Wochenende!



Freitagsspruch:

Schönheit ist das Siegel, das der Schöpfer unter seine Werke setzt, wenn er mit ihnen zufrieden ist.

Rabindranath Tagore
1861 – 1941 indischer Dichter und Philosoph. Nobelpreis für Literatur 1913







Dienstag, 12. Januar 2016

Manchmal ist das Leben doch ein Ponyhof




Einen kleinen Islandponyhof in idyllischer Lage haben wir nahe Stralsund entdeckt und das kleine Kind geht da manchmal reiten. 
Für die Sommerferien haben für sie eine Woche Reiterferien geplant.



Als Stadtkind bin ich immer und immer wieder aufs Neue über dieses VIEL an Natur 
.erstaunt und begeistert.



Ahrenshoop haben wir dieses Mal von der Landseite erkundigt und trafen auf eine feine Keramikgalerie, eine Mühle, den kleinen Friedhof und die außergewöhnliche Ortskirche, 
mal wieder turmlos, ganz aus Holz und offen. 
Letzteres hat in Mecklenburg-Vorpommern leider Seltenheitswert.
Wir stehen bedauerlicherweise eigentlich fast immer an den vielen kleinen Dorfkirchen, die wir besuchen, vor verschlossenen Türen.
Ganz anders in unserem Brandenburgurlaub. Dort hatte fast jede kleine Kirche tagsüber geöffnet.


Das war's mit der Ostseeauslese.
Bis zu den nächsten Ferien.