Geschenkt

bekommt man nichts auf Rügen.
Die schönsten Anblicke muss man sich verdienen bzw. erwandern.

Um den grandiosen Kreidefelsen von Herrn C.D.F. wahrhaftig vor sich zu sehen, ist die Anstrengung besonders groß - aber es lohnt.

Vom Parkplatz läuft man knapp 3 km durch einen romantischen Buchenwald.


Um dann auf Holztreppen 118 Höhenmeter nach unten zu bewältigen auf knapp 500 Stufen.


Nun endlich erahnt man langsam,


was da so vor dem Meer herausragt...



Der Knackpunkt: Jetzt hab ich die Wahl zwischen Pest und Cholera :-)

Entweder die fast 500 Stufen wieder hoch oder auf einem sehr abenteuerlichen, unbefestigtem, steinigen Uferweg bis zum nächsten Ort Lohme laufen, reichlich 4 km.

Wir haben uns für Letzteres entschieden. Für die 4 km benötigten wir tatsächlich mehr als 2 Stunden. Das lag zum Einen daran, dass unsere Köpfe streng auf den Boden gerichtet waren, um Fossilien, Donnerkeile und Hühnergötter zu suchen. Nirgends wird man so schnell und oft fündig, wie unterhalb der Kreidefelsen. Es gibt so massenhaft Hühnergötter, dass wir echt welche liegen lassen mussten, weil die Taschen voll und ziemlich schwer waren.
Zum Anderen ist der Weg wirklich beschwerlich mit seinen großen und kleinen glitschigen Steinen und den vielen vom Steilhang abgerutschten Bäumen, die überall kreuz und quer liegen.
Wir waren ganz schön fertig und ich bin ganz stolz auf das kleine Kind, was (fast) ohne Wehklagen die Strecke bewältigt hat.

Unsere Belohnung - das:








Kommentare

  1. Super, diese Bilder!!! ich will auch wieder nach Rügen!

    Danke für das Geschenk ;-)
    michaela

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  2. Wow die Bilder sind beeindruckend.Dort möchte ich heute sein,in aller Ruhe und Stille laufen,nur den Wind hören...
    LG
    Nicole

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  3. Ach Gretel,

    wenn ich deine Fotos so sehe, möchte ich einfach nur wieder zurück an die See. So schön.

    Lg

    Barbara

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  4. Tolle Bilder ....erinnert mich an die dänische Insel Moen. Die Treppen dort sind auch legendär...LG Lotta.

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