Mein 2012






Das Jahr 2012 fing nicht besonders gut an.
Meine neue Arbeit und das Privatleben mochten sich nicht. Zu Hause arbeiten hatte für mich so einen leicht unprofessionellen Hauch und da wollte ich alles besonders gut machen, das geht ja meistens schief. Ich  überplante und organisierte mich quasi bis zum fast Wahnsinn. 
Die prinzipiellen Ratschläge: schlichte Trennung von Büro und privat brennen sich ein und es dauerte eine Weile, bis ich feststellte, dass ich nicht im Prinzip bin, sondern ich. Jetzt gehe ich ganz locker vom Laptop zur Waschmaschine und wieder zurück, ganz ohne Bauchweh.
Großartige Abenteuer gab es nicht in 2012. Zum Glück. Manche nennen es spießig, ich nenne mein Leben wohltemperiert und darüber bin ich sehr froh. Alles hat seine Zeit.
Das große Thema für mich persönlich ist immer und immer wieder: Gelassenheit, seine Umwelt nur als Empfehlung wahrnehmen und seine ureigenen Optionen finden.
Ich meckere mal über das Wetter, die Schule oder seltsame Mitbürger, aber nie über das Leben an sich.
Mit großer Dankbarkeit nehme ich jeden Tag zur Kenntnis, weil wir alle gesund sind und keine wirklichen Probleme haben. Also wäre für mich 2013 ein ganz wundervolles Jahr, wenn alles so bliebe.....

Vielen vielen Dank an alle, die hier mein persönliches Tagebuch verfolgen und mir eine große Freude mit ihren Kommentaren machen.
Das Lesen in euren Blogs hat mein Leben sehr bereichert.

Rutscht gut rein.

Auf  2013 !!!


Kommentare

  1. Ein wundervoller Rückblick, die Bilder sind sehr stimmungsvoll! Als meine Kinder noch sehr klein waren, musste ich kroteskerweise besonders viel arbeiten...ein Chaostag jagte den nächsten...man hatte da Gefühl, nichts richtig zu beenden...als wirkte unvollständig. Jetzt habe ich mehr Zeit, alles läuft in ruhigeren Bahnen...und ich genieße diese Normalität! Einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr! LG Lotta.

    AntwortenLöschen
  2. Himmel...ich meinte natürlich grotesk...

    AntwortenLöschen
  3. Sehr schön, dass dein Jahr so gelaufen ist wie du es dir gewünscht hast. Ich drück dir die Daumen, dass das auch 2013 so weiterläuft

    lg

    michaela

    AntwortenLöschen
  4. Ein wunderschöner Einblick.Ja das Leben es hat immer Überraschungen für uns parat.Doch wenn wir immer fest glaube es opitmistisch zu sehen kommt man gut dadurch.Ich freue mich dich hier kennengelernt zu haben und wünsche mir das wir uns noch ganz oft schreiben.
    LG
    Nicole

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Gretel,

    Ein schöner Jahresrückblick, deine Einstellung zum Leben finde ich klasse, da muss ich teilweise noch lernen. Mir gelingt das nich immer so.
    Ich wünsche dir und deiner Familie ein guten Rutsch ins neue Jahr und freue mich wenn wir wieder viel voneinander lesen.
    Lg

    Barbara

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Gretel
    ich lese unheimlich gerne bei Dir auch wenn ich nicht immer einen Kommentar da lasse ;o)))
    Auf ein tolles 2013
    wir lesen uns
    *knutscha
    scharly

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Gretel,
    Dir und Deinen Lieben auch einen guten Rutsch und ein gesundes und fröhliches 2013 !
    LG Alex (die übrigens auch vom Laptop zur Waschnaschine sprintet)

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Gretel, ach, was ist das beruhigend... das mit den Schwierigkeiten sich und sein Leben zu organisieren, alles so gut und am liebsten noch besser machen zu möchten... nu, denn lassen wir 2013 mal gemächlich auf uns zu wandern... Danke für deine Einblicke, deine schönen Bilder, auch ich bin hier immer wieder gern zu Gast! liebe Grüße, von der JULE

    AntwortenLöschen
  9. Ein schöner, perönlicher Rückblick und ich wünsche Dir ein ebenso schönes neues Jahr!
    Zu Hause zu arbeiten ist eien herausforderung und man muss akzeptieren lernen, dass es sich dann nicht völlig vom rest trennen lässt. Zeitfenster nutzen ist die devise. Während der rechner etwas läd schnell die Wäsche aufhängen, während etwas gedruckt wird das Mittagessen anwerfen. zeitfenster nutzen, ohne schlechtes Gewissen, denn man unterbricht die Arbeit ja nicht für Gammelei, sodnern für den anderen teil der Arbeit, die auch getan werden muss. Und manchmal kann die Zeit die man braucht um die Waschmaschine zu befüllen die genau notwendige sein, um einen Gedankenknoten zu entwirren. Sinnvoll genutzt.
    Etwas deiner Wohltemperiertheit würde ich mir gerade wünschen fürs neue Jahr und finde es absolut bewundernswert, wenn man das schafft.

    Herzlich, Katja

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen